#Brands #Kultur #Check: »Lord of the Dance« in der Stadthalle Bielefeld

#Lippstadt, 25. April 2026

Zum 30 jährigen Jubiläum machte »Lord of the Dance«, die spektakulärste und erfolgreichste tourende Tanzshow der Geschichte in der #Stadthalle #Bielefeld Station. Für die Jubiläumstour hat Michael Flatley das Originalkonzept von »Lord of the #Dance« auf eine neue, moderne Art und Weise weiterentwickelt.

Alles begann vor 30 Jahren mit Michael Flatleys Traum, die größte #irische #Tanzshow der Welt auf die Beine zu stellen. Und auch wenn er schon vor einigen Jahren die Schuhe an den Nagel gehangen hat, so schwebt sein Spirit den ganzen Abend durch die Show. Die Show ist auch eine Hommage an den Erfinder dieser Show, was sich auch in dem einleitenden Video widerspiegelt, das die Anfänge und einige Höhepunkt von Flatleys Karriere zeigt.

Das Bühnenbild ist sehr klar strukturiert, hier wird deutlich, dass das Hauptaugenmerk auf den Tänzern liegt. Drei LCD Leinwände im Hintergrund bieten wechselnde Stimmungsbilder, die als Grundlage der Geschichte dienen.

Die Geschichte der Show erzählt den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und wird ausschließlich über den Tanz und das #Schauspiel der Tänzer erzählt. Dabei sind die Figuren und die beiden Lager »#Gut gegen #Böse« auch durch die Kostüme und die #Lightshow klar definiert.

So kommt die Armee des Bösen mit martialischer Musik und dunklen Kostümen inklusive Helme und Protektoren auf die Bühne. Das wirkt beeindruckend und bedrohlich zugleich, zeigt aber auch, dass die Welt, die Michael Flatley geschaffen hat, emotional vielschichtig ist und nicht immer nur aus der heilen Welt besteht.

Und so bekämpfen sich im Laufe der Show die Anführer der beiden Gruppierungen, um den Titel »Lord of the Dance« und natürlich spielt dabei auch die Liebe eine große Rolle. So ist der Anführer der guten Seite hin und hergerissen zwischen 2 Frauen, wobei es tatsächlich nur eine mit ihm gut meint. Aber wie so oft im Leben, birgt eben der süße Duft der Verführung seine Gefahren in sich.

Der Wechsel zwischen den Darbietungen in kleinen Gruppen auf der Bühne und die Darbietungen mit dem gesamten Ensemble ist sehr gut ausbalanciert. Wobei ich schon sagen muss, dass natürlich die beeindruckendsten Elemente gerade dann gegeben sind, wenn das Ensemble wie an der Schnur einer Perlenkette aufgereiht synchron und in einem atemberaubenden Tempo tanzt.

Als Zuschauer sitzt man beeindruckt auf seinem Platz und versucht, die schnellen Bewegungen der Füße einigermaßen nachvollziehen zu können. Doch ich bin mir sicher, dass man selbst in Zeitlupe den Bewegungsablauf nur sehr schwer nachvollziehen könnte und gerade das ist das Faszinierende an der Show. Die Tänzer bringen diese exorbitant schnell vorgetragenen Bewegungsabläufe mit einer Leichtigkeit auf die Bühne, dass man fast vergessen mag, was für ein hartes Training und eine intensive Arbeit darin steckt.

»Lord of the Dance« ist nicht einfach »nur« eine #Tanzshow. Hier wird eine Geschichte erzählt, die die Show wie ein roter Faden durchzieht. Der gute Geist der Show ist eine Sagengestalt mit Flöte, die ebenso für die ruhigen Momente in der Show sorgt wie auch die herausragende Sängerin, die mit keltischen Klängen die Zuschauer für den Moment ihre Darbietung in eine andere Welt holt.

Und gerade auch die #Musik in Verbindung mit dem Bühnenbild, den Tänzern sowie der #Lightshow ist einfach etwas, das das alles zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis macht. Denn auch wenn diese Show zum Jubiläum überarbeitet und modernisiert wurde, so ziehen sich immer wieder keltische Klänge ebenfalls wie ein Roter Faden durch die Show. Hier wurde gar nicht erst versucht, die Show durch andere Musikgenres »aufzupeppen«. Das würde, glaube ich, der Show auch einiges an seiner Faszination nehmen, wenn man den ursprünglichen Gedanken von Michael Flatley musikalisch in diese modernen Musikrichtungen pressen würde.

Ein Blick durchs Publikum zeigte an diesem Abend, dass das Publikum durchaus gemischt war. Eingefleischte Michael Flatley Fans, die bereits mit Merchandise eingedeckt waren, waren ebenso von der Show begeistert wie augenscheinlich neue Fans der Show.

Und so wurde auch diese Show am Ende ihrem Untertitel »30 Jahre Standing Ovation« gerecht. Denn gleich mehrfach, vor und nach der Zugabe, stand das Publikum auf und applaudierte frenetisch.

Eine weitere Hommage erfolgt dann im Zeitraum der Zugabe, als ein weiteres Video von Michael Flatley eingespielt wurde, indem er in dreifacher Auswertung mit sich selbst tanzt und steppt.

Und als sich das Ensemble am Ende des Abends dankbar für die Begeisterung von Publikum verabschiedete, lag hinter uns ein wundervoller Abend mit einem fantastischen Showerlebnis, dass die gesamte Klaviatur der Gefühle bediente.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

Foto: Stadthalle Bielefeld Betriebs GmbH, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen

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