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Horst Grabenheinrich


Gütersloh ist meine Heimatstadt. Sie hat sehr viel zu bieten, überschaubare Wege, eine gute Infrastruktur, einen wunderbaren Grüngürtel an der Dalke. Gütersloh ist überschaubar und trotzdem pulsierend. Sie verfügt noch über schöne Einzelhandelsgeschäfte …

Artikel vom 10. 2. 2005
Horst Grabenheinrich
Horst Grabenheinrich/Schirmherr des »URBAN«, Fotograf: ZÖ
Interview mit Horst Grabenheinrich, Schirmherr des URBAN über Gütersloh

Warum leben Sie gern in Gütersloh?

Gütersloh ist meine Heimatstadt. Sie hat sehr viel zu bieten, überschaubare Wege, eine gute Infrastruktur, einen wunderbaren Grüngürtel an der Dalke. Gütersloh ist überschaubar und trotzdem pulsierend. Sie verfügt noch über schöne Einzelhandelsgeschäfte. Man ist sehr schnell im Grünen, im Stadtpark oder an der Dalke.

Was oder welche Orte finden Sie an Gütersloh schön? Haben Sie einen Lieblingsort?

Mein absoluter Lieblingsort ist der Botanische Garten. Aber auch in der Innenstadt gibt es noch schöne Rückzugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel den Dreiecksplatz. Auch die Ducktail-Bar des Parkhotels ist beispielsweise eine wunderschöne Oase in der Innenstadt. Sehr gut gefällt mir mittlerweile auch die Blessenstätte. Der Bereich von Unter den Ulmen, mit der neuen Gastronomie, bis zu Diekmann hat schon Kultstatus. Unser Wasserturm ist nach seiner Renovierung vor ungefähr 15 Jahren ein hervorragendes Wahrzeichen der Stadt geworden. Ich mag auch unsere kleine historische Altstadt sehr gern. Der Kirchring ist ein malerisches Eingangstor zur Innenstadt. Auf der anderen Seite, im Bereich des Rathauses beginnt die unmittelbare Innenstadt sehr attraktiv mit den Arkaden bei Fritzenkötter. Auch die Architektur der Volksbank-Zentrale an der Friedrich-Ebert-Straße wertet den Eingang zur Stadt auf. Kurzum: Es gibt überall attraktive und bemerkenswerte Orte in der Stadt. Im übrigen gilt das auch in kultureller Hinsicht: Das Angebot an Musik, Sport und Freizeitangeboten ist für eine Mittelstadt großartig.

Wo sehen Sie in Gütersloh Verbesserungsmöglichkeiten?

Das Theater und die Stadthalle müssten noch mehr ins Blickfeld der Stadt gerückt werden. Das Theater steht meiner Meinung nach an dieser Stelle eher isoliert, das tut dieser Ecke mit dem Übergang zur Stadthalle nicht gut. Hier müsste noch ein Anschluss an die Innenstadt geschaffen werden. Der Bereich um die Martin-Luther Kirche könnte ebenfalls noch attraktiver gestaltet werden.

Was unterscheidet Gütersloh von anderen Städten, beziehungsweise was hebt Gütersloh von anderen Städten hervor?

Abheben von anderen Städten ist ein schwieriges Geschäft – aber zum Beispiel haben wir, obwohl wir ein starker Industrie- und Wirtschaftsstandort sind, keine Brachen, wie man sie in anderen Städten häufig findet. Dazu kommen sehr, sehr viele Grünflächen. Das schafft eine sehr angenehme Wohnsituation in schönen Siedlungen. Was unsere Innenstadt betrifft, gibt es sicherlich andere, die genauso attraktiv sind. Was hier schön ist, muss allerdings noch deutlicher herausgestellt werden.

Wie stellen Sie sich Gütersloh in fünf Jahren vor? Wie würden Sie Gütersloh gerne in fünf Jahren sehen?

Wichtig ist, dass wir uns unsere Traditionen bewahren und trotzdem was Neues schaffen. Es gibt keinen Zeitpunkt, der gerade der beste ist. Veränderungen müssen behutsam durchgeführt werden. In der Innenstadt sollten wir allerdings aufpassen, dass nicht zu viele »Bunker« in gleichförmiger Architektur entstehen. Ich wünsche mir für Gütersloh in fünf Jahren, dass diese Stadt es schafft, eine mittelständische Stadt zu werden beziehungsweise zu bleiben, in der sich sehr viele junge Menschen aufhalten, die ihren Lebensmittelpunkt hier finden. Und dass diejenigen, die beispielweise zum Studium weggehen, gern hierher zurück kommen.

Was kann sich Gütersloh von anderen Städten abschauen?

Von vielen südlichen Städten können wir uns abschauen, wie man den Besuchern den Aufenthalt in der Innenstadt verschönern kann. Man könnte zum Beispiel den Bereich um die Martin-Luther Kirche mehr öffnen und transparent halten. Vielleicht ist hier auch eine flexible Lösung über die Sommermonate möglich.

Warum ist ein Preis wie »Urban« so wichtig für Gütersloh?

Der Preis hilft, die positiven Seiten der Stadt herauszustellen und zu verbreiten. Positive Kritik kann viel verändern und verbessern. Man muss sich die schönen Dinge einfach mal bewusst machen und die Augen mal höher heben als in die Warenauslage. Hier kann und sollte sich jeder einzelne Bürger einbringen und Vorschläge machen.

Was ist ihre Aufgabe als Schirmherr? Warum haben Sie sich entschieden, Schirmherr für den »Urban« zu werden?

Dazu habe ich mich entschlossen, weil ich das Thema Stadtmarketing für sehr, sehr wichtig halte. Ich selber möchte in einer Stadt leben, in der man sich gern aufhält und in der die Menschen miteinander kommunizieren. Wenn ich auf diese Weise ein bisschen dazu beitragen kann, ist doch schon was erreicht. Durch meine berufliche Tätigkeit in der Innenstadt habe ich diese Stadt immer etwas anders gesehen und bewertet als diejenigen, für die das Glas immer nur »halbleer« ist.

Was kann der einzelne Bürger für Gütersloh tun?

Inhaber von Immobilien, Gewerbetreibende, die Einzelhändler, die Industrie und die Vertreter der Stadt sollten sich in einem »Pool« zusammen tun und sich beispielsweise den leeren Ladenlokalen annehmen. Zusammen einen passenden Mieter suchen und diesen für eine gewisse Zeit unterstützen. Man sollte aber auch gemeinsam darauf achten, dass die Mieten in der Innenstadt erschwinglich bleiben und auch für einen »ausgefalleneren« Einzelhändler erschwinglich sein. denn auch die »Querdenker« können eine Innenstadt attraktiv machen. Für uns Gütersloher gilt: auch mal die schönen Seiten der Stadt erkennen und nicht immer nur nörgeln.

Das Interview führte Kathrin Groth Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh als Mitglied des Arbeitskreis Innenstadt.

Vorschläge für den URBAN können bis zum 31.8.2013 beim Arbeitskreis Innenstadt c/o Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Straße 63, 33330 Gütersloh oder unter www.guetersloh-marketing.de eingereicht werden.

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