Februar 2026: Premieren, Diskurse und ein dichtes Repertoire am Schauspiel Stuttgart 🔗
#Stuttgart, 30. Dezember 2025
Der Februar 2026 wird am #Schauspiel #Stuttgart zum konzentrierten Theatermonat: 3 Premieren, 1 #Wiederaufnahme, zahlreiche #Repertoirevorstellungen und ein umfangreiches Begleitprogramm setzen klare inhaltliche Akzente. Im Zentrum stehen Fragen nach gesellschaftlichen Rändern, Körperbildern, Erinnerungspolitik und den Verwerfungen moderner Technologien.
Premieren im Februar 2026
Mit »Rand« von Kiki Miru Miroslava Svolikova eröffnet das #Theater #Nord am 6. Februar 2026 eine assoziative Erkundung der Ränder unserer Wahrnehmung und Gesellschaft. In szenischen Miniaturen begegnen dem Publikum absurde Figuren, fragile Gedanken und soziale Grenzziehungen. Die Inszenierung von Magdalena Schönfeld entsteht in Kooperation mit der #HMDK Stuttgart.
Am 7. Februar 2026 folgt im #Kammertheater die Uraufführung »Pretty Privilege« von Wilke #Weermann. Frei nach Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray befragt die Inszenierung den zeitgenössischen Schönheitskult, soziale Medien und technologische Selbstoptimierung – ein Stück über Jugend, Ethik und digitale Spiegelbilder.
Den 3. Premierenpunkt setzt Thomas Bernhards »Vor dem Ruhestand« am 21. Februar 2026 im #Schauspielhaus. In der Regie von Martin Kušej entfaltet sich ein beklemmendes Familiendrama über Verdrängung, Kontinuitäten des #Nationalsozialismus und das #Schweigen als #Widerstand.
Wiederaufnahme
Am 28. Februar 2026 kehrt »Lear (DSE)« nach William #Shakespeare in der Bearbeitung von Falk Richter auf die Bühne zurück. Die Inszenierung reflektiert Macht, Verantwortung und Selbsterkenntnis vor dem Hintergrund einer zerfallenden Welt – angesiedelt zwischen Klassiker und Gegenwart.
Extras und Diskursformate
Ergänzt wird der Spielplan durch eine Premierenmatinee, offene Schauspieltrainings, ein Theaterlabyrinth sowie mehrere Gesprächsformate. Besonders aktuell: »Nah dran – Theater im Gespräch« zum Thema Künstliche Intelligenz und Datenkapitalismus, das gesellschaftliche und politische Folgen algorithmischer Systeme diskutiert. Auch literarische Akzente fehlen nicht, etwa mit Vernesa Berbos #Lesung »Der Sohn und das Schneeflöckchen«.
Repertoire: Klassiker und Gegenwart
Das Repertoire im Februar 2026 reicht von Edward Albees »Wer hat Angst vor #Virginia #Woolf …?« über Peter Weiss’ »Die Ermittlung« bis zu Shakespeare, #Thomas #Mann, #Michael #Ende und zeitgenössischen Uraufführungen wie »KI essen Seele auf (Orphea)«. Damit spannt das Schauspiel Stuttgart einen Bogen von historischer Aufarbeitung über literarische Klassiker bis zu aktuellen Diskursen um #KI, #Identität und #Gesellschaft.





























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