Museum für Kommunikation (MFK) Berlin: »Niemals radlos. Das Fahrrad bei der Post«, 27. Februar bis 23. August 2026
#Berlin, 19. Februar 2026
#Fortschritt und #Alltagstauglichkeit. Seit über 125 Jahren prägt es auch die #Geschichte der #Post. Schon 1896 beschleunigten #Postboten auf den ersten Postfahrrädern die Zustellung. Seither ist das #Fahrrad aus dem Postalltag nicht wegzudenken. Die Ausstellung niemals radlos. Das Fahrrad bei der Post nimmt die Besucher mit auf eine facettenreiche Zeitreise von den Anfängen des Fahrrads über seine zentrale Rolle im Postbetrieb bis hin zu Fragen nachhaltiger Mobilität. Sie zeigt, wie das Fahrrad die Arbeit effizienter machte, Generationen begeisterte und bis heute ein Schlüssel zu zukunftsfähiger #Mobilität und #Logistik ist.
Das Fahrrad
Als Karl von Drais 1817 seine #Laufmaschine vorstellte, ahnte niemand den weltweiten Erfolg. Mit der weiteren Entwicklung zum Sicherheitsniederrad um 1880 entstand die Form, die das Fahrrad bis heute prägt, und seine breite Nutzung ermöglichte.
Das #Postrad
Bereits 1896 setzte die deutsche Post Fahrräder vielfältig ein. 1900 folgten die ersten gelben Postfahrräder. Die allgemeine Fahrradeuphorie war so groß, dass viele Postboten ihre privaten Räder für die Zustellung nutzten, so dass die Anzahl der Postfahrräder rasch wuchs. Auch Frauen stiegen begeistert aufs Rad. Für sie war es ein Schritt in Richtung Selbstbestimmung. Erst im Ersten Weltkrieg ab 1915 arbeiteten Frauen im Zustelldienst der Post und nutzten die schnellen Dienst #Drahtesel.
Das #Lastenrad
Postzustellung bedeutete stets den Transport großer Mengen. Standardfahrräder waren dabei oft voll beladen. Für die Post entwickelten Hersteller besonders robuste Modelle: mit verstärkten Rahmen sowie stabilen Gepäckträgern erleichterten sie die Arbeit. Die Deutsche Post gilt als Pionierin des Lastenfahrrads – eine Rolle, die heute mit elektrisch unterstützten Transporträdern als Beitrag zur Verkehrswende aktueller ist denn je.
Wie wurde das Fahrrad zum Motor der Postgeschichte – und warum ist es heute aktueller denn je?
Diese Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch Zeit, Technik und gesellschaftlichen Wandel. Historische Fahrräder, originale Dienstkleidung, robuste Zustelltaschen sowie eindrucksvolle Dokumente und Fotografien lassen den Postalltag vergangener Jahrzehnte lebendig werden. Hier wird sichtbar, wie der Postverkehr auf zwei Rädern immer schneller, effizienter und unverzichtbar wurde.
Die #Ausstellung erzählt auch von Aufbruch und Emanzipation. Sie zeigt, welche Bedeutung das Damenradfahren für die gesellschaftliche Entwicklung hatte und wie das ikonische Bild der Postbotin auf dem Fahrrad entstand – stark, selbstbewusst und richtungsweisend. Moderne Transporträder stehen heute für eine neue, nachhaltige Mobilitätsstrategie als Teil der Lösung für die Städte von morgen.
Ein besonderes Highlight: Besucher können selbst Platz auf einem beladenen #Zustellfahrrad nehmen und interaktiv erleben, wie sich der Arbeitsalltag von Fahrradzustellern anfühlt. Von den Anfängen der Postzustellung bis zu den großen Mobilitätsfragen unserer Zeit inspiriert die Ausstellung dazu, Bewegung neu zu denken – nachhaltig, zukunftsweisend und immer aktuell.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Wenke Wilhelm, Kustodin für #Transportgeschichte und #Verkehr der Museumsstiftung »#Post und #Telekommunikation«.
Zur Ausstellung erscheint »Das Archiv – Magazin für Kommunikation«, Ausgabe 1/2026, mit dem Schwerpunktthema Fahrrad. Es ist im Museumsshop erhältlich oder online 🔗 bestellbar. Die Deutsche Post AG gibt am 27. Februar 2026 einen Sonderstempel heraus. Stempelungsaufträge mit der Angabe »Ausstellung niemals radlos« können an diese Adresse gesendet werden: Deutsche Post AG, Sonderstempelstelle, 92627 #Weiden.
Mit Schwung in die Radsaison. Aktionstag für Familien
Verkehrs Quiz, Zeitreise Rallye und Basteln rund ums Fahrrad, 26. April 2026, 13 bis 17 Uhr, Kosten Museumseintritt.
Rad und Reparatur – Aktionstag zum Schrauben und Gestalten
#Fahrrad #Werkstatt, »Pimp your #Bike« und Touren durch Ausstellung, 7. Juni 2026, 13 bis 17 Uhr, Kosten Museumseintritt.
Kuratorenführungen
15. April 2026 und 15. Juli 2026, 17.30 Uhr, Kosten Museumseintritt zuzüglich 2 Euro, ohne Anmeldung.
Buchbare Führung
Dauer 60 Minuten, Kosten Schulklassen 50 Euro, sonstige Gruppen 90 Euro, jeweils zuzüglich ermäßigter Museumseintritt, Buchung online 🔗.
Die Ausstellungseröffnung ist am 26. Februar 2026 um 19 Uhr, um Online Anmeldung wird gebeten 🔗, mehr 🔗 …
#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE





























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