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​Greenpeace-Abfrage: Billigfleisch in Supermärkten wird zum Auslaufmodell

Greenpeace-Aktive fordert neue Bundesregierung auf, Handel und Landwirtschaft beim notwendigen Umbau der Tierhaltung zu unterstützen.

Lesedauer 1 Minute, 58 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 5. November 2021
​Greenpeace-Abfrage: Billigfleisch in Supermärkten wird zum Auslaufmodell
Foto: Paul Lovis Wagner, Greenpeace

Greenpeace-Abfrage: Billigfleisch in Supermärkten wird zum Auslaufmodell

  • Greenpeace-Aktive fordert neue Bundesregierung auf, Handel und Landwirtschaft beim notwendigen Umbau der Tierhaltung zu unterstützen

Berlin, 5. November 2021. Mit einem zwölf Quadratmeter großen Fotobanner, auf dem die Erdkugel durch einen Fleischwolf gedreht wird, protestieren acht #Greenpeace-Aktive vor der FDP-Bundesgeschäftsstelle. Heute verhandeln Vertreter der »Ampel-Parteien« in der Arbeitsgruppe »#Landwirtschaft und #Ernährung« in Berlin unter anderem über die Leitplanken der zukünftigen #Tierhaltung. Mit dem Slogan »Zukunft nicht verwursten« fordern die Aktivisten die #FDP auf, einen zügigen Umbau der #Tierhaltung mit deutlich weniger Tieren zu unterstützen. Nur so können die im #Klimaschutzgesetz vorgegebenen Emissionsziele erreicht werden. »Derzeit blockiert vor allen Dingen die FDP die nötige Finanzierung für eine klimafreundliche Tierhaltung«, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.

Politische Unterstützung für eine artgerechtere Tierhaltung bei der Fleischproduktion fordert auch der Lebensmitteleinzelhandel. Eine Greenpeace-Abfrage bei den großen Supermarktketten zeigt, dass der Handel bereit ist, Billigfleisch der schlechtesten Kennzeichnung Haltungsform Eins und Zwei langfristig aus dem Sortiment zu nehmen (Ergebnis unter https://act.gp/3GLLaqk). »Der Lebensmitteleinzelhandel hat erkannt, dass die massenhafte Fleischproduktion auf Kosten von Tier, Mensch und Klima keine Zukunft hat«, sagt Töwe. »Jetzt ist es an der neuen Bundesregierung, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.«

Umstellung des Fleischsortiments hat bereits begonnen

Frischfleisch der Haltungsformen Eins und Zwei stammt von Tieren, die unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen gehalten wurden. In der aktuellen Abfrage bei Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Penny und Rewe geben #Edeka, Lidl und Netto an, langfristig kein Fleisch dieser Haltungsformen mehr anbieten zu wollen. Sie sagen jedoch anders als Aldi und Rewe (bis 2030) nicht, wann sie aus der Produktion der zwei schlechtesten Stufen aussteigen werden. Einzig Kaufland hat in der aktuellen Abfrage eine generelle Umstellung auf die besseren Haltungsformen Drei und Vier verneint. Der Übergang zu besseren Haltungsformen schlägt sich bereits im Frischfleischsortiment nieder. Innerhalb eines Jahres hat sich nach Angaben der befragten Ketten der Anteil der schlechtesten Haltungsform Eins auf 34 Prozent halbiert (Abfrage 2020: 69 Prozent). Dagegen wird mit 55 Prozent mehr als doppelt so viel Frischfleisch der etwas besseren Haltungsform Zwei angeboten (2020: 23 Prozent). »Der Ausbau der Haltungsformen Drei und Vier muss nun zügig vollzogen werden. Besonders beim klimaschädlichen Rindfleisch passiert aktuell noch viel zu wenig«, so Töwe. »Die neue Bundesregierung sollte die gesamte Fleischbranche in die Pflicht nehmen und schärfere Haltungskriterien, eine verpflichtende Haltungskennzeichnung sowie eine Förderung des Umbaus im ersten Regierungsjahr zügig auf den Weg bringen.«

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