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Diäten


Eine Übersicht der wichtigsten Diäten zeigt die Unterschiede der bekanntesten Methoden und beschreibt, welche Lebensmittel erlaubt sind. Natürlich gibt es beinahe täglich neue Namen für oft gleiche Diäten – die übereinstimmende Meinung der Experten …

Artikel vom 10. 2. 2005
Eine Übersicht der wichtigsten Diäten zeigt die Unterschiede der bekanntesten Methoden und beschreibt, welche Lebensmittel erlaubt sind. Natürlich gibt es beinahe täglich neue Namen für oft gleiche Diäten – die übereinstimmende Meinung der Experten ist jedoch, daß eine dauerhafte Umstellung der Ernährung erfolgen muß, um ein individuell »passendes« und vor allem angenehmes Körpergewicht zu erreichen.

Brot-Diät: Verschiedene Brotsorten verhindern die Langeweile. Diese Diät ist abwechslungsreich, preiswert und ballaststoffhaltig. Erlaubt sind Brot, Kartoffeln, Fleisch, etwas Wurst und Käse, Eier, Gemüse, Obst. Milch und Zucker sind absolut verboten.

Null-Diät: Abwandlungen erlauben morgens und abends Gemüse- und Obstsäfte. Als Heilfasten unter Anleitung ärztlicher Kontrolle möglich, ein Nährstoffmangel ist unausweichlich und das Gewicht wird nachher um so schneller wieder aufgebaut. Sie lernen nicht, falsche Eßgewohnheiten zu ersetzen. Erlaubt sind täglich zwei bis drei Liter kalorienfreien Getränke wie Wasser und Tee (ungesüßt).

Hollywood-Diät: Nichts für Topmodels, der Anteil an versteckten Fetten ist sehr hoch – keine ausgewogene Ernährung. Erlaubt sind Steak, Fisch, Eier unbegrenzt, eine Scheibe Toast, fünf Apfelsinen oder Pampelmusen.

Fit-For-Fun-Diät: Besonders wirkungsvoll in Verbindung mit Sport. Sehr guter Langzeiterfolg mit rund zwei bis drei Kilo Gewichtsverlust im Monat. Ernähungsgewohnheiten müssen umgestellt werden. Alle Lebensmittel sind erlaubt. Die Fettaufnahme wird auf 30 bis 50 Gramm pro Tag reduziert, Kohlenhydrate unbegrenzt.

Brigitte-Diät: Hier kann man die Umstellung üben und später beibehalten – ernährungsphysiologisch ausgewogen mit sehr gutem Langzeiterfolg. Berufstätige müssen Einkauf und mitzunehmende Speisen vorplanen. Erlaubt ist eine kalorienreduzierte Mischkost, es wird streng nach Plan und leichten guten Rezepten gekocht.

Reduktions-Diät: Wer vorher einseitig gegessen hat, muß sich umstellen. Die Nahrungsumstellung auf kalorienreduzierte Mischkost wird erleichtet, langfristig kann aber ein Mangel an fettlöslichen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen entstehen. Sie sollten so wenig essen, daß Ihr täglicher Energiebedarf unterschritten wird, also eine fettarme Mischkost zwischen 1.000 und 1.500 Kalorien.

Reis-Diät: An Eintönigkeit kaum zu überbieten, aber einfach durchzuführen – entwässert außerdem das Körpergewebe. Sie lernen jedoch nicht, die Nahrungsgewohnheiten umzustellen. Zu wenig Eiweiß. Erlaubt sind gekochter Reis und Apfelmus, nach vier Wochen auch Fleisch und Gemüse.

Trennkost: Man muß schon sehr genau hinsehen, um die komplizierten Vorschriften genau einzuhalten. Erlaubt ist eine kalorienreduzierte Mischkost mit 80 Prozent Obst und Gemüse und 20 Prozent eisweiß- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel dürfen nicht gleichzeitig gegessen werden: So ist das Wissen über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel Voraussetzung und die Zusammenstellung oft kompliziert. Eine Trennung von Nahrungsmitteln ist aber nicht empfehlenswert und eine Ernährungsumstellung findet dabei nicht statt.

Fazit

Ohne Ernährungsumstellung geht es nicht. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber schon jetzt wird deutlich, daß letztlich eine ausgewogene und vielseitige Ernährung wichtig sind. Wenn Sie eine Diät planen, dann ist außerdem Sport besonders wichtig, denn die Muskulatur ist der stärkste Gegner von Fett – Muskeln verbrennen Körperfett, darum nehmen Männer meist auch schneller ab als Frauen. Die beste Fettverbrennung erreichen Sie über kontinuierlich betriebenen Ausdauersport. Ausdauersportarten sind für jede Altersgruppe geeignet und auch für völlig Ungeübte und stark übergewichtige Menschen erlernbar. Ein Tip: Wenn Sie mit Spaß dabei sind, erhöht das die Effektivität.

Um den Körper nicht durch ungesunde Ernährung zu belasten, gibt es ein paar einfache Regeln:

Bevorzugen Sie abwechslungsreiche Mischkost sowie frisches Obst und Gemüse. Essen Sie möglichst oft frisch zubereitete Speisen und senken Sie die Belastung durch Schadstoffe und Lebensmittelzusatzstoffe. Essen Sie an zwei bis drei Tagen in der Woche kein Fleisch und an den Fleischtagen nicht mehr als 100 Gramm Fleisch, Fisch oder Wurst (ersetzen Sie Fleisch öfter durch Geflügel ohne Haut). Meiden Sie Käse mit über 45 Prozent Fett und essen Sie so wenig Zucker wie möglich. Und ganz besonders: Die Zufuhr von Kalorien über die Nahrung sollte nicht höher sein, als der Kalorienverbrauch des Körpers. Die allgemeine unverbindliche Empfehlung für die benötigte Kalorienmenge lautet: 5?6 Gramm Kohlenhydrate je Kilogramm Körpergewicht, 0,8?1 Gramm Fett je Kilogramm Körpergewicht und schließlich 0,8?1 Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht.

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