Wussten Sie, dass #Kinder im Alter von 3 Jahren bereits die Grundlage der #Quantenphysik beherrschen?

#Gütersloh, 13. Januar 2025

Sie schauen irritiert? Verständlich. 3 Jährige können schließlich weder #Schrödinger zitieren noch eine #Wellenfunktion aufstellen. Aber beobachten Sie sie einmal beim Zählen.

»Eins« – Finger hoch.

»Zwei« – noch ein Finger.

»Drei« – Triumph.

Was hier passiert, ist nichts weniger als #Ontologie im #Sandkasten: Die Welt wird »#diskret«. Dinge sind entweder da oder nicht da. #Kekse existieren nicht kontinuierlich, sondern sprungartig. Ein Keks mehr ist wirklich mehr. #Quantisiert. Unumkehrbar. Messbar mit der Hand. Übrigens heißt »#Finger« auf #Latein nicht umsonst »#Digitus«.

Kinder wissen instinktiv: Man kann nicht einen halben Finger zählen (außer man ist #Chirurg oder #Philosoph). Zustände wechseln abrupt – leer, voll; weg, da; meins, nicht meins. #Superposition endet zuverlässig, sobald jemand anderes den #Keks misst.

Erst später verlernen wir das. Wir sprechen dann von »Grauzonen«, »fließenden Übergängen« und »komplexen Zusammenhängen«. Und brauchen Jahrzehnte Forschung, um festzustellen: Die Welt springt.

Vielleicht ist die #Quantenphysik also kein #Gipfel menschlicher #Erkenntnis, sondern eine späte Rückkehr zur #frühkindlichen #Weltsicht – nur mit schlechteren Keksen und deutlich komplizierteren Formeln.

Für Erwachsene

Die Grundlage der Quantenphysik ist die Tatsache, dass alles gequantelt ist (und sein muss) – die kleinste Einheit dieser #Quantelung ist das #Quant. Das Quant ist eine »diskrete« Einheit (also eine »abgrenzbare« Einheit). Nur weil alles gequantelt ist, ist überhaupt alles abzählbar (Dinge, die nicht gequantelt sind, sind »überabzählbar« – also nicht abzählbar). In der griechischen #Antike hat #Heraklit dieses Prinzip erkannt, er hat das, was wir heute »Quanten« nennen als »#Atome« bezeichnet. In der Neuzeit hat #Niels #Bohr das Prinzip der Quantelung hergeleitet.