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Kulturhackathon Gütersloh, OWL, erste Ergebnisse online, dynamischer Prozess

Was aussieht wie ein E-Sport-Event mit lauter Zockern, ist in Wirklichkeit eine Veranstaltung, bei der innovative Projekte gestartet, ungewöhnliche Ideen entwickelt und wichtige Kontakte geknüpft werden

Lesedauer 3 Minuten, 32 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 5. Dezember 2021
Kulturhackathon Gütersloh, OWL, erste Ergebnisse online, dynamischer Prozess

Kulturhackathon Gütersloh, OWL, erste Ergebnisse online, dynamischer Prozess

Was ist ein »#Hackathon«?

Was aussieht wie ein E-Sport-Event mit lauter Zockern, ist in Wirklichkeit eine Veranstaltung, bei der innovative Projekte gestartet, ungewöhnliche Ideen entwickelt und wichtige Kontakte geknüpft werden: ein »Hackathon« – quasi eine produktive Konferenz für Soft- und Hardware-Entwickler. Im Rahmen eines solchen »Hackathons« arbeitet man für einen begrenzten Zeitraum an einem Problem und – so wird behauptet – erreicht dabei mitunter erstaunliche Ergebnisse.

#Kulturhackathon #Gütersloh, OWL

Auch in Gütersloh gibt es kulturelle Problemstellungen. Es scheitert nicht an der technischen Umsetzung, sondern daran, dass die Lösungen nicht zum Problem passen, gar nicht oder mangelhaft umgesetzt oder ignoriert werden. Deshalb ruft Gütsel dazu auf, entsprechende Lösungen zu finden oder etwas zu deren Findung beizutragen. Netzwerke zu schaffen. Programmcode ist sekundär, in erster Linie geht es hier um »Mindhacking«. Das geht allerdings schwerlich im Rahmen eines Events. Beim Kulturhackathon Gütersloh kann in Ruhe nachgedacht werden, es ist kein zeitlicher Rahmen vorgegeben. Das soll freilich keine Konkurrenz zum »Kulturhackathon OWL« von Wolfram Menges sein, sondern eine Ergänzung, um speziell auf die Bedürfnisse von Künstlern einzugehen. Bis dato sind schon einige vielversprechende Feedbacks eingegangen.

Challenge: »Microsites für Künstler«

Das Problem: Künstler – nicht nur Maler oder Bildhauer, sondern auch Musiker, Schriftsteller und so weiter – sind meist nur in Form von »Terminen« oder »Veranstaltungen« oder gar »Wettbewerben« sichtbar. Wie kann man sie darüber hinaus »digital« sichtbar machen? Der Gedanke ist: in Form von Microsites auf einer reichweitenstarken Plattform. Hier werden Ideen und Macher, vor allem Mitmacher, gesucht.

  • Microsites sind online

  • Virtuelle Ausstellungen sind online, als konkrete Weiterentwicklung des Konzepts

  • Virtuelle Installationen sind online

  • Ein größeres Projekt wird Anfang 2022 gelauncht, das Konzept steht

  • Das Kulturportal Gütersloh wurde gelauncht und wird kontinuierlich erweitert, mit Inhalten aus dem Kreis Gütersloh und der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL), www.kulturportal-gütersloh.de

Challenge: »Kunst und Handel zusammenbringen«

Eine Idee nicht nur von Karin Davids vom Gütersloher Künstlerkreis und vom Mediendesigner Michael Grohe: Kunst soll in Schaufenstern stattfinden – und nicht nur in leerstehenden Läden, wo so etwas eher als Notnagel und Deko wahrgenommen wird. Das Problem: Wie bringt man Künstler und Händler zusammen? Suchen sich Künstler Schaufenster aus, die »zu ihnen passen«? Und wollen die Händler das dann auch? Oder suchen sich Händler Künstler aus, deren Kunst ihnen gefällt? Wo finden sie diese Kunst? Zum Beispiel auf Microsites für Künstler. Michael Grohe hat so etwas bereits mehrfach umgesetzt und Künstler und Händler zusammengebracht. Mit Leuten, die er kennt, indem er aktiv geworden ist. Wie lässt sich so etwas finanzieren? Und es muss medial begleitet werden. Freilich findet Kunst teilweise schon jetzt in Banken, Behörden oder in der Gastronomie statt.

  • Erste Kooperationen finden statt

Challenge: »Das Interesse für Kultur wecken«

»Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele. Politik und Religion trennen die Menschen in einzelne Gruppen – die Kunst deckt das Allgemeinmenschliche im Menschen auf und vereinigt uns. Nichts biegt die Seele des Menschen so sanft und schnell wie der Einfluss von #Kunst und #Wissenschaft«, Maxim Gorki. Es wäre jedenfalls schön, wenn es so wäre. An Kunst und Kultur sind jedenfalls in erster Linie diejenigen interessiert, die an Kunst und Kultur interessiert sind. Wie weckt man das Interesse von denjenigen, die nicht daran interessiert sind?

  • Die Zahlen zeigen, dass Interesse geweckt wird

  • Das Feedback zeigt, dass Interesse geweckt wird

  • Erfolgreiche Verlosungs- und Promotionaktionen wurden gelauncht

  • Die Lesetipps bei Gütsel Print wurden optimiert und stoßen auf Resonanz, Bücher werden bestellt

  • Die Verlosung von Kinotickets wurde optimiert, die Teilnehmerzahlen übertreffen in Kooperation mit dem Bambikino die Zahlen zu Zeiten des »CineStars« um 500 bis 1.000 Prozent

Challenge: »Auch Gastronomie ist Kultur«

Unter »Kultur« verstehen die meisten sogenannte »Hochkultur« wie #Theater oder Oper. Unter »Kunst« wird meist Malerei oder Bildhauerei verstanden. Aber Kultur ist viel mehr. Auch #Gastronomie ist #Kultur. Wie kann das Bewusstsein dafür geschärft werden?

  • Zielführende Gespräche finden statt, eine erste Umsetzung ist die Gütsel eSpeisekarte

  • Im Rahmen von Strategic Content Alliances werden On Site Contents und Social Media Contents präsentiert

Challenge: »Challenges vorschlagen und Ideen einbringen«

Es gibt bestimmt noch viele weitere Ideen in Sachen #Kultur, die eingebracht werden können und für die vielleicht Lösungen gefunden werden können.

  • In Kooperation mit Verlagen wird konkret Literatur präsentiert

  • Die Veranstaltungspräsentation wurde optimiert

  • Lösungen und Ideen wurden gefunden und umgesetzt (Details und Möglichkeiten auf Anfrage)

Hier mitmachen

 

Gefördert von

Förderung

Elektro Hermjohannknecht, mit guten Ideen zum Ziel

Kommentar von sn, 7. November 2021, 7.47 Uhr

würde gerne mitmachen. habe ideen. wer macht das denn?

Kommentar von justin2005, 3. September 2021, 20.56 Uhr

Was ist mit Graffitikünstlern?

Kommentar von marcel, 31. August 2021, 16.00 Uhr

Cool. Ich hätte da Ideen. Maile ich gleich mal rüber.

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