Musikschule für den Kreis Gütersloh, Musik

Bielefeld: »Digitale Ausstellung« mit »Augmented Reality«-Elementen zum FH-Jubiläumsjahr

Mit dem eigenen Smartphone tauchen die Besucher über Website oder Jubiläumsfestschrift in die von Studierenden und Lehrenden entwickelte interaktive Ausstellung über Vergangenheit und Zukunft der Hochschule ein.

Lesedauer 3 Minuten, 40 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2021
Bielefeld: »Digitale Ausstellung« mit »Augmented Reality«-Elementen zum FH-Jubiläumsjahr
Das Team hinter der Festschrift und der Jubiläumsausstellung: Prof. Claudia Rohrmoser, Prof. Dr. Andreas Beaugrand und Prof. Florian Kühnle. Foto: Patrick Pollmeier, FH Bielefeld

»#Digitale #Ausstellung« mit »Augmented Reality«-Elementen zum FH-Jubiläumsjahr

  • Mit dem eigenen #Smartphone tauchen die Besucher über Website oder Jubiläumsfestschrift in die von Studierenden und Lehrenden entwickelte interaktive Ausstellung über Vergangenheit und Zukunft der Hochschule ein.

Bielefeld (fhb) Bunte Objekte formen sich zum einem 3D-Krankenhauszimmer, das plötzlich auf dem Handybildschirm im eigenen Wohnzimmer erscheint. Hinter abstrakten Schwarz-weiß-Illustrationen mit #QR-Code-Funktion verbirgt sich die Welt der »Spekulativen Infografik«. Die digitale Ausstellung zum 50jährigen Bestehen der Fachhochschule (FH) Bielefeld nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch Vergangenheit und Zukunft der Hochschule. Die virtuelle Ausstellung auf www.50years.fh-bielefeld.de ist dabei gleichzeitig ein Tripp durch die Gesellschaft, in der die Hochschule existiert.

Interaktive »Augmented Reality«-Elemente

Das Besondere dabei sind die »Augmented Reality«-Elemente (AR), also eine erweiterte Realität: Mithilfe einer eigens programmierte App (»50years AR«, kostenlos bei Google Play und im Applestore) erscheinen interaktive Objekte auf dem Handydisplay im realen Raum und illustrieren die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der FH Bielefeld. Die Visualisierungen greifen einzelne Themen aus dem Lehr- und Forschungsspektrum der FH Bielefeld auf und zeigen, wie diese sich entwickelt haben und weiter entwickeln könnten. Erarbeitet wurde die digitale Ausstellung von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung, federführend: die Studienrichtung »Digital Media and Experiment«, unter der Leitung von Prof. Claudia Rohrmoser und Prof. Florian Kühnle.

50 Jahre Vergangenheit und 50 Jahre Zukunft 

Die Ausstellungswebsite www.50years.fh-bielefeld.de präsentiert Vergangenheit und Zukunft: Auf der linken Seite die wichtigsten Meilensteine der Hochschule seit ihrer Gründung 1971, auf der rechten Seite wagen die interaktiven Informationsgrafiken einen spekulativen Ausblick in die Zukunft.

Von Geschlechteridentitäten, Mietenspiegel und Digitalisierungskritik 

Die Grafiken bilden dabei in breites Spektrum an Themen ab: Eine Visualisierung zeigt, wie sich die Geschlechterverteilung unter den Studierenden der FH Bielefeld seit 1971 entwickelt hat. Erst 2018 veränderte sich das Bild mit der Einführung der dritten Option »divers«. In der Zukunft sieht man, wie immer mehr Optionen berücksichtigt werden und letztlich zu einem Spektrum verschmelzen. Ein weiteres Objekt stellt die Entwicklungen von »#BAföG«-Satz, Einstiegsgehältern und dem Bielefelder Mietenspiegel einander gegenüber. Zugang zu Wohnraum wird zum Messwerkzeug für soziale Gerechtigkeit. Das Versprechen, dass der Zugang zu einem Studium bessere Lebensverhältnisse ermöglicht, wird hinterfragt. Wieder andere Grafiken zeichnen alarmierende Zukunftsszenarien des Wirtschaftswachstumsmodells oder werfen einen verschmitzten Blick darauf, wie unsere Kalender sich dank der weitreichenden Digitalisierung in eine »Monokultur aus Zoom-Terminen« verwandeln.

Digitale Ausstellung ergänzt analoge Festschrift 

Die Ausstellung bildet das digitale Pendant zur Jubiläumsfestschrift der FH Bielefeld: Auf 752 Seiten wirft die Festschrift einen Blick auf Geschichte(n) der Zukunft und reflektiert die vielfältige Entwicklung der Fachhochschule. Das Buchcover und ausgewählte Seiten sind mit »AR-Markern« versehen, die mit der App eingescannt werden können. Konzipiert wurde das Buch von Prof. Dr. Andreas Beaugrand, Professor für Theorie der Gestaltung. Fotografien und Layout übernahmen Studierende und Alumni des Fachbereichs Gestaltung. »Das Buch berichtet aus vielfältigen Perspektiven von den Studenten, ›Lehrenden‹ und Mitarbeitern, Absolventinnen und Absolventen bis zu Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik«, so Beaugrand. Die Festschrift ist als #Open-#Source-#Download unter folgenden Link als PDF-Datei abrufbar: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5750-0/50-jahre-zukunft-fh-bielefeld-1971-2021/?number=978-3-8394-5750-4 …

Ausstellung im heimischen Wohnzimmer

Die AR-Marker im Buch erwachen durch das Einscannen mit der App zum Leben: Die AR-App bietet beispielsweise ein Mini-PacMan-Murmelspiel, Videoskultpuren, eine virtuelle Schneekugel und kurze 3D-animierte Filme, die wie in einem Pop-Up-Buch aus den Buchseiten hervorspringen. Mitunter muss man seinen Platz verlassen, um die gesamte Dimension eines Objektes zu erfassen. Prof. Claudia Rohrmoser: »Das Besondere an diesen virtuellen Buchillustrationen ist die Räumlichkeit und Veränderbarkeit. So animiert das Buch dazu, diese raumgreifenden virtuellen Besucher in den eigenen vier Wänden mit Körpereinsatz zu erforschen.« Die AR-Marker stehen auf der Website zum Download zur Verfügung. Entstanden sind die AR-Arbeiten in einem Seminar der Studienrichtung »Digital Media and Experiment« in Zusammenarbeit mit dem AR-Entwickler Leonid Barsht. Bachelor- und Masterstudierende verschiedener Fachrichtungen des Fachbereichs Gestaltung, darunter Illustration, Grafikdesign und Animation, setzten sich mit den wissenschaftlichen Texten und dem retrofuturistischen Design der Jubiläumsfestschrift auseinander und gestalteten mit individuellen ästhetischen Ansätzen dynamische AR-Objekte als Illustration der Inhalte.

»50 Years of Future«

Getreu dem Jubiläumsmotto »50 Years of Future« der FH Bielefeld legen die interaktiven Grafiken vor allem Augenmerk auf die kommenden Jahre: Wie lässt sich darstellen, was noch nicht in Fakten oder Zahlen zur Verfügung steht? Prof. Florian Kühnle: »Was noch in der Zukunft liegt, ist offen, unklar, unscharf, fiktional. Wir können vorausdenken, vermuten, abschätzen, simulieren – wir bleiben aber immer im Spekulativen.«

Elektro Hermjohannknecht, mit guten Ideen zum Ziel
Zurück
Top Thema Gütersloh
Gütersloh: Schüttflix gewinnt den zehnten Gründerpreis NRW

Wirtschafts- und Digitalministerium und NRW.BANK zeichnen Gewinner aus Gütersloh, Düsseldorf und Bad Honnef mit insgesamt 60.000 Euro aus mehr …
Gütersloh: seniorengerechte Smartphones, Doro 8080, Emporia Smart und Gigaset GS4 Senior

Mit Smartphones können Senioren mit ihrer Familie und ihren Freunden in Kontakt bleiben: Eine schnelle Einladung zum Kaffeekränzchen schreiben, Videos vom Enkel anschauen, die Bilder aus dem letzten Urlaub anschauen und posten und nebenbei noch auf dem Laufenden bleiben mit der Nachrichten-App oder E-Mails und Nachrichten schreiben mehr …
Die Stadt Gütersloh, die Top Firmen und Keywords, Stadtverwaltung Gütersloh

Gütersloh ist viel besser als gar nicht mal so schlecht, wie der Ostwestfale in typischer Bescheidenheit sagt mehr …

Business in Gütersloh aktuell


Anzeigen: Unternehmen in Gütersloh


LogoLogoLogoLogoLogoLogo
 

Online Marketing Choice AwardSelection Online Competence Excellenceblacksand blacksand inc.
                                                    

© 2001 bis 2021 Christian Schröter AGD