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Wo chronische Wunden besser heilen



Wundambulanz des Klinikum Gütersloh erneut erfolgreich zertifiziert …

Artikel vom 21. 12. 2017
Wo chronische Wunden besser heilen

Die Wundambulanz des Klinikum Gütersloh erhielt bei der Rezertifizierung erneut Bestnoten. Das Bild zeigt (von links) Auditorin Veronika Gerber, Dr. Michael Maringka (Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie), Ludger Wördehoff (Pflegetherapeut Wunde), Casemanagerin Irina Pölzing, Monika Ossig (Qualitätsmanagement Klinikum Gütersloh) und Pflegedirektor Jens Alberti.
Gütersloh (kgp). Ob Verletzungen im Alltag, ein Druckgeschwür oder ein offenes Bein als Folge einer Diabeteserkrankung: Für immer mehr Menschen gehören chronische Wunden, die über mehrere Wochen hinweg nicht abheilen, zum Alltag. Um diese Patienten umfassend versorgen zu können, bietet das Klinikum Gütersloh in seiner Wundambulanz ein besonderes Angebot für die moderne Therapie von Wunderkrankungen an. Ende 2014 wurde das Team um Wundexperte Ludger Wördehoff für seine gute Arbeit mit dem Wundsiegel der Initiative Chronische Wunden (ICW) ausgezeichnet. Bei der Rezertifizierung nach drei Jahren erhielt das Klinikum nun erneut Bestnoten.

Wunden werden als chronisch bezeichnet, wenn sie acht bis zwölf Wochen nach ihrem Entstehen trotz Therapie keine Heilungstendenzen aufweisen. Gefragt ist dann spezielles Know-how und eine Behandlung, die genau auf den Patienten abgestimmt ist. »Für jeden Betroffenen erarbeiten wir ein individuelles Therapiekonzept, in dem aktuelle Erkenntnisse der modernen Wundbehandlung berücksichtigt werden«, sagt Ludger Wördehoff. »Wir beziehen die Patienten dabei immer intensiv in die Versorgung mit ein. Es ist wichtig, alle notwendigen Maßnahmen zu erklären und die Patienten und ihre Angehörigen im korrekten Umgang mit der chronischen Wunde zu schulen, damit sie auch abseits der Therapie im Klinikum richtig handeln.« Dazu gehören auch Tipps, wie einer erneuten Wundbildung entgegengewirkt werden kann.

»Was ich gesehen habe, hat mich sehr überzeugt«, so Veronika Gerber, Auditorin des ICW e.V., die im Rahmen der Zertifizierung unter anderem die Struktur und die Prozesse in der Wundambulanz prüfte und die Beratung und Wundversorgung bei den Patienten vor Ort begleitete. »Man merkt, dass sich die Patienten bei Ihnen gut aufgehoben fühlen. Sie haben zu Recht das Vertrauen, hier in kompetenten Händen zu sein.« Auch die Nähe zur Klinik für Gefäßchirurgie überzeugte die Auditorin: »Die Abläufe sind gut eingespielt und es besteht immer die Möglichkeit, schnell einen Arzt hinzuzuziehen.«

Das Wundmanagement im Klinikum Gütersloh ist stationsübergreifend und interdisziplinär angelegt. Die pflegerischen Fachkräfte Ludger Wördehoff, Sigrid Beckord, Barbara Brockhaus und Lilia Arndt sowie Ärzte der Klinik für Gefäßchirurgie können von Ärzten und dem Pflegepersonal der Stationen im Rahmen eines Wundkonsildienstes und einer Wundsprechstunde unterstützend hinzugezogen werden. So wird gewährleistet, dass alle Fachdisziplinen die Leistung des Wundmanagements in Anspruch nehmen können und hausintern ein standardisiertes Therapieverfahren im Sinne des Patienten umgesetzt wird.

Auch im ambulanten Bereich wird ein professionelles Wundmanagement angeboten: Nach der Erstversorgung in der Wundambulanz im Klinikum wird der Patient mit einer Behandlungsempfehlung durch einen so genannten »Casemanager« in die ambulante Versorgung weitergeleitet. Diese spezialisierte Fachkraft organisiert das Zusammenspiel von ambulanten Pflegediensten und niedergelassenen Ärzten, veranlasst notwendige Besorgungen von Hilfsmitteln und schult die Patienten und deren Angehörige im richtigen Umgang mit ihrer Erkrankung. »Das Casemanagement ist in dieser Form einzigartig in Deutschland und hat Vorzeigequalität«, so Auditorin Gerber.

Für Patienten, die nicht stationär im Klinikum Gütersloh liegen, wurde mit der Bertelsmann BKK und der BKK Miele ein gemeinsamer Vertrag geschlossen, um Patienten auf diesem Weg den Zugang zur Versorgung zu ermöglichen. Auch für Versicherte anderer Krankenkassen besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilnahme, wenn die Kostenübernahme für den Einzelfall vereinbart wurde.

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