Offene #Bücherschränke: das neue kulturelle Phänomen im Öffentlichen Raum

#Köln, 3. Juni 2026

Die Stiftung Neuer Raum 🔗 macht aufmerksam auf eine Veranstaltung über die gesellschaftliche und stadtplanerische Bedeutung der Offenen Bücherschränke.

Unter dem Titel »Der offene Bücherschrank – ein Begegnungsort« spricht der Architekt und Projektinitiator Hans Jürgen Greve über die Entwicklung seines Projektes, das in den vergangenen fast 20 Jahren bundesweit zu einem neuen kulturellen Phänomen im öffentlichen Raum geworden ist. Ausgerichtet wird die Veranstaltung am Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr, vom Haus der Architektur Köln (HDAK) im »Kubus«, Josef Haubrich Hof, 50676 Köln.

Bundesweit rund 1.400 Offene Bücherschränke aus Köln

»Die Schränke sind längst mehr als reine #Tauschorte für #Bücher: Sie schaffen Begegnung, fördern Ehrenamt, ermöglichen niedrigschwelligen Zugang zu #Kultur und #Bildung und stärken das soziale Miteinander in Städten und Gemeinden«, sagt Hans Jürgen Greve, der die #Stadtmöbel in seiner Kölner #Werkstatt anfertigen lässt. Heute gibt es rund 1.400 Offene Bücherschränke bundesweit, allein in #Düsseldorf, #Köln, #Bonn und #München zusammen 200.

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Fragen der #Architektur, #Stadtplanung und sozialen #Wirkung solcher Orte. Wie entstehen öffentliche Räume mit Aufenthaltsqualität? Welche Rolle spielen #Gestaltung, #Materialität und #Standortwahl? Und warum werden offene Bücherschränke zunehmend zu Kristallisationsorten für Kultur und demokratischen Austausch?

Ehrenamtliche sind die Treiber des Projekts

Hans Jürgen Greve wird dabei auch auf die Entstehungsgeschichte des Projekts eingehen – von den ersten Überlegungen im Jahr 2007 bis zur heutigen Arbeit der Stiftung Neuer Raum. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem großen ehrenamtlichen Engagement, das die Schränke bundesweit trägt und sichtbar macht. Ehrenamtliche gelten als die Treiber des Projektes, denn: »Ohne die intrinsische Motivation von Bücherpatinnen und Paten, sich um die Schränke zu kümmern, würde viel weniger laufen«, ist sich Hans Jürgen Greve sicher.

Stiftung Neuer Raum

Die Stiftung Neuer Raum entwickelt und fördert Projekte für eine lebendige Stadtgesellschaft. Bekannt wurde sie insbesondere durch die bundesweite Initiative der Offenen Bücherschränke, die öffentliche Räume in Orte der Begegnung, des Austauschs und der kulturellen Teilhabe verwandelt. Dem Gründer der Stiftung Neuer Raum, Hans Jürgen Greve, ist es ein Anliegen, lebendige Kultur auf Straßen und Plätze und Menschen dadurch in Kontakt zu bringen.

Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr, Haus der Architektur Köln (#HDAK) im »#Kubus«, Josef Haubrich Hof, 50676 Köln, die Veranstaltung richtet sich insbesondere an #Architekten, #Stadtplaner, #Künstler, #Kommunen, sowie alle, die sich für die Entwicklung lebendiger Öffentlicher Räume interessieren, der Eintritt ist frei, mehr 🔗

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