Psychologisches Gaslighting im weißen Kittel
Eine Form von Gaslighting, bei der eine psychologische Fachkraft ihre Position und vermeintliche Expertise nutzt, um die Wahrnehmung des Klienten zu relativieren, zu pathologisieren oder umzudeuten – oft unter dem Deckmantel einer »therapeutischen Intervention«.
Merkmale
- Deutungsflucht: Ausweichen vor klaren Bestätigungen (»Ich glaube Ihnen, dass Sie sich so fühlen«)
- Pseudo Neutralität: Der Anschein, »alle Perspektiven« offen zu lassen, während in Wahrheit das Erleben des Klienten untergraben wird
- #Dominanzrahmung: Der #Therapeut bestimmt, welche Realität gilt, unabhängig von den Fakten
- #Double #Binds: Lose lose Fragen oder Aufgaben, die den Klienten in eine Rechtfertigungsfalle treiben
Gefahren
- Verstärkung von #Selbstzweifeln
- Potenzielle #Retraumatisierung
- Abhängigkeit vom #Deutungsmonopol des Therapeuten
- Verlust des Vertrauens in #psychologische #Unterstützung
Beispiel
Klient: »Ich werde in meinem Umfeld systematisch ausgegrenzt.« Therapeutin: »Ich glaube Ihnen, dass Sie sich ausgegrenzt fühlen.« Implizite Botschaft: »Die Realität selbst stelle ich nicht fest – ich entscheide, ob sie zählt.«
Bewertung
Ohne klare therapeutische Begründung und sichere Rahmenbedingungen ist dieses Verhalten kein Werkzeug, sondern #Missbrauch der professionellen Rolle.





























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