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Die Geschichte des Dalkehafens und weitere Mythen, Legenden und Ungewöhnliches aus Gütersloh und Umgebung

Vor einigen Jahren hat Gütsel, unterstützt vom damaligen Leiter des Gütersloher Stadtarchivs, in den historischen Tiefen des Stadtarchivs gestöbert und ist auf eine wenig bekannte Tatsache gestoßen

Lesedauer 10 Minuten, 58 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 21. November 2021
Die Geschichte des Dalkehafens und weitere Mythen, Legenden und Ungewöhnliches aus Gütersloh und Umgebung

Die Geschichte des Dalkehafens oder wie Gütersloh beinahe zur Hansestadt wurde und weitere Mythen, Legenden und Ungewöhnliches aus Gütersloh und Umgebung​

Vor einigen Jahren hat #Gütsel, fach- und sachkundig unterstützt vom damaligen Leiter des Gütersloher #Stadtarchivs Stephan Grimm, in den #historischen Tiefen des Stadtarchivs gestöbert und ist auf eine wenig bekannte #Tatsache gestoßen.

Gütersloh hatte einst einen #Dalkehafen. Dieser war 1921 feierlich vom damaligen Bürgermeister Gustav T(h)ummes, der von 1908 bis 1935 die Geschicke der Stadt leitete, eröffnet worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dalkehafen vollständig zerstört und vom einstigen Glanz und Gloria ist nur noch die Gütersloher Faltbootgilde von 1931 geblieben, die indes die Tradition pflegt.

Beinahe wäre #Gütersloh damals zur Hansestadt geworden, denn die #Hanse hatte sich damals für eine Aufnahme Güterslohs in die Vereinigung starkgemacht.

Die Hanse

Die »Hanse« (auch »Deutsche #Hanse« oder »Düdesche Hanse«, lateinisch »Hansa Teutonica«) ist die Bezeichnung für die zwischen Mitte des zwölften Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen hauptsächlich norddeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland war. Die Hanse war nicht nur auf #wirtschaftlichem, sondern auch auf politischem und #kulturellem #Gebiet ein wichtiger Faktor.

Folgen

Freilich hätte eine solche Aufnahme in die Hanse zur Folge gehabt, dass das Autokennzeichen von Gütersloh nicht »GT« sondern »HG« wäre (»Hansestadt Gütersloh«). Mit einem ganzen #Rattenschwanz an Folgen: Es hieße nicht »GTM« sondern »HGM« – das ist aber ein Türenbetrieb. Man könnte auch keine erfolgreiche Website »GT heißt Geheimtipp« nennen … bestenfalls »HG heißt ›höchst geheim‹«, aber was würde man mit einem solchen Slogan anfangen wollen? Viele weitere Titel und Marken hießen heute anders … etwa »HG-Info«, »HGEXTRA«, »Gesund in HG«, »HGV«, der FC Gütersloh hieße vielleicht »FCH« und nicht »FCG« (was könnte »FCH« bloß bedeuten?). Womöglich hieße dann »Gütsel« »Hütsel«.

Naiver Irrglaube

Natürlich darf man nicht die Vorstellung haben, in Gütersloh hätten etwa Containerfrachter oder Kreuzfahrtriesen festgemacht. Das wäre naiv. Dazu ist die Dalke viel zu klein, zumal nach der Renaturierung in den vergangenen Jahren. Aber hier sei auf die obengenannte #Faltbootgilde verwiesen, die die Tradition des #Dalkehafens hochhält.

Die Gütersloher »Liebesinsel«

Güterslohs »Liebesinsel« liegt mitten in der »Eiswiese« im Stadtpark. Schon vor mehr als 100 Jahren galt die Insel als beliebter Treffpunkt für Verliebte und Pärchen. Sie sollen sich dort verabredet haben, um ihre Zweisamkeit zu genießen. Begeistert war die Stadt davon freilich nicht. In einem der ersten Sitzungsprotokoll hieß es, die Insel gefährde die»Sittlichkeit der Jugend«, wörtlich »Was allabendlich auf der sogenannten ›Liebesinsel‹ getrieben wird, ist geradezu haarsträubend. Hoffentlich greift unsere Polizeibehörde da mal ganz energisch ein!«, und genau das ist ja dann auch passiert. Heute dient der Stadtpark dem Standesamt Gütersloh als idyllischer Ort für sittsame Trauungen.

Der Isselhorster »Brötchenkrieg«

Mehrere Bäckereien in Isselhorst hatten sich vor vielen Jahren einen »Brötchenkrieg« geliefert und sich immer wieder gegenseitig mit den Preisen für ihre Brötchen unterboten. Teilweise wurden die Brötchen zu Dumpingpreisen von zehn Cent verkauft. Sogar das Fernsehen und andere Medien berichteten damals über den Isselhorster »Brötchenkrieg«.

»Turmblasen« zu Weihnachten am Evanglisch-Stiftischen Gymnasium

Das »Turmblasen« zu Weihnachten am Evangelisch-Stiftischen Gymnasium hat längst Kultstatus. Um Mitternacht, wenn der letzte Glockenschlag der Turmuhr verklungen ist, spielt der Posaunenchor des Gymnasiums vom Balkon und dem Turm weihnachtliche Lieder. Allerdings ist, so der Stadtführer Matthias E. Borner, der Turm gar kein »Turm«, sondern ein »Reiter«.

Fast so alt wie das ESG ist der 1871 gegründete und ausschließlich von Schülern geführte Gymnasial-Posaunenchor. Das Pfingstkonzert am Pfingstsonntag im Stadtpark, das Weihnachtskonzert in der Martin-Luther-Kirche und das Turmblasen am Heiligen Abend sind die drei markantesten Ereignisse des Posaunenchor-Jahres.

Der Isselhorster Esel

Die »Esel-Legende« von Isselhorst: Dieser Erzählung nach wurde Isselhorst gegründet, indem Siedler einen mit Steinen bepackten Esel laufen ließen und beschlossen, an dem Ort, wo sich der Esel zuerst niederlässt, eine Kirche zu errichten. Seit 2004 erinnert ein Denkmal vor der Isselhorster Kirche daran. Es zeigt einen Esel, der von fünf Steinen umgeben ist. Die fünf Steine stehen für die fünf Ortschaften des Kirchspiels: Isselhorst, Niehorst, Ebbesloh, Hollen und Holtkamp. Tatsache ist allerdings, dass die Keimzelle Isselhorsts der benachbarte Meierhof ist. Erst 100 Jahre nach dessen Errichtung wurde das Gotteshaus als »Hofkirche« in direkter Nähe gebaut.

Isselhorst wurde als »Gislahurst« erstmals urkundlich im ältesten Heberegister des Klosters Freckenhorst erwähnt. Das Alter des Registers wird auf die Mitte des Elften Jahrhunderts datiert. Isselhorst ist damit der älteste Ortsteil Güterslohs, also auch älter als die Stadt Gütersloh selbst. Von 1050 ausgehend, feierte das Dorf im Jahr 2000 sein 950-jähriges Bestehen.

Rote Bete als Eis in Gütersloh

Früher kannte man die klassischen Eissorten Erdbeer, Vanille und Schokolade unter der Bezeichnung »Fürst-Pückler-Eis«. Das »Fürst-Pückler-Eis« ist eine Eisspezialität aus drei verschiedenen Eissorten, die gemeinsam gefroren werden. Das Eis wurde nach dem Landschaftsarchitekten und Reiseschriftsteller Hermann von Pückler-Muskau (1785 bis 1871) benannt.

Später kamen dann mit dem Zuzug von Italienern klassische, italienische Eissorten wie »Malaga« oder »Stracciatella« hinzu, in heutiger Zeit ergänzt durch modernistische Sorten, die beispielsweise nach aktuellen Süßigkeiten oder Comicfiguren benannt wurden (»Biene-Maja-Eis«, »Schulmpf-Eis«, »Rocher-Eis«, »Duplo-Eis« und ähnliche Dinge).

Mit der Eröffnung der »Eisschleckerei« am Dreiecksplatz kamen auch in Gütersloh ganz aktuelle Sorten wie »Apfel-Rote-Bete-Eis« hinzu. In seiner »Eismanufaktur« am Dreiecksplatz hat Peter Dollheimer inzwischen zahlreiche, beliebte Sorten wie »Apfel-Sellerie-Eis« oder »Waldhonig-Anis-Eis« hergestellt. 2020 gab es auf der Tageskarte Sorten wie »Belgische Schokolade«, »Stracciatella«, »Kürbiskern«, »Marzipan«, »Lakritz-Split«, »Röstkaffee«, »Sahne-Erdbeere-Split«, »Basilikum«, »Walnuss«, »Joghurt-Tonka« und vegane Eissorten wie »Sauerkirsche«, »Cassis«, »Grapefruit« und »Zitrone«.

Ein Fluss mit zwei Fließrichtungen

Die Lutter, die durch Gütersloh fließt, ist wahrscheinlich der einzige Fluss in Deutschland, der in zwei Richtungen fließt. Von der Quelle in Bielefeld-Ummeln fließt die Lutter von Natur aus in Richtung Niehorst und Harsewinkel. 1452 herrschte in Bielefeld ein solcher Wassermangel, dass das Wasser künstlich von der Quelle nach Nordosten in Richtung der Innenstadt umgeleitet wurde.

Die Bezeichnung »Lutter« ist eine Abwandlung von »lauter« und stammt aus dem Mittelhochdeutschen, wo es für »lauter«, »hell«, »rein«, »sauber« steht. Das dürfte hier bei Benennung des Gewässers wegen seines reinen Quellwassers eine Rolle gespielt haben. »Lutter« ist ein häufiger Fluss- oder Bachname, kommt aber auch in Ortsnamen vor, wie Lutterbeck, Lutter am Barenberge. Das gleichbedeutende »lauter« gibt es heute noch als Ausdruck, zum Beispiel ein »lauterer Charakter«.

Das Mufflon aus Avenwedde

Der Name des Stadtteils Avenwedde hat wie Isselhorst einen »tierischen« Ursprung. Im Altniederdeutschen soll »Avenwedde« »Mufflonweide« bedeuten.

Für den Namen »Avenwedde« gibt es offiziell hingegen zwei Deutungen. Die eine übersetzt den Namen »ovenwide« aus dem Altniederdeutschen mit »Schafsweide«. Aus dieser Erklärung wurde 1955 die Gestaltung des »redenden« Gemeindewappens hergeleitet, ein goldener Widder auf schwarzem Grund. Die alternative Deutung übersetzt den Namen mit »Wald des Ovo«, was einen Hinweis auf den Besitzer eines abgabenpflichtigen Hofes gäbe.

Die Avenwedder selbst bezeichnen ihren Ort auch als »Bonnevie« oder »Bonewie«. Der Name soll aus einer Verballhornung des französischen »bonne ville«, also so viel wie »schönes Dorf«, entstanden sein und aus der Zeit der französischen Besatzung Westfalens unter Napoleon stammen. Andere meinen, der Name leite sich vom französischen »bonne vie« ab, was aber soviel wie »gutes Leben« hieße.

Friedrichsdorf am »Zipfel«

Mundartlich wird Friedrichsdorf als »Tippe« oder »Niggen Tippe« bezeichnet. Auf Hochdeutsch bedeutet »Tippe« so viel wie »Zipfel« (»Niggen Tippe« bedeutet »neuer Zipfel«). Der Begriff »Zipfel« spielt auf die Lage des Ortes an, der schon immer am Rande eines Herrschaftsgebietes oder einer politischen Einheit lag: zunächst im nordöstlichsten Zipfel der fürstbischöflich-osnabrückischen Exklave Amt Reckenberg, dann im Amt Avenwedde und heute bezogen auf das Gebiet der Stadt Gütersloh.

Friedrichsdorf wurde 1786 in der »Großen Heide« gegründet, einer unbesiedelten Heidefläche östlich der Bauerschaft Avenwedde an der Kreuzung zweier Landstraßen. Der Name weist auf den Landesherrn, den Osnabrücker Fürstbischof Friedrich August hin, der die Gründung mit Erlass von 1786 genehmigte. Dieses Datum gilt als Gründungsdatum des Dorfes.

Die Konstituierung des kurzlebigen napoleonischen Königreichs Westphalen im Jahre 1807 beendet die Zugehörigkeit Friedrichsdorfs zum Fürstbistum Osnabrück. Das Dorf wurde Teil der preußischen Provinz Westfalen. Auf regionaler Ebene gehörte es weiterhin zum – nunmehr preußischen – Amt Reckenberg (Kreis Wiedenbrück).

1914 wurde der Ort Teil des neu geschaffenen Amtes Avenwedde. Im Zuge der Gebietsreform wurden Friedrichsdorf und Avenwedde am 1. Januar 1970 nach Gütersloh eingemeindet.

Promis aus Gütersloh

Nicht nur große Städte wie Berlin oder Hamburg können mit Promis prahlen. Auch aus Gütersloh stammen einige bekannte Leute. Schlagersängerin Anna-Maria Zimmermann wurde beispielsweise in
Rietberg geboren. Sie wurde durch ihre Teilnahme beim RTL-Castingformat »Deutschland sucht den Superstar« bekannt. Auch der »Comedian« Simon Gosejohann kommt aus Gütersloh, er ist im nördlichen Stadtteil Niehorst aufgewachsen. Auch Diana Amft kam in Gütersloh zur Welt. Sie wurde vor allem durch ihre Rolle in der Serie »Doctor’s Diary« bekannt.

Isabeau Kleinemeier aus Gütersloh gilt als erfolgreichste »Youtube-Mami« Deutschlands. Sarah Wiener, heute bekannte Fernsehköchin, Autorin und Politikerin, wurde in Halle (Westfalen) geboren. Uwe Hünemeier, geboren in Rietberg, ist ein deutscher Fußballspieler, der schon für Borussia Dortmund und Energie Cottbus auf dem Platz stand. Marco Hagemann  aus Gütersloh ist ein deutscher Sportkommentator. Der im August 2021 verstorbene Arzt und Kabarettist Ludger Stratmann wurde in Verl geboren. Brigitte Büscher, geboren in Gütersloh, ist Fernsehjournalistin und Moderatorin, bekannt als Vorleserin der Zuschauerkommentare bei »hartaberfair« und für die sogenannte »Bürgerstiftung« tätig. Birgit Lechtermann, deutsche Fernsehmoderatorin, Buchautorin und Medientrainerin, wurde in Gütersloh geboren.

Friedrich August Adolph Bermpohl, 1833 in Gütersloh geboren, war ein deutscher Navigationslehrer in Vegesack und Emden. Er gilt als Initiator des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland. Nach ihm wurde auch das »Gasthaus Bermpohl« benannt. Konstantin Erich Wilhelm Graudus ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher aus Gütersloh. Hendrik Thoma aus Gütersloh ist ein deutscher Sommelier, Weinkritiker, Autor und Fernsehmoderator.

Pumpernickel, typisch westfälisch

Westfalen und Pumpernickel gehören zusammen. Die Gütersloher Großbäckerei Mestemacher liefert das Schwarzbrot in die ganze Welt. Vor einigen Jahren hat die Brüsseler EU-Kommission das westfälische Pumpernickel sogar ins »Verzeichnis geschützter Ursprungsangaben« aufgenommen.

Pumpernickel ist ein lange haltbares Vollkornbrot aus Roggenschrot, das ursprünglich aus der westfälischen Küche stammt. In spezialisierten Betrieben wird Pumpernickel nach knapper Gare in geschlossenen Kästen in Dampfbackkammern gegeben und durch Wasserdampf bei rund 100 Grad mindestens 16 Stunden lang gebacken. Nach gängiger Lehrmeinung ist die Maillard-Reaktion für Farbgebung und Aroma des Pumpernickels verantwortlich. Eine Karamellisierung, wie die braune Farbe nahelegt, findet nicht statt, da die Temperatur hierfür nicht hoch genug ist und sich noch zu viel Wasser im Teig befindet.

Die Glockensage aus Herzebrock

Die Sage, die aus der historischen Klosterzeit stammt, handelt von einer Glocke der Herzebrocker Klosterkirche. Sie ist dem Volksmund nach vor vielen hundert Jahren in einem sumpfigen Teich nahe der heutigen Gütersloher Straße versunken.

Damals soll die Glocke noch schöner als alle anderen Kirchenglocken der Umgebung geklungen haben. Ihr Ruf soll weithin erklungen sein, als wenn man riefe: »We stiählt, de fällt! De Düwel en hält!« (»Wer stiehlt, der fällt! Der Teufel ihn hält!«).

Die Sage erzählt: In einer stürmischen Nacht gelang es Ganoven, die Glocke mit Hilfe eines Wagens unbemerkt zu stehlen. Erst als eine junge Nonne zum Chorgebet läuten wollte, fiel der Diebstahl auf. Daraufhin folgten die Klosterknechte einer frischen Wagenspur. Sie befand sich ganz in der Nähe des Klosters. Als die Diebe, die noch nicht weit gekommen waren, die Windlichter ihrer Verfolger sahen, bogen sie ins Gebüsch ab. Durch die Finsternis erkannten sie den sumpfigen Teich nicht, in den sie samt der schweren Glocke versanken.

Der Legende nach spricht noch heute ein Mal jährlich eine Stimme aus dem Teich: »We stiählt, de fällt! De Düwel en hält!« Da die Herzebrock-Clarholzer jedoch weder den Tag, noch die genaue Stunde kennen, an dem der Ruf aus dem Sumpf ertönt, können sie die Stimme auch nicht mehr hören.

Adam und Eva, Originale des Münsterlandes

Sie gelten heute als Originale des Münsterlandes – das Landstreicherehepaar Adam und Eva. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zogen Anton Micheel und Maria Theresia Josepha Micheel, geb. Rickers, im heutigen Kreis Warendorf von Bauernhof zu Bauernhof, immer auf der Suche nach etwas Nahrung und einem schutzbietenden Plätzchen für die Nacht. Schon zu Lebzeiten haftete ihnen eine Art Legendenstatus an, dabei waren die beiden vor allem zwei »arme Teufel« auf der Walz. So jedenfalls bezeichnete sie der Warendorfer Publizist Rainer A. Krewerth, der dem ungewöhnlichen Paar ein ganzes Buch gewidmet hat.

Adam alias Anton Micheel, hatte seine Wurzeln in Herzebrock. Tönne, wie er genannt wurde, kam am 25. Juni 1855 als fünftes Kind des Schreiners und Landwirts Caspar Micheel in der Bauerschaft Pixel zur Welt.

Kloster Marienfeld

Sowohl Widukind von Rheda als auch Hermann von Katzenelnbogen sind im Kloster Marienfeld begraben, ihre Gräber sind bis heute erhalten geblieben. Eine Legende besagt, dass Hermann von Katzenelnbogen die Gebeine des im Heiligen Land gefallenen Widukind von Rheda nach Marienfeld gebracht haben soll.

»Reichsmarschall« Hermann Göring in Gütersloh?

Auf dem Flughafenareal wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Royal Air Force das sogenannte »Göring-Zimmer« eingerichtet – mitsamt einem Portrait von »Reichsmarschall« Hermann Göring an der Wand und Bordwaffen und Flugzeugteilen, die man bei der Sanierung der Start- und Landebahn gefunden hatte. In RAF-Kreisen wurde die Geschichte erzählt, dass Hermann Göring persönlich in Gütersloh gewesen sein soll und der Raum aufgrund seiner vielen leeren Versprechungen geschaffen wurde. Nachforschungen des Stadtarchivars Stephan Grimm ergaben allerdings, dass Hermann Göring Gütersloh wahrscheinlich nie besucht hat. Nach der Schließung des Flugplatzes und dem Abzug der britischen Armee wurden die Reliquien von den Briten mitgenommen. Ein Besuch des Kasinos ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich.

#Mythos #Legende #Gütersloh #Gütsel

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