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Hohe Rücklaufquote


Verlässlich, bereichernd und beliebt bei den Kindern: Das Angebot der Offenen Ganztagsgrundschulen, das ab dem Schuljahr 2003/2004 eingeführt wurde, wird von den Eltern positiv aufgenommen. 86,9 Prozent der befragten Eltern gaben an …

Artikel vom 10. 2. 2005
Hohe Rücklaufquote
Verlässlich, bereichernd und beliebt bei den Kindern: Das Angebot der Offenen Ganztagsgrundschulen, das ab dem Schuljahr 2003/2004 eingeführt wurde, wird von den Eltern positiv aufgenommen. 86,9 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass ihre Erwartungen an den Offenen Ganztag erfüllt werden. Das ist das Ergebnis einer Elternbefragung, die im April und Mai dieses Jahres von dem Institut für soziale Arbeit e.V., Münster, im Auftrag der Stadt Gütersloh durchgeführt wurde.

Ziel der Befragung war es herauszufinden, aus welchen Gründen Eltern ihre Kinder beim Offenen Ganztag anmelden und inwieweit das Angebot auf Akzeptanz stößt. Eltern wurden auch nach der Zufriedenheit mit dem Angebot und nach möglichen Barrieren befragt. Insgesamt wurden 1.967 Fragebögen an die Eltern der insgesamt 20 Offenen Ganztagsgrundschulen, davon achtzehn Grundschulen und zwei Förderschulen, ausgegeben. Davon wurden 1.248 Fragebögen ausgefüllt, was eine beachtliche Rücklaufquote von 63,6 Prozent bedeutet.

Insbesondere in Bezug auf die Betreuung und die Erwerbstätigkeit der Eltern entspricht der Offene Ganztag in hohem Maße den Bedürfnissen der Eltern. Die Eltern schätzen die attraktiven Kurse und Anregungen, die ihrem Kind geboten werden. Betrachtet man die Gründe für die Anmeldung, so ist für Gütersloh auffällig, dass besonders Alleinerziehende an dem Offenen Ganztag interessiert sind. Während in der Vergleichsstudie Nordrhein-Westfalen 26,5 Prozent aller an der Befragung teilnehmenden OGS-Eltern allein Erziehende waren, sind es in Gütersloh 28,1 Prozent.

Die Erwerbstätigkeit beider Elternteile ist darüber hinaus ein weiterer Grund für die Nutzung des OGS-Angebotes. In Gütersloh sind es 24,4 Prozent aller OGS-Eltern und nur 6,4 Prozent aller Nicht-OGS Eltern, bei denen beide Elternteile berufstätig sind. Eine Rolle spielt auch das Alter der Kinder. Nehmen in der ersten Klasse noch 29,2 Prozent teil, reduziert sich die Anzahl der Kinder in der vierten Klasse auf 18,5 Prozent.

Der Kostenfaktor wird als Grund dafür genannt, wenn Eltern den Offenen Ganztag nicht nutzen. Die OGS-Eltern empfinden vorrangig die Kosten für die Teilnahme am Ganztag (40 Prozent) und für das Mittagessen (30 Prozent) zu hoch. Besonders Eltern mit niedrigen und mittleren Berufsabschlüssen empfinden die Beiträge als starke Belastung.

Angesprochen auf mögliche Verbesserungen im Offenen Ganztag steht bei den OGS Eltern der Wunsch nach einer weiteren Verbesserung der Hausaufgabenbetreuung ganz oben auf der Liste.

Foto: Roland Thiesbrummel, Klaus-Detlef Zumwinkel,(Fachbereich Schule) Uwe Schulz, Ramona Grothues (Institut für soziale Arbeit e.V. Münster) stellten jetzt die Ergebnisse der Elternbefragung zur Offenen Ganztagsgrundschule vor.

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