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Stadt Gütersloh zum dritten Mal für Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung ausgezeichnet

15.000 Euro Preisgeld vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW – Fachbereich Kultur bietet vielfältige Projekte für Kinder und Jugendliche an.

Lesedauer 2 Minuten, 37 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 17. November 2021
Stadt Gütersloh zum dritten Mal für Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung ausgezeichnet
Hier gibt’s Kultur für Kinder: Darauf macht »Kulturi«, das Maskottchen des städtischen Fachbereichs Kultur, mit seinem Platz auf der Bank am Stadtmuseum aufmerksam.

Stadt Gütersloh zum dritten Mal für Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung ausgezeichnet

  • 15.000 Euro Preisgeld vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW – Fachbereich Kultur bietet vielfältige Projekte für Kinder und Jugendliche an

Gütersloh (gpr). Die Stadt Gütersloh hat sich nach 2017 und 2019 zum dritten Mal beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen für die Ausschreibung »Kommunale Gesamtkonzepte Kulturelle Bildung« beworben. Und das ebenfalls zum dritten Mal mit Erfolg: Das in diesem Jahr eingereichte Konzept wurde vom Ministerium jetzt mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet. 

Das »Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung Gütersloh« stellt die Schwerpunkte dar, die vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh bislang auf Grundlage der Vorgängerkonzepte umgesetzt worden sind. Zu den kulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche, die der Fachbereich Kultur organisiert hat, gehören zum Beispiel Workshops wie „K-Pop trifft Manga-Art“ in der Tanzschule Sport & Ballett Neumann oder Buchdruck in der Werkstatt Holzpixel. Auch die Platzierung der beiden in Zusammenarbeit mit Kindern und der Künstlerin Karin Wolf entstandenen Kulturmaskottchen Kulturi und Kulturella an Orten der kulturellen Bildung in Gütersloh zählt dazu. So „sitzt“ der fröhlich-frech daherkommende Kulturi mittlerweile an mehreren Stellen in der Stadt, zum Beispiel auf der Bank am Stadtmuseum, vor der Volkshochschule und vor der Stadtbibliothek, während Kulturella ihren Platz in Mohns Park gefunden hat.

Für Kulturdezernent Andreas Kimpel ist auch der dritte Erfolg Anlass zum Weitermachen: »Die Auszeichnung des Landes ist eine erfreuliche Anerkennung der Leistungen des Kulturbereichs für die kulturelle Bildung. Dafür sind wir sehr dankbar. Sie ist als nunmehr dritte Auszeichnung aber auch ein Ansporn, die Aktivitäten weiter zu stärken und für vielfältige kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche in Gütersloh zu sorgen. Kulturelle Bildungsarbeit ist Pflichtaufgabe der kommunalen Kulturarbeit.«

Das dritte Konzept setzt einen neuen, zentralen Schwerpunkt. Das Ziel lautet: mehr Diversität im Bereich der kulturellen Bildung in Gütersloh durch Mitgestaltung erreichen. Die Jugend soll nicht nur als Empfängerin von Angeboten in den Blick genommen werden, sondern als Mitgestalterin. Um konkretere Anhaltspunkte zu bekommen, welche Angebote attraktiv sind, will der Fachbereich Kultur Workshop-Teilnehmer und auch das Gütersloher Jugendparlament nach ihren Wünschen und Interessen befragen. Ein weiterer Ansatz für Mitgestaltung ist in der kommenden Woche, vom 26. bis zum 28. November 2021, der erste »Kulturhackathon OWL«, veranstaltet von der Stadt Gütersloh. Er führt Kulturakteure, Kreativschaffende, Designerinnen, Hacker sowie Start-up-erprobte Digital Natives zusammen, die digitale Lösungsansätze und kreative Konzepte für Herausforderungen der Kulturszene erarbeiten.

Nach der dritten erfolgreichen Bewerbung darf Gütersloh sich nun im kommenden Jahr für eine auf bis zu drei Jahre angelegte Konzeptförderung beim Land bewerben. Wird das Konzept ausgewählt, ist eine auf maximal drei Jahre angelegte Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro pro Jahr vorgesehen, die für kulturelle Bildungsprojekte in Gütersloh eingesetzt werden können.

Das Land Nordrhein-Westfalen würdigt seit 2007 mit dem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der kulturellen Bildung. »Kulturelle Bildung ermöglicht den Zugang zu Kunst und Kultur«, so Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen am Dienstag, 16. Oktober 2021, anlässlich der Preisverleihung. »Vor allem Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit bekommen, künstlerische und ästhetische Erfahrungen zu machen und so neue Interessen und Fähigkeiten zu entdecken. Die jetzt ausgezeichneten Kommunen haben mit starkem Engagement hervorragende Gesamtkonzepte entwickelt. Die Arbeit zahlreicher Akteure wird gebündelt, es entstehen neue kulturelle Angebote und Freiräume für Kreativität und Entfaltung.«

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