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Lesetipps für Gütersloh, »Dr. Heiterkeit« wäre am 25. Mai 95 Jahre alt geworden, Edition Digital erinnert an den vielseitigen Gerhard Branstner

Als ein ebenso konsequenter wie unkonventioneller Verfechter der Einheit von Marxismus und Heiterkeit – »ein ernsthafter Marxist ist ein Widerspruch in sich« – verstand sich zeitlebens der auf  vielen künstlerischen und politischen Feldern aktive Philosoph und Schriftsteller, Dramatiker und Komponist Dr. Gerhard Branstner, der am 25. Mai 2022 seinen 95. Geburtstag hätte feiern können.

Lesedauer 2 Minuten, 21 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 24. Mai 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/43804/9915420.html
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Lesetipps für Gütersloh, »Dr. Heiterkeit« wäre am 25. Mai 95 Jahre alt geworden, Edition Digital erinnert an den vielseitigen Gerhard Branstner

Pinnow, 23. Mai 2022

Als ein ebenso konsequenter wie unkonventioneller Verfechter der Einheit von Marxismus und Heiterkeit – »ein ernsthafter Marxist ist ein Widerspruch in sich« – verstand sich zeitlebens der auf  vielen künstlerischen und politischen Feldern aktive Philosoph und Schriftsteller, Dramatiker und Komponist Dr. Gerhard Branstner, der am 25. Mai 2022 seinen 95. Geburtstag hätte feiern können. Bei #Edition ‘Digital liegen insgesamt 13 Bücher von ihm vor, die online und im #Online #Buchhandel zu haben sind. Dazu gehören die unter dem Titel »Die Reise zum Stern der Beschwingten« erstmals 1968 im damaligen VEB Hinstorff Verlag Rostock erschienene »Schilderung der galaktischen Erfahrungen etlicher Erdenmenschen, die versehentlich in die Milchstraße geraten, nach mancherlei erlittenem Ungemach aber glücklich wieder daheim angelangt sind«, welche bei ihrem Erscheinen viel Lob für das darin getriebene heitere Spiel mit der Wirklichkeit einheimste, der spannende Kriminalroman »Der verhängnisvolle Besuch« (1972), worin es Oberleutnant Daniell dank Menschenkenntnis, großer Erfahrung und Klugheit gelingt, die Hintergründe eines rätselhaften Falles aufzudecken, die Utopischen Lügengeschichten »Vom Himmel hoch« (1974) und die Utopischen Erzählungen »Der indiskrete Roboter« (1980) sowie die Sammlung »Das Verhängnis der Müllerstochter. Sänge und Reime. Aus etlichen Jahrhunderten deutscher Volksdichtung ausgebuddelt und fürwitzig zurechtgemacht oder füglich neu erdacht« (1985) und nicht zuletzt der bereits 1961 veröffentlichten Band »Zu Besuch auf der Erde«, in dessen vermischten Texten es für diesen Autor wenig überraschend unter anderem um Utopie und Wirklichkeit geht. Bereits damals tauchte in einem der Bücher von Gerhard Branstner des Öfteren ein gewisser Herr Nepomuk auf – eine Art Branstnerscher Herr K. In seiner Autobiografie »Liebengrün. Ein Schutzengel sagt aus« schildert er anders als gewöhnlich seine Begegnungen mit Personen der Zeitgeschichte.

Dr. Gerhard Branstner

Dr. Gerhard Branstner wurde am 25. Mai 1927 als Kind überzeugter Kommunisten im zwischen Weimar und Rudolstadt gelegenen Blankenhain in Thüringen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine dreijährige Verwaltungslehre. Noch 1945 als Soldat eingezogen, geriet er im Zweiten Weltkrieg gleich drei Mal hintereinander in Kriegsgefangenschaft, zunächst in amerikanische, danach in französische und in belgische, aus der er 1947 entlassen wurde. Nach seinem 1951 an der ABF Jena abgelegten Abitur studierte er an der Berliner Humboldt-Universität. Von 1956 bis 1962 wirkte er als Dozent an derselben Universität, von 1962 bis 1964 war er zunächst Lektor und von 1966 bis 1968 Cheflektor im Eulenspiegelverlag/Das Neue Berlin. Mit einer Arbeit »Über den Humor und seine Rolle in der Literatur« promovierte er 1963 zum Dr. phil. Seit 1968 war er freiberuflicher Schriftsteller. Im April 2000 war Dr. Branstner, der am 18. August 2008 in Berlin verstarb, wegen seines am 14. März 2000 in der »Jungen Welt« veröffentlichten Artikels »Klartext, Herr Genosse Gysi!« aus der PDS ausgeschlossen worden. Dieser Ausschluss wurde allerdings bereits im Juni desselben Jahres aufgrund seines Einspruchs von der Bundesschiedskommission der Partei wieder aufgehoben. Zuletzt hatte Branstner in Berlin gelebt und war dort, neben seiner Tätigkeit als Autor, zumeist auf Theaterveranstaltungen und Lesungen aufgetreten.

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Salenti

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