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Helmut Bönnighausen verstorben, Landschaftsverband Westfalen-Lippe trauert um ehemaligen Direktor des LWL-Industriemuseums

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) trauert um den ehemaligen Direktor des LWL-Industriemuseums, Helmut Bönnighausen. Er verstarb am Neujahrstag im Alter von 78 Jahren in Münster.

Lesedauer 1 Minute, 40 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 3. Januar 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/33842/6866154.html
Helmut Bönnighausen verstorben, Landschaftsverband Westfalen-Lippe trauert um ehemaligen Direktor des LWL-Industriemuseums
Helmut Bönnighausen. Foto: Annette Hudemann, LWL

Helmut Bönnighausen verstorben, Landschaftsverband Westfalen-Lippe trauert um ehemaligen Direktor des LWL-Industriemuseums

Dortmund, Münster (lwl) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) trauert um den ehemaligen Direktor des LWL-Industriemuseums, Helmut Bönnighausen. Er verstarb am Neujahrstag im Alter von 78 Jahren in Münster.

1973 hatte der #LWL den #Architekten beim Amt für Denkmalpflege in Münster eingestellt, wo er das neu geschaffene Referat für Technische Kulturdenkmale übernahm. Sein Lebenswerk aber war das Westfälische Industriemuseummit seinen acht Häusern, dessen Aufbau Bönnighausen seit der Gründung 1979 betrieb – zunächst von Münster aus, ab 1982 dann als Direktor in der Museumszentrale, der Zeche Zollern in Dortmund.

»Mit Beharrlichkeit und Mut, aber auch Augenmaß und Realitätssinn hat Helmut Bönnighausen ehemalige Fabriken und Zechen zu Museen gemacht und mit dieser Arbeit bundesweit Maßstäbe gesetzt. Er war Wegbereiter der Industriedenkmalpflege und Pionier der Industriekultur«, würdigte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger die Leistung des ehemaligen Direktors, der im März 2005 in den Ruhestand verabschiedet worden war.

In den Anfangsjahren des Aufbaus galt es zunächst vor allem, Überzeugungsarbeit zu leisten und ein neues Bewusstsein für das industrielle Erbe zu schaffen. Mehr als einmal wurde Bönnighausen bei seinen Reisen durchs Land des »Irrsinns« bezichtigt. Etwa, als er 1986 auf der Zeche Wilhelmine-Victoria in Gelsenkirchen Schachthalle und Fördergerüst - baugleich mit den abgerissenen Tagesanlagen von Zollern – für eine Translozierung (Umsetzung) nach Dortmund ins Visier nahm. 2.800 Nieten mussten gelöst werden, um Halle und Gerüst zu zerlegen und in größeren Teilstücken nach Dortmund zu bringen.

Und noch Ende der 1980er Jahre sorgten seine Pläne, die stillgelegte Henrichshütte Hattingen in das Industriemuseum zu übernehmen, für blankes Unverständnis: »Dieser Schrott soll Denkmal werden?«, raunten Politiker damals. Heute gehört der älteste erhaltene Hochofen im Revier genau wie die anderen Denkmäler des LWL-Industriemuseums und die insgesamt 250.000 Stücke umfassende Sammlung zu den wichtigen Zeugnissen des industriellen Erbes in Nordrhein-Westfalen.

Gewirkt hat Helmut Bönnighausen auch außerhalb des Landes. Schon früh hat der in Schlesien geborene Denkmalpfleger Initiativen und Projekte in den neuen Bundesländern, in Tschechien und Polen beraten mit seinem Sachverstand unterstützt. »Damit hat Helmut Bönnighausen das Erfolgsmodell Industriekultur weit über die Region hinaus getragen«, so Dr. Rüschoff-Parzinger.

Salenti

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