Kunst als Resonanzraum des Wandels – das Werk von René Mayer, »Art International Zurich«, 8. bis 10. Mai 2026

#Pfäffikon, 9. April 2026

Auf der »Art International Zurich 2026« präsentiert René Mayer ein vielschichtiges Werk zwischen #Malerei und #Skulptur.

Spuren des Unsichtbaren

»#Sculpictor« aus #Basel präsentiert den Künstler René Mayer, der sich in seinem facettenreichen Werk zwischen Malerei und Skulptur bewegt. Er macht die leisen, oft übersehenen Veränderungen unserer Zeit sichtbar und regt zum Dialog über Mensch, Natur und Gesellschaft an. Die 28. »Art International #Zurich« ist eine #Messe für zeitgenössische #Kunst mit globaler Perspektive.

Poetische Analysen einer Welt im Umbruch

Der 1947 geborene Künstler René #Mayer, vertreten durch die Basler #Galerie »Sculpictor Diffusion«, verbindet Malerei und Skulptur als gleichwertige Ausdrucksformen eines gemeinsamen künstlerischen Impulses. Seit den 1970er Jahren entwickelt er, ausgehend von gegenständlichen Anfängen, eine eigenständige, abstrahierte Bildsprache. Sein umfangreiches Œuvre von rund 600 Werken ist geprägt von thematischer Tiefe, formaler Vielfalt und einer konsequenten Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Im Zentrum steht die Beobachtung komplexer Wechselwirkungen zwischen Mensch, Natur und Technologie, die Mayer in eine visuell eindringliche und zugleich poetische Form übersetzt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Werkserie »Creeping Change«, die sich mit schleichenden, oft kaum wahrnehmbaren Transformationsprozessen befasst. In subtilen Verschiebungen von Form, Struktur und Farbgebung werden toxische Entwicklungen ebenso sichtbar wie fragile Momente des Wandels. Die Arbeiten verweisen auf Veränderungen, die sich sowohl im Privaten als auch im globalen Kontext vollziehen und erst in ihrer Summe ihre tiefgreifende Wirkung entfalten.

Mit der Serie »Bewegte Erde« richtet Mayer den Blick auf die Erde als lebendigen Organismus. Dynamische Strukturen und reliefartige Oberflächen lassen geologische Kräfte erahnen, die Landschaften formen und zugleich deren Verletzlichkeit offenlegen. Die Werke erscheinen wie Momentaufnahmen eines sich ständig wandelnden Planeten und verbinden Energie, Bewegung und Fragilität zu einer eindrucksvollen visuellen Metapher.

In »Viva Viva« entfaltet sich hingegen ein spielerischer, farbintensiver Mikrokosmos, der von Schwemmholz und der Farbgebung lateinamerikanischer Figuren inspiriert ist. Die Arbeiten strahlen Leichtigkeit und Lebendigkeit aus und erzeugen eine beinahe akustische Präsenz, die an rhythmische, organische Bewegungen erinnert.

Demgegenüber steht die Serie »#Marmor und #Granit«, in der reduzierte, klare Formen eine kraftvolle Ruhe ausstrahlen. Inspiriert von archaischen und afrikanischen Formtraditionen entstehen Skulpturen, die Einfachheit mit expressiver Präsenz verbinden.

René Mayers Werk vereint ästhetische Präzision mit gesellschaftlicher Relevanz. Es eröffnet Räume der Reflexion und lädt dazu ein, die oft verborgenen Dynamiken einer sich wandelnden Welt neu wahrzunehmen.

8. bis 10. Mai 2026, Vernissage Freitag, 8. Mai 2026, 18 bis 22 Uhr, »Puls 5 #Gießereihalle« #Zürich, Schweiz, Freitag, 8. Mai 2026, 11 bis 22 Uhr (Vernissage ab 18 Uhr), Samstag, 9. Mai 2026, 11 bis 21 Uhr, Sonntag, 10. Mai 2026, 11 bis 18 Uhr, mehr 🔗 …

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