300 #Weltläden kritisieren #Ausbeutung im #Handel mit #Bananen und #Mangos

#Mainz, 29. April 2026

4 #Handelskonzerne dominieren 85 Prozent des deutschen Lebensmittelmarktes – mit gravierenden Folgen für #Obstproduzenten weltweit. Zum »#Weltladentag« am 9. Mai 2026 machen rund 300 Weltläden bundesweit auf schlechte #Arbeitsbedingungen und unfair verteilte Gewinne im Handel mit #Orangen, Mangos oder Bananen aufmerksam und zeigen Alternativen auf.

Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladen Dachverbandes, berichtet über die Missstände auf vielen konventionellen Obst Plantagen: »Bevor die #Früchte bei uns im Einkaufskorb landen, haben viele Menschen entlang globaler Lieferketten hart gearbeitet – oft unter prekären Bedingungen mit niedrigen Löhnen, befristeten Verträgen und kaum Mitbestimmung. Die internationale Obstproduktion ist ein Milliardengeschäft, doch profitieren vor allem wenige große Handelskonzerne. Diese #Marktmacht setzt Lieferanten massiv unter #Preisdruck – häufig so stark, dass Produktionskosten kaum gedeckt sind.«

Der #Faire #Handel fordert menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine gerechte Wertschöpfung entlang der Lieferketten. Faire Preise, Transparenz und partnerschaftliche Handelsbeziehungen stehen im Mittelpunkt.

Marcel Martetschläger von der Fair Trade Genossenschaft »#WeltPartner« zeigt am Beispiel von Mangos, wie Fairer Handel wirken kann: »Wir arbeiten seit Ende der 1980er Jahre mit der Organisation ›#Preda‹ auf den #Philippinen zusammen. Der Faire Handel sichert #Kleinbauern stabile Einkommen und Perspektiven vor Ort. Gleichzeitig finanziert der Verkauf unserer #Mango Produkte rund die Hälfte der Kinderschutzarbeit von Preda. Jede verkaufte Mango trägt dazu bei, #Kinder vor #Ausbeutung zu schützen und ermöglicht ihnen Zugang zu #Schutzräumen, #Therapie und #Schulbildung.« 

Interessierte können sich auf Mitmach Aktionen freuen und den Weltladen vor Ort suchen 🔗.

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