dialogisch GmbH, Agentur für Unternehmenskommunikation, Angebot

Im Kreis Gütersloh »großes Thema« für 20.300 Beschäftigte in der Ernährungsindustrie: Homeoffice

Schöne neue Arbeitswelt oder Rund-um-die-Uhr-Einsatz für den Chef? Das Homeoffice ist seit Beginn der Corona-Pandemie zum Alltag für viele Beschäftigte im Kreis Gütersloh geworden. Doch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vermisst klare Regeln für die Heimarbeit – und fordert die nächste Bundesregierung zu Nachbesserungen auf.

Lesedauer 2 Minuten, 29 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2021
Im Kreis Gütersloh »großes Thema« für 20.300 Beschäftigte in der Ernährungsindustrie: Homeoffice
Foto: Alireza Khalili, NGG

Im #Kreis #Gütersloh »großes Thema« für 20.300 Beschäftigte in der Ernährungsindustrie: Homeoffice – Gewerkschaft NGG fordert klare Regeln bei der Heimarbeit

Schöne neue Arbeitswelt oder Rund-um-die-Uhr-Einsatz für den Chef? Das Homeoffice ist seit Beginn der #Corona-Pandemie zum Alltag für viele Beschäftigte im Kreis Gütersloh geworden. Doch die Gewerkschaft »Nahrung-Genuss-Gaststätten« (#NGG) vermisst klare Regeln für die Heimarbeit – und fordert die nächste Bundesregierung zu Nachbesserungen auf. »Das Arbeiten von zuhause aus macht manches einfacher und sollte auch nach Corona möglich sein. Allerdings müssen wichtige Punkte für die Beschäftigten geklärt werden – vom Aufzeichnen der Arbeitszeit über die Bezahlung der Büroausstattung bis hin zur Mitsprache von Gewerkschaften und Betriebsräten«, sagt Gaby Böhm, Geschäftsführerin der NGG-Region Bielefeld-Herford. 

#Homeoffice und mobiles Arbeiten seien dabei längst nicht nur ein Thema für Bürojobs, sondern auch in Wirtschaftszweigen wie der Ernährungsindustrie relevant. Die Branche beschäftigt im Kreis Gütersloh laut Arbeitsagentur rund 20.300 Menschen. »Hier geht es vor allem um Stellen in der Verwaltung, Buchhaltung und Logistik, bei denen seit dem Frühjahr vergangenen Jahres das Homeoffice erprobt wurde. Aber auch im Außendienst und in Teilen der Produktion hat sich die Heimarbeit mittlerweile etabliert«, so Böhm. 

Entscheidend sei allerdings, dass das Homeoffice für Beschäftigte freiwillig bleibe. Ihnen dürften keine Nachteile entstehen, wenn sie nicht zuhause arbeiten könnten – oder zurück in den Betrieb wollten. »Und es kommt darauf an, dass die Arbeitszeiten auch am heimischen Schreibtisch dokumentiert werden. Homeoffice braucht Grenzen und darf nicht dazu führen, dass Beschäftigte rund um die Uhr für den Chef erreichbar sind. Privates und Berufliches müssen getrennt bleiben«, betont Böhm. 

Die Gewerkschaft NGG sieht nun insbesondere die nächste Bundesregierung in der Pflicht: »Es geht darum, auch über die Pandemie hinaus faire Regeln im Sinne der Beschäftigten zu finden.« Ein entscheidender Punkt dabei: „»Betriebsräte und Gewerkschaft sollten beim Homeoffice stärker mitreden – etwa bei der technischen Ausstattung des heimischen Büros oder bei der Online-Wahl von Arbeitnehmervertretern«, so Böhm. 

Außerdem könne es nicht sein, dass Beschäftigte auf den Kosten für das dienstlich genutzte Telefon sitzen blieben oder bei einem fehlenden Arbeitszimmer den Küchentisch als Schreibtisch nutzen müssten. »Die Unternehmen sparen hier teilweise enorme Summen ein, während Heimarbeitende mit ihren Problemen oft allein gelassen werden«, kritisiert Böhm. Die von der letzten Bundesregierung geschaffene steuerliche Absetzbarkeit beim Homeoffice sei mit 600 Euro pro Jahr deutlich zu niedrig. Unterm Strich bringe das einem Großteil der Beschäftigten keine spürbare Entlastung. 

Eine repräsentative Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus dem vergangenen Jahr unterstreicht, dass beim Zuhause-Arbeiten noch etliches im Argen liegt. So gaben 29 Prozent der Befragten im Homeoffice an, häufig außerhalb ihrer Arbeitszeit unbezahlt für die Firma zu arbeiten. Unter allen Beschäftigten waren es nur 13 Prozent. Fast jeder zweite Heimarbeiter berichtete, auch in der arbeitsfreien Zeit nicht richtig »abschalten« zu können. Gleichzeitig erklärten 85 Prozent der #Homeoffice-#Befragten, ihre Arbeitszeit selbstständig planen zu können – bei #Beschäftigten mit einem festen Arbeitsplatz waren es nur 65 Prozent. Unter den Menschen, die nicht im Homeoffice arbeiten wollen, gaben 73 Prozent fehlende Arbeitsmittel als Hemmnis an. Fast zwei Drittel befürchten eine Vermischung von Arbeits- und Privatleben.


Fahrrad Peitz, Website
Zurück
Top Thema Gütersloh
Anzeige: Lesetipps für Gütersloh, Martina Murseli aus Gütersloh, »Die verrückte Hexe«, jetzt online kaufen

Die Autorin Martina Murseli stellt ihr neues Kinderbuch »Die Verrückte Hexe« vor. Auf 78 Seiten im edlen Hardcover erleben die verrückte Hexe, Kater Harald, Zauberer Alistair, Gordon Revolver und 200 Puppen tolldreiste Abenteuer und lustige Geschichten. Die verrückte Hexe lebt natürlich nicht alleine, sondern zusammen mit Herbert mehr …
Gütersloh: Media Exklusiv, was Faksimiles sind – und was nicht

Media Exklusiv bietet hochwertige Faksimiles mehr …
Fulminante Rede – Lisa Bittner aus Gütersloh eröffnet Weltrekordnacht

88 Speaker aus drei Kontinenten – eine internationale Fachjury – Live Stream für tausende Zuseher. Das Adrenalin pulsierte bis in jede Zelle. Die pochenden Herzen aller Teilnehmer konnte man förmlich hören – der Hunsrück bebte. Am Ende des Abends stand ein unfassbarer Weltrekord mehr …

Business in Gütersloh aktuell


Gütersloh, Business, Verbraucherschutz

Corona-Gutscheine können ab 1. Januar 2022 ausgezahlt werden

Anzeigen: Unternehmen in Gütersloh


LogoLogoLogoLogoLogoLogo
 

Online Marketing Choice AwardSelection Online Competence Excellenceblacksand blacksand inc.
                                                    

© 2001 bis 2021 Christian Schröter AGD