Landwirtschaftskammer NRW – News vom 16. April 2026

#Münster, 16. April 2026

Der #Raps blüht in #NRW

Auf den nordrhein westfälischen Äckern hat die Rapsblüte begonnen. Die #Felder leuchten in #Sonnengelb, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen mit. Aktuell sieht man auf den Rapsfeldern die Blüten an den Haupttrieben. Je nach Witterung dauert die Blüte zwischen zwei und vier Wochen. Aufgrund der überwiegend guten Aussaatbedingungen im vergangenen Herbst und der nachfolgend gleichmäßigen Witterung ohne stärkere Spätfröste haben sich die meisten Winterrapsbestände in Nordrhein Westfalen bis jetzt gut entwickelt. Nur in einzelnen Regionen kam es infolge von Trockenheit nach der Aussaat oder dem Befall mit Rapserdflohkäfern zu deutlichen Schäden.

Ein Teil der Rapsblüten wird von Bienen bestäubt, denen der Raps reichlich Nektar und Pollen spendet. Aus den Blüten wachsen bis zur Ernte im Juli Schoten mit kleinen, 2 bis 3 Millimeter dicken Körnern heran, die einen sehr hohen Ölgehalt haben. Die Winterrapsfläche in Nordrhein Westfalen betrug im vergangenen Jahr 57.400 Hektar. Das waren 3.800 Hektar mehr als 2024. Die Aussaatflächen zur Ernte 2026 haben sich nach aktuellem Stand nochmals um etwa 8.400 Hektar erhöht. Ursache dafür waren vor allem die im Vergleich zu vielen anderen Kulturen relativ stabilen Preise.

Zu einem großen Teil geht der Raps in die Ernährungsindustrie und dient zum Beispiel als Grundstoff für Margarine. Ein Teil der Ernte wird zu biologisch abbaubaren Schmierstoffen, Sägeketten und Hydraulikölen, aber auch zu Biodiesel, verarbeitet. Was aus dem Raps wird, entscheidet sich im Handel. Nebenprodukte, die bei der Verarbeitung von Raps entstehen, dienen oft auch als Futtermittel in der Tierhaltung.

Raps in der Fruchtfolge tut auch dem Boden gut. Er wird bereits im August oder September gesät und entwickelt noch vor dem Winter genug Blätter, um den Boden zu bedecken und damit den #Acker vor #Verschlämmung und #Winderosion zu schützen. Mit ihren tiefen Pfahlwurzeln greift die Pflanze in die unteren Bodenschichten ein und holt Nährstoffe, die vom Regen nach unten ausgewaschen worden sind, wieder in den Wurzelbereich der #Pflanzen zurück. Raps hat außerdem eine gute Wirkung auf die nachfolgende #Kultur in der nächsten Saison. Er lässt den Boden in einem guten Zustand zurück, sodass oft nur eine reduzierte Bodenbearbeitung erforderlich ist.

#Forsythien nach der Blüte schneiden

Forsythien, auch #Goldglöckchen, #Goldflieder oder #Goldweide genannt, bringen mit ihren intensiv gelben Blüten noch winterkahle Gärten schon früh zum Leuchten. Die Anspruchslosigkeit der Pflanzen ermöglicht auch unerfahrenen Hobbygärtnern einen schnellen Erfolg. Nach Auskunft der Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen sind Forsythien winterhart, benötigen aber einen sonnigen bis halbschattigen Standort und wachsen am besten in feuchtem, wasserdurchlässigem Boden, der nicht zu kalkhaltig sein darf.

Da der Strauch flach wurzelt, erträgt er auch die Konkurrenz älterer Bäume. Forsythien sehen auch in Heckenform gezogen gut aus. Die Pflanzen dürfen allerdings nicht zu eng stehen. Ausgewachsen erreichen sie eine Höhe von etwa 4 Metern und eine Breite von rund 3 Metern. Forsythien sollten direkt nach der Blüte zurückgeschnitten werden, damit sie jedes Jahr aufs Neue kräftig blühen. Die alten 4 jährigen bis 5 jährigen Äste und die neuen, dünnen Triebe werden kurz über dem Boden gestutzt. Nur die kräftigen jungen Bodentriebe aus dem Vorjahr bleiben stehen. Diese Triebe bilden im Sommer Seitenzweige aus, die im nächsten Frühjahr blühen. Einfach ist auch die Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr oder im Juli können etwa 20 Zentimeter lange #Stecklinge von den Pflanzen abgeschnitten und zu drei Viertel mit Erde gefüllte Töpfe gesteckt werden. Nach der Bewurzelung lassen sie sich dann im Garten auspflanzen.

Frühjahrskur für den Rasen

Im Frühjahr sehen die Rasenflächen in vielen Hausgärten ganz anders aus als in den bunten Gartenzeitschriften und katalogen. Wo zarte grüne Hälmchen eine Freude fürs Auge und eine angenehme Trittfläche bieten sollen, machen sich Klee und Moos im Hausgarten breit. Jetzt ist der Zeitpunkt optimal, um den Zierrasen auf Vordermann zu bringen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen mit. Mehrere Schritte führen zu einem ansehnlichen und strapazierfähigen Rasen.

Zuerst muss der Rasen mit der niedrigsten Einstellung des Rasenmähers geschnitten und das Schnittgut eingesammelt werden. Anschließend ist es ratsam, den Rasen zu vertikutieren oder zu belüften. Dies kann schweißtreibend von Hand geschehen oder durch eine entsprechende Einrichtung am Rasenmäher. Durch diese Maßnahme wird überflüssiges und abgestorbenes Material entfernt und die Rasensode belüftet.

Die wichtigste Maßnahme der Frühjahrskur ist eine bedarfsgerechte Düngung. Dazu sollte zunächst eine Bodenprobe genommen und diese für eine Analyse an das #Untersuchungszentrum LUFA NRW der Landwirtschaftskammer geschickt werden. Hobbygärtner erhalten dann von der LUFA eine Düngeempfehlung. Geeignet sind spezielle #Rasendünger mit Langzeitwirkung, im Handel auch als #Depotdünger bezeichnet. Diese speziellen #Dünger gewährleisten einen gleichmäßigen Nährstoffzufluss von drei bis vier Monaten, der für eine optimale Rasendüngung unerlässlich ist.

Zeigen die Bodenuntersuchungsergebnisse, dass der PH Wert zu niedrig ist, ist zusätzlich zur Düngung eine #Kalkung nötig. Empfehlenswert ist fein gekörnter kohlensaurer #Magnesiumkalk. Die nächste Düngung sollte Ende Juni oder Anfang Juli erfolgen. Ist eine Neusaat oder eine Reparatursaat eines schütteren Rasens erforderlich, sollten sich Hobbygärtner mit diesen Arbeiten bis Mitte Mai gedulden.

Weitere Informationen zur Bodenuntersuchung im #Hausgarten und #Kleingarten gibt es online 🔗 in der Rubrik »Untersuchungen«, mehr 🔗 …

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

NOW WebcardNOW Webcard, mehr …

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Nevinghoff 40
48147 Münster
Telefon +4925123760
Telefax +492512376521
E-Mail [email protected]
www.landwirtschaftskammer.de