Glühbirne

New Beetle Cabriolet

Den New Beetle gibt es ab sofort noch »newer« – als Cabriolet, im Klartext: oben ohne. Die Handhabung des Verdecks haben wir natürlich als erstes ausprobiert und sie ist – wie nicht anders zu erwarten war – vollkommen problemlos und äußerst komfortabel

Lesedauer 2 Minuten, 46 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2005, DOI: https://www.guetsel.de/content/2921/8491269.html
New Beetle Cabriolet

Den New Beetle gibt es ab sofort noch »newer« – als Cabriolet, im Klartext: oben ohne. Die Handhabung des Verdecks haben wir natürlich als erstes ausprobiert und sie ist – wie nicht anders zu erwarten war – vollkommen problemlos und äußerst komfortabel: Man drückt einen Hebel, dreht einen Handgriff hin und zurück und fährt dann das Verdeck per Knopfdruck zurück. Umgekehrt geht’s genauso einfach. Die im Kofferraum verstaute Persenning läßt sich dann mit wenigen Handgriffen über das zurückgefahrene Verdeck stülpen.

Nach dem Öffnen des Dachs sind wir losgefahren – bei bewölktem Wetter durch Gütsel. Trotz der fehlenden Sonne bringt der New Beetle exzellenten Fahrspaß. Der Motor unseres Testwagens schnurrt wie ein Kätzchen im warmen Wohnzimmer und das Interieur (besonders die stufenlos regelbare Sitzheizung) bieten ein entsprechendes Ambiente. Besonders positiv ist uns die knackige präzise Schaltung aufgefallen. Auch beim Cabrio gibt es natürlich die Halterung für die »Reagenzglas-« Blumenvase; wenn es regnet kann man sich sogar das Gießen sparen – man läßt einfach das Dach auf!

Die Fahreigenschaften entsprechen denen des geschlossenen Modells, die komfortabel aber sportliche Fahrwerksabstimmung und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP sorgen für optimale Sicherheit und Beherrschbarkeit in allen denkbaren (Straßen-) Lagen. Volkswagen hat der Legende »Käfer« also noch eins draufgesetzt – und das in Vollendung. Jeder Gütsler und besonders jede Gütslerin mit besonderen automobilen Ambitionen sollte beim Autohaus Brinker einen Termin für eine Probefahrt vereinbaren – mit rund 25.000 Euro ist unser Testwagen zudem noch vergleichsweise erschwinglich, wenn man die Qualität und Preisstabilität der Volkswagen-Produkte ins Kalkül zieht.

Weitere Informationen rund um das Kultauto und einen großen Gebrauchtwagenmarkt finden Sie übrigens im Internet unter www.new-beetle-cabriolet.de.

Das New Beetle Cabriolet wird in den Europa zur Markteinführung in drei Motorversionen angeboten. Den Einstieg markiert ein Vierzylinder-Benziner mit 55 kW/75 PS. In der nächsten Leistungsstufe kommt ein 1,6-Liter-Benziner zum Einsatz, der 75 kW/102 PS entwickelt. Stärkster Benziner ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 85 kW/115 PS. Zeitlich leicht versetzt zum Debüt des Cabriolets folgt ein ebenso sparsamer wie drehmomentstarker Vierzylinder-Turbodiesel; der 1,9-Liter-Motor mit Pumpe-Düse-Direkteinspritzung leistet 74 kW/100 PS. Alle Motoren erfüllen die strengen EU 4-Abgasstandards. Grundsätzlich werden alle Motoren über ein manuelles Fünfgang-Getriebe geschaltet. Als innovatives Novum im Segment der Cabriolets bietet Volkswagen darüber hinaus für den 2,0-Liter-Benziner optional eine neue Sechsgang-Automatik (mit Tiptronic-Funktion) an.

Cabrio-spezifische Technik-Highlights sind der konstruktive Aufbau und die Betätigung des mit Stoff bezogenen Verdecks. Wie einst beim Käfer Cabriolet, liegt das sogenannte Softtop geöffnet im Bereich der imaginären C-Säule auf. Dank einer besonders aufwendigen Z-Faltung konnte dabei jedoch eine wesentlich niedrigere Höhe des zusammengefalteten Verdecks realisiert werden.

Zum Öffnen wird das Verdeck über eine Einhandbedienung im vorderen Dachbereich entriegelt. Danach kann es in seine Ruheposition gebracht werden. Im Falle des optionalen elektrohydraulischen Systems vollzieht sich das Öffnen und das Schließen des Verdecks via Tastendruck in jeweils nur 13 Sekunden. Einen besonders edlen Übergang zwischen der Verdeck- beziehungsweise Fensterunterkante und der Karosserielinie bildet eine rundumlaufende Zierleiste.

Harmonisch wurde in die Silhouette des geöffneten Cabriolets der automatisch auslösende Überrollschutz integriert. Das System befindet sich hinter der Rücksitzlehne. Ein Überroll- und Crashsensor ermittelt dabei die Gefahr eines möglich Überschlages und löst das Schutzsystem aus. In diesem Fall schnellen binnen 0,25 Sekunden zwei Stützprofile hoch und sichern, gemeinsam mit dem verstärkten Windschutzscheibenrahmen, den Innenraum ab.

Die passiven Sicherheitselemente, zu denen wirkungsvolle Front- und Seitenairbags sowie energieabsorbierende Seitenverkleidungen gehören, werden durch bewährte aktive Sicherheitseinrichtungen ergänzt. So wird das New Beetle Cabriolet serienmäßig mit Seitenairbags, ABS und ESP angeboten.


Salenti

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