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Achtsamkeit


Kennen Sie das? Sie setzen sich hin und möchten gemütlich eine Tasse Kaffee trinken. Einfach mal Pause machen. Doch es fallen Ihnen 100 Dinge ein, von denen Sie meinen, sie noch erledigen zu müssen. Der Geist will einfach keine Ruhe geben. Ich glaube …

Artikel vom 10. 2. 2005
Achtsamkeit
Kennen Sie das? Sie setzen sich hin und möchten gemütlich eine Tasse Kaffee trinken. Einfach mal Pause machen. Doch es fallen Ihnen 100 Dinge ein, von denen Sie meinen, sie noch erledigen zu müssen. Der Geist will einfach keine Ruhe geben. Ich glaube das kennen wir alle. Es gibt diese kleinen Kalender, die einem mit wunderschönen Versen gute Gefühle machen. Verse wie »Lebe im Hier und Jetzt« oder »Genieße den Augenblick« kommen darin immer wieder vor. Vor längerer Zeit brachte der mittlerweile verstorbene Motivationstrainer Arthur Lassen ein sehr schönes Buch mit dem Titel »Heute ist mein bester Tag« heraus. Blicken wir in die »Sprache« des Buddhismus, so meinen beide das Gleiche, nämlich »Lebe im jetzigen Augenblick« Trainer, Mönche und Philosophen sprechen immer wieder vom »Hier und Jetzt«.

Eckhardt Tolle bringt in seinem Buch »Jetzt! Die Kraft der Gegenwart« eine interessante Empfehlung: Halten Sie an dieser Stelle bitte einen Moment inne, lehnen Sie sich kurz zurück, bevor Sie weiterlesen. Stellen Sie beide Füße fest auf den Fußboden, also nicht die Beine überschlagen, atmen Sie tief ein und aus und stellen Sie sich, nachdem Sie die Augen geschlossen haben, folgende Frage: »Was denke ich gerade jetzt?« Beobachten Sie Ihren Geist. Wiederholen Sie die Frage: »Was denke ich gerade jetzt?« Was können Sie beobachten? In der Regel setzt für einen kurzen Moment Gedankenstille ein. In diesem kurzen Moment können Sie ihn fühlen, den jetzigen Moment, in dem wir nicht gehetzt durch den Alltag laufen und irgendwohin wollen, um irgendwas zu erledigen. Dies ist der Moment, den so viele weise Meister als »Jetzt« bezeichnen. Unser Atem ist ein Hilfsmittel, diesen Moment zu erfahren.

In einer Multitasking-Gesellschaft ist es schwierig, mit der Aufmerksamkeit bei dem zu bleiben, was wir gerade tun. Wenn wir essen, denken wir ans Arbeiten und all das, was noch erledigt werden will. Kaum erledigen wir etwas, sind wir schon beim nächsten, meistens von uns als »oberwichtig« Eingestuftem, was noch erledigt werden will. Und oft verpassen wir dadurch im Alltag das Leben. Es kommt uns irgendwie abhanden. Die Achtsamkeitspraxis, die ich sowohl im Artikel »Anleitung zum Teilzeit-Buddha« als auch in »Komm zur Ruhe durch Meditation« beschrieben habe, kann uns helfen im »Hier und Jetzt« zu leben.

Diese kurze Übung kann Ihnen einen Einblick geben, was mit Achtsamkeit gemeint ist …

1. Bereiten Sie sich auf zwei entspannte Minuten vor. Nehmen Sie sich ein ruhiges Plätzchen. Wenn sich nichts finden lässt, dann kann es auch das uns allen wohlbekannte »Örtchen« sein. Setzen Sie sich entspannt hin, die Füße beckenbreit auf den Fußboden gestellt. Schließen Sie Ihre Augen, atmen Sie ein und aus und beobachten Sie sich dabei, wie Sie atmen. Beobachten Sie einige Ihrer Atemzüge und richten Sie dann Ihren Fokus auf den Moment zwischen zwei Atemzügen, den Moment am Ende der Ausatmung vor der nächsten Einatmung. Bleiben Sie achtsam, atmen Sie und nehmen Sie diesen Moment bewusst wahr. Fühlen Sie in sich hinein. Ist das nicht ein wunderbares Gefühl? Jetzt können Sie ihn spüren, den Moment, den wir »Jetzt« nennen und der im nächsten Moment bereits vorbei ist und den wir dann wieder mit »Jetzt« bezeichnen können.

Die Achtsamkeitspraxis dient dazu, trotz aller widrigen Umstände, mit dem Alltag relativ entspannt klar zu kommen. Sich in ihm nicht zu verlaufen, sich weniger gestresst zu fühlen und Geduld und Gelassenheit walten zu lassen. Diese Achtsamkeit lässt sich in jeden Bereich des Alltags integrieren. Zusammengefasst könnten wir es auch wie folgt beschreiben:

• Wenn wir essen, dann essen wir.
• Wenn wir Rasen mähen, dann mähen wir Rasen.
• Wenn wir uns unterhalten, bleiben wir konzentriert beim Thema.
• Wenn wir Arbeiten, bleiben wir konzentriert bei dem, was wir gerade tun.

Der Geist kommt zur Ruhe und lernt dabei, dass er unser Diener ist und nicht der, der unser Leben bestimmt. Achtsamkeitspraxis ist ein Training für den Geist, Gedankendisziplin auf höchster Stufe. In meinen Seminaren, Eins-zu-Eins-Trainings und Yogastunden, lege ich großen Wert auf das Beachten der eigenen Atmung. Diese Praxis hilft uns dabei, mitten im Leben das Leben zu fühlen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Erlernen der o.g. Übung. Wenn Sie Unterstützung brauchen, schreiben Sie einfach über das Kontaktformular eine E-Mail. Dann unterstütze ich Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg zur Achtsamkeit und dem daraus resultierenden Weg zu mehr Lebensfreude. Gerne können Sie diesen Artikel an Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, kopieren und weiterleiten.

Auf meiner Webseite erfahren Sie mehr über meine Arbeit. Dort lernen Sie mein Buch zum »Leben ändern« »JOYMOCI – ab jetzt wird alles anders« kennen und erfahren rundum Neues über meine Seminare, Coachings und Yogakurse.


Herzlichst



Dagmar Winter


www.dagmar-winter.de


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