KWS History: Stadtgeschichte – der Gütersloher Kletterkubus (Konzept von 2008)

#Gütersloh, 31. Dezember 2025

Axel #Dörken, #Gedankentrainer, #Bewusstseinstrainer und #Klettertrainer, plante 2008 auf dem ehemaligen #Pfleiderer #Gelände einen 30 Meter hohen »#Kletterkubus«. Mit dem Projekt sollte unter anderem der #Klettersport in #Gütsel etabliert werden.

Auf dem ehemaligen Pfleiderer Gelände sollte nach den Plänen von Dörken ein »Kletterkubus« entstehen. Das rund 30 Meter hohe Gebäude, das auch den vorhandenen Schornstein integrieren sollte, sollte den Klettersport in Gütersloh etablieren. Wir hatten im Oktober 2008 mit dem Ideengeber über das #Projekt und über den Stand der Dinge gesprochen.

Was ist der »Kletterkubus«?

Eine Unternehmung, mit der es möglich ist, all meine Talente für andere nutzbar zu machen. So kann ich hier als Berater, Redner, Klettertrainer, #Saunameister und gelernter #Masseur alles einbringen, was ich in meinem Leben gelernt habe. Der Nutzen für den Kunden: Theorie und Praxis aus einer Hand. Angst vor der Höhe? Auflösen mit der #Unterbewusstseinsarbeit »Der Sanfte Weg«. Wie erlebt der Kunde, die Wichtigkeit dessen, woran er glaubt? In der Praxis, also auch beim Klettern.

Wer steckt hinter dem Projekt? 

Im wesentlichen meine Freundin und Geschäftspartnerin Beate Wartburg und ich. Allerdings wird ein solches Projekt nie von zweien allein ermöglicht. Da kommen viele andere hinzu, ohne die das Ganze nicht möglich ist. Zum Beispiel Städteplaner, Investoren, Spender, Mitarbeiter, Subunternehmer.

Wessen Idee war das? 

Meine. Als Schulabgänger war mir noch ziemlich egal, was ich machen will. So habe ich mich früh als Masseur selbstständig gemacht. Doch spätestens mit dem Europameistertitel im Showtanz war für mich klar, dass ich irgendwann auch mit dem #Sport mein Geld verdienen möchte. Dazwischen kam mir, meine etwas weniger hilfreiche Art und Einstellung. Und so habe ich über einen 5 jährigen Auslandsaufenthalt und eine Privatinsolvenz, über Trennungen und dank vieler Zweifel erst einmal an mir gearbeitet, über die Methode, die ich selber entwickelt habe ein Buch geschrieben, dass es seit einem Monat als eBook gibt und bin endlich über das Klettern zur Erfüllung eines weiteren Traumes gelangt.

Und wer ist noch an dem Projekt beteiligt? 

Wenn alles so läuft, wie es den Anschein hat, wird Herr Adriaans, allen bekannt, die sich im Bereich ökologischer #Hausbau intensiv beschäftigt haben, als #Architekt dabei sein. Die Städteplaner der Stadt Gütersloh sind ebenfalls wichtig. Aber auch, eben wegen meiner im Dezember endlich abgeschlossenen Privatinsolvenz – dann ist auch die Wohlverhaltensphase zu Ende – Privatinvestoren.

Wie weit ist denn die Planung des Projekts fortgeschritten? 

Am 14. Oktober 2008 fand der Termin mit der Stadt Gütersloh statt. Am 18. Oktober 2028 ein Termin mit einem namhaften #Wirtschafsprüfer und #Steuerberater aus #Oldenburg. Hier ging es auch um einen Investor, der von sich aus auf uns zugekommen ist. Mit der »Bronx Rock«, der größten Indoor Kletter Halle Deutschlands haben wir den besten Berater an der Hand, den ich mir wünschen kann. Kein anderer Kletterhallenbetreiber hat seine Kletterhalle so umfassend vermarktet, wie die Inhaber der »Bronx Rock«. Das Konzept übernehmen wir und bauen es sogar noch aus.

Und sind schon Investoren gefunden, die ihre Beteiligung zugesagt haben? 

Ja. Das ist wirklich interessant gelaufen. Zu allererst fanden wir jemanden, der sogar 95 Prozent investieren wollte. Aber da uns Ökologie und dementsprechend die Nachhaltigkeit wichtig sind, waren wir offen und haben weitere Privatinvestoren angezogen. Insgesamt haben wir zur Zeit drei Investorengruppen unter denen wir wählen können. Gerne kann sich noch jemand melden, der in ein Projekt investieren möchte, dass nur mit der #Achtsamkeit vor #Mensch und #Natur ermöglicht wird. Außerdem arbeiten wir gerne mit der #Sparkasse Gütersloh zusammen.

Wie ortsbezogen wird der »Kletterkubus« installiert werden?

Uns ist es wichtig, die Region zu fördern. Natürlich hätten wir das Projekt auch in Bielefeld starten können. Aber als Wahl Gütersloher möchte ich dazu beitragen, dass Gütsel interessanter wird, dass auch hier sportive Möglichkeiten entstehen und auch hier biologisch gegessen werden kann. Weitestgehend beziehen wir auch hiesige Unternehmungen mit in unsere Planung ein. Denn wer etwas Gutes für sich tun will, unterstützt als erstes sich, dann seine Angehörigen und die nächsten Nachbarn und dann erst darüber hinaus andere. Vor der eigenen Tür zu fegen und zu modernisieren ist für uns wichtig. Interessanterweise haben wir vor Ort keine Ansprechpartner in Sachen Buchhaltung und Steuern gefunden. Ich zähle allerdings auch auf regionale Investoren und Spenden für den gleichzeitig entstehenden Verein »#ADIKO sozial & aktiv«, der es sich zur Aufgabe macht, Mittellose darin zu unterstützen am Gesellschaftsleben teilhaben und Vermögenden hilft, ihre Gelder sozial und nachhaltig verwenden zu können. Interessant wird in diesem Sinne sicher auch unser Ansatz von integrativen Klettergruppen für Menschen mit offensichtlichen Behinderungen sein. Ich formuliere das so, weil ich der Meinung bin, dass jeder behindert ist. Bei den einen kann man es lediglich direkt bemerken. Auch mein Bestreben, den Strafvollzug zu verändern, fließt hier mit ein. Was nutzt eine Strafe, wenn wir, die wir nicht bestraft worden sind, eine Integration des so genannten Straftäters schon in unseren Köpfen nicht ermöglichen wollen? Straftätig wird nur, wer nicht gelernt hat, seine Aufmerksamkeit auf achtsamere Art und Weise zu erhalten. Wer das erkannt hat und sogenannten »Kriminellen« aufzeigt, dass es auch achtsamer geht, dass sie ihren Kick auch legal, zum Beispiel beim Klettern, erleben können, trägt massiv dazu bei, dass die Kriminalititätsrate sinkt. Strafe allein hilft da nicht. Erst recht nicht noch härtere Strafen. Sonst müßten die Gefängnisse leer gewesen sein, als es noch die Todesstrafe gab. Integration ist das Tor zu achtsamerem Verhalten. Und der Schlüssel dazu steckt in unseren Köpfen. Wir, die wir gerne andere aus Bequemlichkeit ausgrenzen und sie wegsperren lassen wollen, als sich mit dem Anderssein zu befassen, sind mit verantwortlich für die Kriminalität um uns herum. Es gehört eben alles zusammen. So, wie der Kletterkubus nach Gütsel gehört.

Mit dem Bau und Betrieb des »KletterKubus« werden Brücken angeboten, Brücken, die verbinden … Jung mit Alt, Arm mit Reich, Erlebnis mit Lernen, Intelligenz mit Emotion, das Private mit dem Beruflichen, Wirtschaftliches mit Talenten, »Behinderung« mit »Nichtbehinderung«, #Bio und #Öko mit Spaß und Leichtigkeit, professionelle Beratung mit der Erfahrung – kurz: Theorie wird zum Nutzen aller Beteiligten mit der Praxis verbunden. Im Rahmen einer GmbH wird die Möglichkeit geboten, das enorme Potenzial des Breitensports Klettern mit den Hilfen der professionellen Beratung und des Consultings zu jedermanns Vorteil zu vereinen. Dem werden Konzepte der Erlebnissauna mit Massagen und ein lange fälliges Angebot der Bio Gastronomie hinzugefügt. Der außerdem neu zu gründende Verein »ADIKO sozial & aktiv« fördert in Zusammenarbeit mit der GmbH das gesellschaftliche Zusammenwachsen.