Was es braucht, um mit der #Heizungsanlage im #Sommer zu kühlen
- Wärme von drinnen einfach nach draußen »pumpen«
#Holzminden, Juni 2026
Natürlich hat es auch »früher« schon mal heiße Tage im #Sommer in Deutschland gegeben. Fakt ist aber: Nicht nur die Durchschnittstemperatur steigt global an, auch #Hitzeperioden und Tage mit #Extremtemperaturen über 35 oder gar 40 Grad wird es zukünftig immer häufiger geben. Wohl dem, der seine Wohnräume temperieren kann. Dafür braucht es nicht zwingend eine #Klimaanlage: »Die #Wärmepumpe, die eigentlich als #Heizungsanlage für warme Temperaturen in der kalten Jahreszeit zuständig ist, kann auch die Kühlung der Räume übernehmen«, so Henning Schulz, Sprecher des deutschen #Haustechnik Herstellers Stiebel Eltron.
Das kann kein #Ölkessel oder #Gaskessel: Wärmepumpen können nicht nur #heizen, sondern auch #kühlen. »Normalerweise sammelt die Wärmepumpe Wärmeenergie aus der Umwelt ein, pumpt diese auf eine höhere und damit nutzbare Temperatur und gibt sie an das #Heizungswasser ab, das wiederum die Energie in die Räume transportiert«, erklärt der Diplom Ingenieur. »Wenn ich mit der Wärmepumpe kühlen möchte, wird das Heizungswasser ebenfalls durch die Räume geführt – jedoch kalt – und nimmt die Wärme, also Energie, aus dem Raum auf. Diese Wärmeenergie zieht die Wärmepumpe aus dem Heizungswasser, pumpt sie wieder auf eine höhere Temperatur – so dass sie draußen ganz einfach an die Umgebungsluft abgegeben werden kann. Das abgekühlte Heizungswasser wiederum kann erneut in die Räume geführt werden und weiter Wärme einsammeln.«
#Kühlung am einfachsten über eine #Flächenheizung
Dabei müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, um mit einer Wärmepumpe auch kühlen zu können, wie Henning Schulz erklärt: »Zunächst mal muss die Heizungswärmepumpe die Kühlfunktion an Bord haben: Der Kreislauf muss reversibel, also umkehrbar, sein. Bei unseren aktuellen Luft Wasser Wärmepumpen der WPL A Plus Serie ist das Standard. Darüber hinaus müssen #Pufferspeicher und #Verrohrung für die #Kühlung geeignet sein: Da ja relativ kaltes Heizungswasser vorgehalten und transportiert werden muss, braucht es eine dampfdiffusionsdichte Isolierung, damit kein Kondensat an den Oberflächen anfällt. Mindestens in einem Raum, in der Regel im #Wohnzimmer, ist eine entsprechende #Fernbedienung notwendig, die kontinuierlich die Luftfeuchte misst – und die Temperatur des kühlenden Heizungswassers entsprechend anpasst, um auch hier kein Kondensat entstehen zu lassen.«
Am einfachsten sei die Kühlung in Verbindung mit einem Flächenheizsystem, also #Fußbodenheizung, #Deckenheizung oder #Wandheizung, zu realisieren, so der Haustechnik Experte: »Durch die großen Flächen, über die Wärmeenergie an das Heizwasser übertragen wird, braucht es dabei keine zu kalten Wassertemperaturen – oder genauer gesagt Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Heizwassertemperatur.« Ohne eine Flächenheizung sei die Kühlung zwar auch möglich, dafür brauche es aber ungleich mehr Aufwand – wie spezielle Heizkörper oder zusätzliche Geräte und bauliche Maßnahmen.
Lokalen #Fachhandwerker mit Wärmepumpen Expertise finden
Stiebel Eltron bietet auf der Unternehmenswebsite eine Fachpartner Suche, mit der Wärmepumpen Interessierte direkt den passenden #SHK Experten in ihrer Nähe finden. »Unsere qualifizierten Partner können bestens individuell zur Wärmepumpe – und speziell auch zur Kühlfunktion beraten. Auch, wenn schon eine Wärmepumpe in Betrieb ist und Interesse an der Nachrüstung der Kühlfunktion besteht«, erläutert Schulz. Bei der Partnersuche von Stiebel Eltron 🔗 gelangen Endkunden direkt zur Ansprechpartnersuche nach Postleitzahl. 🔗
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