Wie Mobbing die Realität umkehrt
Der rückwirkende #Schuldvorwurf ist eine beliebte Technik in #Mobbingkampagnen und #Ausgrenzungskampagnen. Er funktioniert so: Egal, was das #Opfer tut – im Nachhinein wird behauptet, genau dieses Verhalten sei der Grund für die Behandlung, die es erfährt.
Mechanik
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#Kausalität umdrehen – nicht die #Täter sind verantwortlich, sondern das #Opfer.
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Unabhängigkeit vom Verhalten – selbst wenn das Opfer alles »richtig« macht, wird ein anderer Grund konstruiert.
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#Moralische #Erpressung – suggerieren, das Opfer hätte sein eigenes Schicksal steuern können, wenn es »besser« gewesen wäre.
Beispiel
»Wenn er nicht so schwierig gewesen wäre, hätten wir ihn nicht ausschließen müssen« – gesagt über jemanden, der schlicht nicht mitgespielt hat.
Zweck
Diese Taktik entlastet die Täter, verschiebt den Fokus weg von strukturellem #Fehlverhalten und erzeugt bei #Außenstehenden das Gefühl, das Opfer habe sein Schicksal »verdient«.
Erkennungszeichen
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Vorwürfe kommen nachträglich und wirken wie Rechtfertigungen.
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Die behauptete Ursache ist oft vage, unprüfbar oder widersprüchlich.
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Unabhängig vom Verhalten des Opfers bleibt das Ergebnis (Ausschluss, Isolation) gleich.
Gegenstrategie
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Fragen statt rechtfertigen: »Was wäre passiert, wenn ich das nicht gemacht hätte?«
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Muster sichtbar machen: zeigen, dass der Ausgang immer gleich war – egal, was man tat.





























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