KWS Lectures: höchste Zeit für einen Weltvertrag

#Gütersloh, 29. Juli 2025

Die #Welt brennt. #Grenzen werden verletzt, #Völkerrecht gebrochen, #Machtansprüche mit #Waffengewalt durchgesetzt. Jahr für Jahr geraten neue Regionen in den Sog alter Konflikte. Der Frieden scheint brüchiger denn je – und doch fehlt es an einer grundlegenden Vereinbarung, die allen Staaten gemeinsame Leitlinien vorgibt.

Die #Idee i#st radikal – und gleichzeitig überfällig: ein #Weltvertrag. Ein multilaterales Abkommen, in dem sich alle Länder verpflichten, den Status quo der bestehenden Staatsgrenzen anzuerkennen. Keine historischen Rückforderungen, keine nachträglichen #Revisionen, kein #Kriegsrecht für vermeintlich »verlorene Territorien«. Sondern: #Respekt vor dem gegenwärtigen Zustand, so schwierig er im Einzelfall auch sein mag.

Doch das allein genügt nicht. Wo es zu #Streit kommt – um #Ressourcen, #Minderheiten, #Einflusszonen oder #Sicherheitsfragen – braucht es ein #Prinzip zur Lösung dieser Konflikte. Kein #Faustrecht, keine #Drohkulissen, sondern ein zivilisatorisches #Fundament. Das alte römische #Rechtsprinzip »suum cuique« – jedem das Seine – könnte eine solche Grundlage bieten. Es steht für #Fairness, #Ausgleich, und eine gewisse #Gerechtigkeit in der Abwägung von Interessen.

Als neutrale Instanz könnte – trotz aller #Kritik – die #UNO fungieren. Nicht als zahnloser #Debattierclub, sondern als legitimierte Vermittlerin und Garantin dieses Weltvertrags. Ihr müsste dafür allerdings neue Autorität verliehen werden, um bindende Schlichtungsverfahren einzuleiten und durchzusetzen.

Ja, das klingt utopisch. Aber was wäre die #Alternative? Immer neue #Kriege? #Eskalierende #Gewalt? #Dauerhafte #Instabilität?

Wenn wir als Menschheit überleben wollen, braucht es mehr als #Waffenstillstände. Es braucht #Regeln. Und den politischen Willen, sie einzuhalten.

Es ist höchste Zeit.

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