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»Glücksstein« aus Eifel-Basalt


50 mal 36,5 mal 20 Zentimeter – auf diese Größe lässt sich ein Stück Glück für alle komprimieren, die das neue Gütersloher Theater herbei gesehnt haben: Es sind die Maße des Grundsteins, der am Samstag, 11. Oktober, um 15 Uhr …

Artikel vom 10. 2. 2005
»Glücksstein« aus Eifel-Basalt
50 mal 36,5 mal 20 Zentimeter – auf diese Größe lässt sich ein Stück Glück für alle komprimieren, die das neue Gütersloher Theater herbei gesehnt haben: Es sind die Maße des Grundsteins, der am Samstag, 11. Oktober, um 15 Uhr zunächst in ein Mauerwerk des Theaters eingelassen wird. Seinen endgültigen Platz, so ist es beschlossen, findet er später in einer Bodenplatte im Foyer. Die öffentliche Veranstaltung im Oktober auf der Baustelle an der Barkeystraße markiert einen nächsten wichtigen Schritt im Bauablauf.

Ein kleines fröhliches Fest soll es nach dem Willen von Stadt und Förderverein werden, die gemeinsam das Programm vorbereitet haben. So werden sich die vielen Sparten und Funktionen des Theaters wiederfinden in kurzen Beiträgen von Theatern, die Gütersloh seit je her eng verbunden sind – Detmold, Osnabrück und die Shakespeare Company machen mit »Appetithäppchen« aus den verschiedenen Sparten Lust auf Bühne, nachdem ab 14.30 Uhr bereits die »Men in Blech« aus Hamburg die Passanten musikalisch in Stimmung bringen und zum Bleiben einladen. Weitere »bühnenreife« Gäste werden sich zudem noch ins geneigte Publikum mischen, das tageszeitgemäß mit Kaffee und Kuchen versorgt werden soll. Der Theaterförderverein steht am Stand für Informationen bereit und verkauft als Erinnerung an diesen Tag »White Cubes«, weiße Würfel, die in verschiedenen Farben leuchten.

Der eigentliche Akt der Grundsteinlegung geschieht dann nach festem Ritual: Drei Zeitungen vom Tage und die Rede der Bürgermeisterin werden in den Hohlraum des Grundsteins gelegt, der dann mit einem Deckel verschlossen wird. Gespendet hat ihn der Gütersloher Bildhauer und Steinmetz Wolfgang Schmitz, der auch schon Steine für den Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche gefertigt hat. Für ihn ist die Spende eine Überzeugungstat, denn auch er gehört zu denen, die sich freuen, »das neue Theater endlich wachsen zusehen«. Als Material verwendet er übrigens Eifel-Basalt. »Ein kleiner Gruß aus meiner Heimat!« freut sich Bürgermeisterin Maria Unger, die in der Eifel aufwuchs.

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