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Neues Zentrallabor in Betrieb genommen


Sankt-Elisabeth-Hospital investiert fast eine Million Euro …

Artikel vom 5. 9. 2017
Neues Zentrallabor in Betrieb genommen
Die Leitende MTA Sabine Hillmann stellt die neuen Räumlichkeiten des Zentrallabors vor
Gütersloh (seh). Das Labor ist eine der zentralen Diagnoseabteilungen eines Krankenhauses. Die Mitarbeiter erstellen rund um die Uhr Untersuchungen, die den behandelnden Ärzten schnell unverzichtbare Hinweise zur Diagnostik und Therapie geben. Im August hat das Zentrallabor des Sankt-Elisabeth-Hospitals seine neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss des Elisabeth-Carrées bezogen. Fast eine Million Euro hat das Hospital investiert.

400 Quadratmeter statt 250, Rohrpost statt Fußweg: Optimierung von Innenlogistik und Arbeitsabläufen sind die Stichworte. Die zentrale Neuerung ist die moderne Rohrpostanlage. »Rohrpost klingt erst einmal etwas antiquiert. Aber es gibt keinen besseren Weg, um Proben aus den einzelnen Abteilungen jederzeit schnell und unversehrt ins Labor zu transportieren«, sagt Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg. Die Proben werden mit einer Geschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde verschickt. »Von der vom Labor entferntesten Station benötigt die Probe mit der Rohrpost anderthalb Minuten, bis sie das Labor erreicht. So schnell ist kein Mitarbeiter«, berichtet Dr. Oliver Al-Taie, Ärztlicher Leiter des Labors und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin. Da es sich um besonders sensibles Material handelt, müssen beim Betrieb die Geschwindigkeit, die Bremsphasen und der Aufprall besondere Berücksichtigung finden.

Im Labor angekommen wird die Probe untersucht. Jährlich führen die 15 Mitarbeiter rund eine Million Einzeluntersuchungen durch, zum Beispiel Stoffwechseldiagnostik, Blutbilder, Blutgerinnungsstörungen und Tumormarker. »Wir tauschen die Laborgeräte immer von Zeit zu Zeit aus, um technisch auf dem neuesten Stand zu sein«, sagt Sabine Hillmann, die leitende medizinisch-technische Assistentin. Die Proben werden EDV-gestützt bearbeitet: Die Ergebnisse werden an das elektronische Krankenhausinformationssystem weitergeleitet. Hier kann sie der behandelnde Arzt zeitnah abrufen. Zudem verfügt das Zentrallabor im Sankt-Elisabeth-Hospital über ein Blutdepot, um auf Operationen und internistische Notfälle vorbereitet zu sein. Jährlich werden hier 5.500 Blutkonserven »gekreuzt«. Heißt: Das Labor untersucht, ob Spenderblut und Empfängerblut zusammenpassen. Daraufhin werden etwa 120 Blutkonserven im Monat transfundiert. Bei weiterführenden Untersuchungen arbeitet das Zentrallabor eng mit dem Laborzentrum Weser in Minden zusammen.

Ein Jahr lang haben die Verantwortlichen des Labors und die Technische Abteilung unter Federführung von Michael Fischer gemeinsam mit Laborspezialisten, Architekten und Fachplanern die neuen Räumlichkeiten geplant und gebaut. Und am alten Standort im ersten Obergeschoss baut das Hospital weiter: Hier wird die Radiologie, ein patientennaher Bereich, erweitert.

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