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Neun Spar-Tipps (nicht nur) für das neue Jahr

Die Inflationsrate ist in Deutschland mittlerweile auf mehr als vier Prozent gestiegen und ein Ende dieser Entwicklung scheint vorerst nicht in Sicht. Diese Preissteigerungen machen das Thema Sparen für viele Menschen im neuen Jahr wichtiger denn je. Folgende Tipps helfen dabei – und sorgen auch langfristig für mehr Geld auf dem Konto.

Lesedauer 6 Minuten, 13 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 19. November 2021
Neun Spar-Tipps (nicht nur) für das neue Jahr
Foto: »picsfive«, Adobe Stock

Neun Spar-Tipps (nicht nur) für das neue Jahr

Die Inflationsrate ist in Deutschland mittlerweile auf mehr als vier Prozent gestiegen und ein Ende dieser Entwicklung scheint vorerst nicht in Sicht. Diese Preissteigerungen machen das Thema Sparen für viele Menschen im neuen Jahr wichtiger denn je. Folgende Tipps helfen dabei – und sorgen auch langfristig für mehr Geld auf dem Konto.

Bei 4,5 Prozent lag die Inflationsrate in Deutschland im Oktober und hat damit Höhen erreicht, die es hierzulande schon lange Zeit nicht mehr gab. Das macht viele Menschen nervös, schließlich sind sich Experten uneinig, ob es sich nur um eine kurz- oder um eine längerfristige Entwicklung handelt. Betroffen sind vor allem alltägliche Kosten, die sich nicht einfach vermeiden lassen, beispielsweise Strom, Heizung, Kraftstoff oder Lebensmittel. Diese Rechnungen fallen im kommenden Jahr voraussichtlich deutlich höher aus als gewohnt und daher ist es umso wichtiger, dort sowie in anderen Lebensbereichen so viel Geld wie möglich einzusparen, um den Haushalt finanziell zu entlasten. Aber nicht nur die Inflation sorgt dafür, dass viele Menschen jetzt (noch) mehr sparen wollen. 

Auch die steigenden Immobilienpreise haben diese Entwicklung beispielsweise schon seit einigen Jahren angestoßen: Immobilien verteuern sich im Raum Gütersloh seit einiger Zeit um etwa zehn bis 15 Prozent pro Jahr. Dadurch rückt der Traum vom Eigenheim für viele Menschen in weite Ferne und sie müssen umso mehr sparen, um sich diesen trotzdem eines Tages erfüllen zu können.  Zudem ist die Arbeitslosenquote in Gütersloh durch die Corona-Pandemie leicht gestiegen und viele Menschen mussten finanzielle Einschnitte hinnehmen, beispielsweise durch Kurzarbeit. Es gibt demnach eine ganze Reihe an Gründen, weshalb zahlreiche Verbraucher in Gütersloh sowie ganz Deutschland derzeit sparsamer leben als in den vergangenen Jahren. Überflüssige Ausgaben einzusparen, um das Geld sinnvoll anzulegen, ist aber sicherlich für jeden und jederzeit eine gute Strategie. Denn die meisten Einsparungen machen sich im Alltag überhaupt nicht bemerkbar, mindern also nicht die Lebensqualität, sorgen aber für merklich mehr Geld auf dem Konto. Durch den Zinseszinseffekt können schließlich schon kleine Beträge auf lange Sicht einen großen Unterschied machen. 

Clever sparen in allen Lebensbereichen

Der anstehende Jahreswechsel ist somit die perfekte Gelegenheit, um die eigenen Gewohnheiten im Umgang mit Geld zu überdenken und zu überlegen, wo zukünftig (mehr) gespart werden kann. Dadurch können die Mehrkosten durch die Preissteigerungen in vielen Bereichen zumindest teilweise abgefangen werden und bestenfalls bleibt noch Geld übrig, um es anzulegen und Zinsen zu generieren, beispielsweise durch Wertpapiere. Wer also seine Finanzen optimieren möchte, sollte in sämtlichen Lebensbereichen nach Einsparungspotenzialen suchen. Wenige Euro hier, einige Euro dort…und schon können einige hundert oder sogar tausend Euro pro Jahr zusammenkommen – ohne Einschnitte in der Lebensqualität zu spüren. Hier einige Tipps:

1. Stromanbieter wechseln

Den Stromanbieter zu wechseln, geht heutzutage in vielen Fällen online und damit spielend leicht – sowie ohne jegliches Risiko, zwischendurch ohne Strom dazustehen. Es empfiehlt sich daher, etwa einmal pro Jahr einen Vergleich vorzunehmen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Dadurch kann in günstigere Tarife gewechselt werden und die Verbraucher profitieren zugleich von Sonderaktionen, Neukundenangeboten & Co. Schnell lassen sich dadurch dreistellige Summen pro Jahr einsparen. 

2. Heizkosten einsparen

Auch die Heizkosten werden durch die CO2-Bepreisung im neuen Jahr weiter steigen und bieten daher große Sparpotenziale. Wer ein Eigenheim besitzt, sollte über den Einbau einer sparsameren und damit auch umweltfreundlicheren Heizung nachdenken, wenn noch nicht geschehen. In Gütersloh stehen dafür schließlich Fördermöglichkeiten wie der Zuschuss durch das »Förderprogramm zur wärmetechnischen Verbesserung von Altbauten« zur Verfügung. Es lohnt sich, solche Möglichkeiten zu prüfen und zu nutzen. Gleichzeitig kann jeder gewisse Maßnahmen im Alltag umsetzen, um die Heizkosten zu minimieren, beispielsweise durch programmierbare Thermostate, Stoßlüften anstelle von gekippten Fenstern, regelmäßiges Entlüften der Heizkörper oder das Herunterregeln der Heizungen in der Nacht – um nur einige von vielen Möglichkeiten zu nennen. Auch dann sind dreistellige Einsparungen pro Jahr durchaus realistisch. 

3. Verträge jährlich bezahlen

Viele Verträge, beispielsweise für Versicherungen, sind bei einer jährlichen Zahlungsweise deutlich günstiger als bei kürzeren Zahlungsintervallen. Rabatte von fünf, zehn oder mehr Prozent sind dabei keine Seltenheit. Wer ausreichend Ersparnisse hat, sollte die laufenden Verträge daher entsprechend umstellen. 

4. Laufende Kosten überprüfen

Das ist zugleich eine hervorragende Gelegenheit, um laufende Verträge zu überprüfen und nach günstigeren Alternativen zu suchen. Nicht nur beim Strom, sondern auch beim Handy, Internet, Fitnessstudio oder eben bei Versicherungen kann sich ein regelmäßiger Vergleich lohnen. Manchmal ist nicht nur die Änderung der Zahlungsintervalle, sondern direkt ein Tarif- oder Anbieterwechsel sinnvoll, um von kleineren oder größeren Einsparungen zu profitieren. Wie bereits erwähnt, können schließlich schon kleine Beträge wie drei Euro weniger pro Monat für das Handy und fünf Euro weniger für das Internet auf lange Sicht einen großen Unterschied machen. Der einfachste Weg für einen solchen Anbietervergleich und gegebenenfalls -wechsel führt ebenfalls über entsprechende Internetportale. 

5. Einkaufslisten schreiben

Viele Menschen tätigen den Wocheneinkauf im Supermarkt ohne Einkaufsliste. Das bringt jedoch gleich zwei Nachteile mit sich: Einerseits wird eventuell Wichtiges vergessen und andererseits landen unnötige oder zu teure Waren im Einkaufswagen. Sinnvoll ist deshalb, sich vorab etwas Zeit zu nehmen, um eine Einkaufsliste zu schreiben. Dadurch lässt sich der Wocheneinkauf schneller sowie günstiger durchführen – und dennoch ist alles Notwendige dabei. 

6. Bewusst(er) konsumieren

Aber nicht nur beim Wocheneinkauf empfiehlt es sich, Spontankäufe zu vermeiden, sondern auch bei allen anderen Anschaffungen. Je teurer, desto wichtiger ist es, diese sorgfältig zu überdenken und beispielsweise günstigere Alternativen zu recherchieren. Jeder sollte daher lernen, impulsiven Kaufentscheidungen zu widerstehen und stattdessen extensive Kaufentscheidungen zu treffen. Auch habitualisierte und limitierte Kaufentscheidungen werden bestenfalls in extensive Kaufentscheidungen umgewandelt. Mehr Kontrolle über das eigene Kaufverhalten bedeutet nämlich zugleich mehr Einsparungen. 

7. Prioritäten setzen

In vielen Lebensbereichen gibt es zudem oft günstigere Alternativen. Das gilt beispielsweise in der Freizeit, beim Fernsehabend mit Freunden anstelle des Kinobesuchs oder beim Hometraining anstelle der Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Das gilt aber auch bei Möbeln, die vielleicht Second-Hand gekauft werden können, oder bei Eigenmarken der Supermärkte, die oft ebenso gut oder sogar besser sind als die originalen Markenprodukte. Prioritäten zu setzen, kann auch bedeuten, ein E-Bike oder Carsharing zu nutzen anstelle des eigenen Autos beziehungsweise eine günstigere Inlandsreise zu machen statt der teuren Fernreise. Die Liste an Möglichkeiten ist lang und wer Prioritäten setzt, kann somit erhebliche Kosten einsparen, ohne an Lebensqualität einzubüßen. Jeder sollte sich daher fragen, welche Ausgaben das eigene Leben wirklich verbessern und welche sich einsparen lassen, ohne merklich verzichten zu müssen.

8. DIY-Möglichkeiten entdecken

Der »Do-It-Yourself«-Trend hält sich seit einigen Jahren hartnäckig. Das hat nicht nur, aber auch finanzielle Gründe. Das Selbermachen spart schließlich viel Geld und ist in zahlreichen Lebensbereichen möglich: bei Kleidung, bei Einrichtung, beim Lebensmittelanbau, bei Kosmetik, bei Reinigungsmitteln, bei Geschenken und vielen weiteren Dingen. Wer ausreichend Zeit und Spaß am DIY-Trend hat, kann somit viel Geld sparen und findet zugleich ein tolles neues Hobby. 

9. Haushaltsbuch führen

Zuletzt empfiehlt es sich für jeden Menschen, unabhängig von seiner finanziellen Situation, ein Haushaltsbuch zu führen. Nur so ist es möglich, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten und Optimierungen vorzunehmen. Durch die Auflistung der Einnahmen, Ausgaben sowie Investitionen werden Sparpotenziale ersichtlich. Gleichzeitig kann am Ende des Jahres genau abgelesen werden, wie viel im Gegensatz zum Vorjahr eingespart wurde und welchen Ertrag diese Investitionen gebracht haben. Das sorgt für neue Motivation, um im nächsten Jahr noch mehr Geld zu sparen und sich dadurch langsam den Weg zur finanziellen (Sorgen-) Freiheit zu ebnen – trotz oder gerade wegen der Inflation und weiteren Entwicklungen, die vielen Menschen mit Blick auf das neue Jahr derzeit Geldsorgen bereiten. 

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