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Klimabeirat: Macht Gütersloh bei »BYPAD« mit? »BYPAD« ist ein von der EU geförderter Audit

Am Dienstag, 25. Januar 2022, tagt um 17 Uhr der Gütsler Klimabeirat im großen Saal der Stadthalle. Die Sitzung wird auch im Livestream gezeigt.

Lesedauer 3 Minuten, 11 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 23. Januar 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/35247/1835874.html
Klimabeirat: Macht Gütersloh bei »BYPAD« mit? »BYPAD« ist ein von der EU geförderter Audit

Klimabeirat: Macht Gütersloh bei »BYPAD« mit? »BYPAD« ist ein von der EU geförderter Audit

Go Green Challenge, das BuchAm Dienstag, 25. Januar 2022, tagt um 17 Uhr der Gütsler Klimabeirat im großen Saal der Stadthalle. Die Sitzung wird auch im Livestream gezeigt.

Der Vorsitzende des Klimabeirates Kurt Gramlich, der mit der Go Green Challenge nichts zu tun haben will, weist auf einen Vortrag zum »BYPAD« Audit hin. Der Klimabeirat hat für den Vortrag Dipl.-Ing. Landschaftsplanung Detlev Gündel als Referenten gewinnen können, der von 2002 bis 2010 selbst »BYPAD« »Auditor« war und dieses Instrument in Deutschland mit eingeführt hat.

»Wichtigster Beitrag des zertifizierten Verfahrens ist es, eine gemeinsame Grundlage für eine Verkehrsplanung zu schaffen, getreu dem Motto: Nicht gegeneinander, sondern miteinander [sic!]«, so Gramlich. Was der Klimabeirat mit Verkehrsplanung zu tun hat, ist indes unklar. Freilich hat er im weitesten Sinne mit allem zu tun. Ob der Fahrradbeauftragte und der Verkehrssausschuss involviert sind, ist nicht bekannt.

»BYPAD«, »Bicycle Policy Audit«

»BYPAD« ist ein »qualitatives Instrument« zur Evaluierung und Qualitätsverbesserung kommunaler Radverkehrsförderung, basiert auf internationaler Best Practice und gibt einen Überblick über die angewandten Maßnahmen und Strukturen in der lokalen Radverkehrsförderung.

Das EU Projekt wurde zwischen1999 und 2001 von einem internationalen Konsortium entwickelt und wird seitdem im Rahmen zweier weiterer EU Projekte weiterentwickelt und bislang in fast 200 Kommunen in mehr als 20 Ländern Europas angewendet.

Mit »BYPAD« können Kommunen und Regionen laut dem österreichischen Institut für Verkehrspädagogik
die Qualität ihrer Radverkehrsförderung in einer Stärkenanalyse und Schwächenanalyse selbst auswerten. Gleichzeitig erhalten sie konkrete Hinweise dafür, wie sie ihre Radverkehrsförderung künftig verbessern können. Turnusmäßige Wiederholungen des »BYPAD« Audits alle 3 bis 5 Jahre zeigen den Fortschritt in der kommunalen Radverkehrsförderung. Somit setzt »BYPAD« einen Prozess für eine nachhaltige Radverkehrsförderung in Gang – also mittelbar unter Umständen früher oder später auch für die Radwege an sich.

Der gesamte Bewertungsprozess und Verbesserungsprozess von »BYPAD« wird von einer Evaluationsgruppe unter Begleitung von einer externen Beratern [sic!], die »Auditoren« genannt werden, durchgeführt. Die Evaluationsgruppe sucht nach den schwächsten Gliedern der Qualitätskette, um gemeinsam zu definieren, in welchen Bereichen Verbesserungen nötig und möglich sind. Die Evaluationsgruppe besteht aus Politikern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Vertretern der örtlichen Radfahrergruppen.

4 Entwicklungsstufen (4 »Levels«)

  • Level 1, Ad hoc Ansatz
    • Auf diesem Level wird nicht viel für den Radverkehr getan. Nur wenn es unbedingt sein muss werden Maßnahmen und Aktivitäten »gesetzt« [sic!].
  • Level 2, Isolierter Ansatz
    • Auf diesem Level werden vereinzelte, sporadische, jedoch nicht regelmäßige oder systematische Maßnahmen und Aktivitäten für den Radverkehr »gesetzt«.
  • Level 3, Systemorientierter Ansatz
    • Auf diesem Level werden regelmäßig und systematisch unterschiedliche Maßnahmen und Aktivitäten für den Radverkehr »gesetzt«.
  • Level 4, Integrierter Ansatz
    • Auf diesem Level werden integrierte, regelmäßige und systematische Maßnahmen und Aktivitäten für den Radverkehr »gesetzt«, die auch andere Verkehrsarten betreffen. Der Radverkehrsförderung wird von anderen Politikbereichen als gleichwertig anerkannt und hat höchste Priorität innerhalb der Verkehrspolitik.

»Befahrung«, eine Radtour durch Gütersloh

Die Auditoren erkunden gemeinsam mit einem oder mehreren Mitgliedern der Evaluationsgruppe die örtliche Radinfrastruktur, um einen persönlichen Eindruck zu erhalten, und gegebenenfalls neue Planungsbereiche oder Schwachstellen im Radwegenetz aufzuspüren.

Treffen mit der Evaluationsgruppe

Beim Nonsensgespräch (dem 1. Treffen) diskutiert die Evaluationsgruppe das aktuelle Qualitätsniveau der Radverkehrsförderung in der Stadt oder Region und versucht, zu einer gemeinsamen Beurteilung zu kommen. Geleitet und moderiert wird das Treffen von der AuditorIn, die die Ergebnisse zusammenfasst. Diese dienen im 2. Treffen (»Zielgespräch«) als Grundlage für den »Qualitätsplan«, der gemeinsam entwickelt wird. Der »Endbericht« besteht aus einer Bewertung der Fragen und gibt somit Auskunft über Stärken und Schwachpunkte der bisherigen Radverkehrsförderung und enthält einen »Qualitätsplan«, der als Arbeitsgrundlage [sic!] dient und die Ziele für die nächsten Jahre »definiert«.

»BYPAD« Zertifikat

Am Ende des Prozesses erhält die Stadt oder die Region ein Zertifikat, in dem das »aktive Bestreben« [sic!] bestätigt wird, die Qualität der Radverkehrsförderung langfristig zu verbessern.

Sustainable Development Goals

»BYPAD« kann ein Beitrag zu Erreichung der »Sustainable Development Goals« (#SDG) der UN auf lokaler Ebene sein. Weitere Informationen zu den #SDGs unter www.engagement-guetersloh.de …

www.bypad.org

Salenti

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