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Seit Jahren hält sich der Kapitalmarkt auf einem niedrigen Niveau und gerade in den letzten Tagen wurde der Leitzins erneut um 0,25 Prozent gesenkt. In diesen Zeiten wird es für Kapitalanleger immer schwieriger, ihr Geld attraktiv anzulegen. Drei Kriterien sollten …

Artikel vom 10. 2. 2015
Seit Jahren hält sich der Kapitalmarkt auf einem niedrigen Niveau und gerade in den letzten Tagen wurde der Leitzins erneut um 0,25 Prozent gesenkt. In diesen Zeiten wird es für Kapitalanleger immer schwieriger, ihr Geld attraktiv anzulegen. Drei Kriterien sollten bei der Anlage eine Rolle spielen: Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit. Hohe Rendite geht in der Regel zu Lasten der Sicherheit oder der Verfügbarkeit, hohe Sicherheit im Umkehrschluß zu Lasten der Rendite.

Jeder Anleger sollte daher ermitteln, zu welchem Anlegertyp er gehört. Ist er der konservative Anleger, ist er der risikobereite Anleger oder ist er ein »Zocker«? Wir wollen nachfolgend versuchen, drei aus unserer Sicht ertragreiche und sichere Anlagen gegenüberzustellen, wobei die Verfügbarkeit unterschiedlich ist. Im Einzelnen sind dies eine Vermögensverwaltung, ein geschlossener Immobilienfonds und Genußrechte.

Bei einer ertragsorientierten Vermögensverwaltung sind Renditen von rund sechs Prozent realistisch, wobei die Anlagedauer nicht weniger als fünf Jahre betragen sollte. Da in dieser Anlageform in großem Maße in festverzinslichen Wertpapieren investiert wird, ist die Anlage sehr sicher. Sollte man unvorhergesehen Geld benötigen, dann kann man diese Anlage jederzeit veräußern.

Bei einem geschlossenen Immobilienfonds gibt es einen Garantiezins, der bei guten Fonds bei sieben Prozent liegt. Da hier in Immobilien investiert wird, ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, allein die Verfügbarkeit ist eingeschränkt, da die Laufzeit wegen der Spekulationsfrist mindestens zehn Jahre, in der Regel jedoch länger ist. Über den sogenannten »Zweitmarkt« ist im Bedarfsfall eine Veräußerung auch vorzeitig möglich.

Genußrechte werden von Unternehmen herausgegeben, die sich hierüber, unabhängig von Banken, Gelder für notwendige Investitionen hereinholen. Anders als bei Aktien gibt es hier keine Kursschwankungen, der Anleger teilt jedoch, genau wie bei einer Aktie, den Erfolg oder Mißerfolg des Unternehmens. Die Sicherheit der Anlage ist hier abhängig von den Unternehmensdaten. Eine Garantieverzinsung liegt hier bei sechs bis sieben Prozent. Die Rendite kann jedoch auch deutlich höher liegen. Die Laufzeit beträgt mindestens zehn Jahre, sollte zwischenzeitlich eine Realisierung notwendig sein, ist dies möglich.

Es ist also auch in einer Phase mit niedrigem Kapitalmarktzins möglich, Geld attraktiv anzulegen. Welche Anlage nun der »Königsweg« ist, stellt sich jedoch – wie so oft – erst nach Jahren heraus. Eine Aufteilung auf mehrere Anlageformen ist sicherlich keine schlechte Entscheidung.

Ihr Ekkehard Menrath.

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