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Neuer Look


Gütersloh (gpr). Lebendig und kommunikativ: So wünschen sich die Gütersloher und die Gäste der Innenstadt den Berliner Platz. Dort will man etwas erleben, andere Menschen treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen, aber auch sich ausruhen und eine Pause machen …

Artikel vom 10. 2. 2005
Neuer Look
Fotos: GPR
Gütersloh (gpr). Lebendig und kommunikativ: So wünschen sich die Gütersloher und die Gäste der Innenstadt den Berliner Platz. Dort will man etwas erleben, andere Menschen treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen, aber auch sich ausruhen und eine Pause machen. »Mit kleinen Ergänzungen, die eine positive Wirkung auf die Aufenthaltsqualität haben, wollen wir dem Berliner Platz mehr urbanes Leben einhauchen«, sagt Stadtbaurat Hennig Schulz. Das ist auch der Konsens einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe, deren Entwurf zur Attraktivitätssteigerung des Berliner Platzes in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 12. September vorgestellt wird.

Aufgegriffen wurden auch die Anregungen aus der Stärken und Schwächen-Analyse zur Platzgestaltung. Als wesentliche Anforderungen an eine gute Platzgestaltung wurden Grün, viele Sitzmöglichkeiten auf Bänken, Treppen oder Sitzmauern und auch Wasserspiele, -becken oder Sprühnebel genannt.

Der neue Entwurf sieht vor, dass sich das Grün auf dem Berliner Platz zukünftig konzentrierter präsentiert. Nach dem Rückbau der Bushaltestelle und dem Entfernen der kränkelnden Bäume sind neue Gehölze vorgesehen, und zwar die Manna Esche (Fraxinus ornus), die relativ klein bleiben und eine rundliche Krone tragen, so dass der Blick auf die Martin-Luther-Kirche nicht versperrt wird.

Eine 40 Zentimeter breite Wasserrinne, die mittig angelegt wird, soll in einem kleinen Becken mit Nebeleffekt enden. Anfangs- und Endpunkt werden mit einem aus Basaltlava geschliffenen Stein akzentuiert. Die Topografie des Platzes werde durch eine Stufeneinfassung aufgegriffen, wobei sich die Stufen und ihr Belag vom Farbton des Platzes leicht absetzen würden, so Schulz. Drei Meter lange Bänke mit Holzauflagen laden zwischen den Bäumen am Wasserlauf zum Verweilen ein.

Ebenfalls zum Verweilen einladen soll das Kastanienbeet, das zu einem Treffpunkt umgestaltet werden soll. Die kantigen, harten Abgrenzungen und unbequemen Sitzmöglichkeiten sollen verschwinden. Die Anlage soll mit einem Holzdeck ergänzt und mit Sitzstufen umgewandelt werden, wobei die vorhandene Stufenanlage in Teilen zurückgebaut wird. Die Gestaltung sei schlicht und nutze vorhandene Fundamente, so Schulz.

Berliner Platz: Letzte Sanierung vor 14 Jahren

Einschließlich des Vorplatzes der Martin-Luther-Kirche sowie der Sanierung der Schmutz- und Abwasserkanäle wurde der Berliner Platz von Mai bis Oktober im Jahre 1999 für insgesamt 3.4 Millionen Mark neu ausgerüstet. Augenfällig waren die neue Fläche aus Natursteinen und die Linden als transparenter Abschluss zur Berliner Straße. 2300 Quadratmeter Natursteinflächen, 800 Quadratmeter Klinkerfläche und 1000 Quadratmeter vorhandenes Prophyrpflaster wurden verlegt. Mit einem Gefälle von drei Prozent nahm die neu gestaltete Fläche den natürlichen Höhenstand der Königstraße und des Eingangs Spiekergasse auf. Ein Herz fürs Grüne verlangte die alte Kastanie: Angesichts des stark ausgebreiteten Wurzelwerks mussten die Planer umdenken. Die Lösung: die Mauereinfassung blieb, musste aber gedreht werden, so dass das Rechteck nur mit einer Spitze zu Karstadt zeigt. Zur Platzmitte hin wurde der Bereich aus Granit terrassenförmig abgestuft.

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