Augen lasern lassen – so teuer wie ein täglicher Cappuccino
Brillen, Kontaktlinsen, Pflegemittel: Was Sehschwäche wirklich kostet und warum eine chirurgische Augenlaser-Behandlung für viele eine nüchterne Kalkulation ist.
Wer eine Brille trägt oder Kontaktlinsen nutzt, macht sich selten die Mühe, die jährlichen Kosten zusammenzurechnen. Dabei läppert sich einiges: Optiker sprechen davon, dass Kontaktlinsenträger im Schnitt zwischen 400 und 600 Euro pro Jahr ausgeben – Tageslinsen oder Monatslinsen, Pflegemittel, regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt und alle paar Jahre eine neue Brille. Wer zusätzlich eine Sonnenbrille mit Sehstärke braucht, kann locker weitere 200 bis 400 Euro einplanen.
Über zehn Jahre gerechnet kommt da ein stattlicher Betrag zusammen – und das nur, um den Status quo zu erhalten.
Was eine Augen-Laser OP tatsächlich kostet
Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick auf die Kosten einer Augenlaserbehandlung. Standardverfahren wie die LASIK-Methode kosten je nach Klinik und individuellem Befund zwischen 1.200 und 2.500 Euro pro Auge. Das klingt zunächst viel. Zahlreiche spezialisierte Augenkliniken bieten jedoch Ratenzahlung an, sodass die monatliche Belastung überschaubar bleibt: Bei einem Standardeingriff sind das oft lediglich 50 bis 60 Euro im Monat. Aufwändigere Verfahren wie die Implantation multifokaler Linsen liegen bei etwa 100 Euro pro Auge und Monat.
Auf den Tag heruntergerechnet entspricht das dem Preis eines Cappuccinos beim Bäcker. Wer also jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee kauft, gibt ähnlich viel aus – nur ohne langfristigen Gegenwert.
Wann rechnet sich die Behandlung?
Die entscheidende Frage ist der Zeitpunkt, ab dem die ersparten Folgekosten die Operationskosten für das Augenlasern 🔗übersteigen. Bei jährlichen Einsparungen von rund 500 Euro – ein realistischer Wert für Kontaktlinsenträger – ist dieser Punkt nach etwa vier bis sechs Jahren erreicht. Ab dann fallen keine weiteren Ausgaben für Linsen, Reinigungsmittel oder neue Brillengestelle mehr an.
Das ist eine überschaubare Zeitspanne, zumal viele Brillenträger ohnehin planen, ihre Sehhilfe über viele Jahre zu nutzen.
Wichtig: Nicht jeder ist geeignet
Bevor man sich für eine Behandlung entscheidet, steht in jedem Fall eine augenärztliche Voruntersuchung. Nicht jede Hornhaut oder jede Art der Fehlsichtigkeit eignet sich für eine Laserbehandlung. Wer sich informieren möchte, findet entsprechende Augenkliniken deutschlandweit, die kostenlose Erstberatungen anbieten.
Der finanzielle Vergleich fällt für viele Betroffene überraschend positiv aus. Ob sich der Schritt lohnt, entscheidet am Ende die individuelle Diagnose und nicht die Kalkulation allein.





























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