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Ziviler Widerstand in der Kunst, LWL-Museum für Kunst und Kultur stellt Werk der Nimmersatt-Ausstellung vor

Die Ausstellung »Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken« bis zum 27. Februar 2022 thematisiert, wie menschliches Handeln und andauerndes Wachstum das Zusammenleben und die Umwelt verändern.

Lesedauer 1 Minute, 39 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 23. Dezember 2021, DOI: https://www.guetsel.de/content/33461/5824645.html
Ziviler Widerstand in der Kunst, LWL-Museum für Kunst und Kultur stellt Werk der Nimmersatt-Ausstellung vor
In der Arbeit »My Name Means Future« von der Künstlerin Andrea Bowers kommt die junge Aktivistin Tokata Iron Eyes zu Wort, die sich für den Baustopp einer Erdölpipeline einsetzt. Installationsansicht LWL-Museum für Kunst und Kultur. Foto: Hanna Neander, LWL

Ziviler Widerstand in der Kunst, LWL-Museum für Kunst und Kultur stellt Werk der Nimmersatt-Ausstellung vor

Münster (lwl) Die Ausstellung »Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken« bis zum 27. Februar 2022 thematisiert, wie menschliches Handeln und andauerndes Wachstum das Zusammenleben und die Umwelt verändern. Die Ausstellung an drei Orten in Münster ist ein Kooperationsprojekt der Kunsthalle Münster, des LWL-Museums für Kunst und Kultur sowie des Westfälischen Kunstvereins. Insgesamt 25 internationale Künstler:innen fragen mit Werken in unterschiedlichen Medien, was in Zukunft an die Stelle bisheriger Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle treten könnte. Eine Künstlerin im LWL-Museum für Kunst und Kultur ist Andrea Bowers.

Die amerikanische Künstlerin Bowers, geboren 1965, ist mit zwei Arbeiten im ersten Raum der Ausstellung vertreten. Sowohl die Videoarbeit »My Name Means Future« als auch die Papierarbeit »Petra Kelly’s Jacket« thematisieren Akteure, die sich politisch engagieren. Bowers greift in den Arbeiten politischen Widerstand auf und bildet Formen des Protests künstlerisch ab. 

Im Video »My Name Means Future« kommt die junge Aktivistin Tokata Iron Eyes zu Wort. Der Name der Protagonistin ist titelgebend für das Werk, so bedeutet »Tokata« in der indigenen Sprache des Standing-Rock-Sioux-Stammes in North Dakota »Zukunft«. Als Stammesmitglied hat die junge Frau eine Bewegung, die sich für den Baustopp einer Erdölpipeline einsetzt, mitgegründet. Bowers kombiniert persönliche Interviews mit Landschaftsaufnahmen und thematisiert so politische Fragen nach Ressourcenverbrauch, Landnahme und Ausbeutung. 

In einer Serie von #Papierarbeiten steht die Auseinandersetzung mit der #Friedens-, #Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Petra Kelly im Zentrum. Kelly war Gründungsmitglied der Partei »Die Grünen« und aufgrund ihrer Arbeit mit außerparlamentarischen Gruppen eine Hoffnungsträgerin vieler Emanzipationsbewegungen.

Auf den Blättern der Serie »Petra Kelly’s Jacket« möchte Bowers mittels der Abbildung einer Lederjacke, die Kelly bei Demonstrationen trug, das Porträt der Politikerin darstellen. Auf dem Blatt Nummer 5/5, das die »Jungen Freunde des Museums für Kunst und Kultur« angekaufte haben, reflektiert die Künstlerin den Zusammenhang von ökologischen und ökonomischen Belangen. Mit der Darstellung von Petra Kellys Jacke und einem Zitat Kellys kritisiert Bowers permanentes Wachstum und appelliert für den Schutz der Umwelt als wesentliche Lebensgrundlage.

Salenti

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