Puppentheater und Bastelworkshops an der Sukka

LWL-Kulturstiftung lädt zum Familiennachmittag

Artikel vom 22. September 2021
Puppentheater und Bastelworkshops an der Sukka
Schweinchen Babbett und Rabbi Kohlrabi. Foto: Bubales

Am Sonntag, 26. September 2021, bittet die #LWL-#Kulturstiftung mit einem Familienprogramm zum #Laubhüttenfest#Sukkot«) in den Innenhof des LWL-#Landeshauses in #Münster: Das einzige jüdische #Puppentheater in #Deutschland »#Bubales« zeigt in zwei Vorführungen das Stück »Die Koscher-Maschine«. An der Laubhütte selbst haben alle Kinder die Gelegenheit, gemeinsam mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Münster und des dortigen Jugendzentrums in Bastelworkshops kreativ zu werden. Mit diesem Familiennachmittag endet das Kulturprogramm »Happy Sukkot XXL« der LWL-#Kulturstiftung, die erstmals zusammen mit der #Jüdischen #Gemeinde Münster öffentlich zum Laubhüttenfest einlud.

Die selbstgefertigten Handpuppen von »Bubales« – »buba« ist hebräisch und heißt »#Puppe« - kommen nach Münster und erklären in der »Koscher-Maschine«, was #koscher bedeutet. Schweinchen Babett möchte so gern koscher werden und schlüpft dafür in Shlomos selbstgebaute Koscher-Maschine. Schon bald sorgt die Maschine auf dem Kinderbauernhof für großen Schlamassel. Zum Glück kennt sich Shlomos beste Freundin Ayshe sehr gut mit Technik aus und hilft Shlomo, die Koscher-Maschine umzuprogrammieren. 

Die gebürtige Berlinerin Shlomit Tripp ist die »Puppen-Mama« der Bubales: Als erfolgreiche Kinderbuchautorin schreibt sie die Skripte für die Stücke, entwickelt die Charaktere und baut die Puppen. Durch ihre eigenen Lebenswege – sie stammt aus einer jüdischen Istanbuler Familie und wuchs in Prag und Moskau auf – weiß sie, geschickt mit unterschiedlichen #Glaubens- und #Kultur-Backgrounds umzugehen. Mit lustigen #Songs, intelligenten Dialogen und vielen Charakteren rund um die Familie Lotterstein erklärt sie allen Interessierten ab fünf Jahren in dem Puppen-Science-Fiction die Rolle der #Tiere im #Judentum.

»Die Koscher-Maschine« wird um 14 und um 16 Uhr im Plenarsaal des LWL-Landeshauses gezeigt und dauert etwa 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig unter http://www.lwlkulturstiftung.blog

Am Nachmittag können alle Interessierten an der Laubhütte (»Sukka«) im Innenhof des LWL-Landeshauses selbst kreativ werden: In Bastelangeboten entstehen Dekorationen zum jüdischen Laubhüttenfest, kleine Laubhütten und #Bilder. Inspiration dafür bieten die Früchte aus Pappmaché, die #Kinder des Jugendzentrums der Jüdischen Gemeinde für die Sukka der LWL-Kulturstiftung gebastelt haben. Die 14 Kunstwerke von #Schülern aus der #Kunstschule, die an den Wänden zu sehen sind, geben Beispiele für Motive, Farben und Rituale, die zum Laubhüttenfest passen. Alle am Sonntag gebastelten Werke können entweder an der Sukka als Schmuck aufgehängt oder als Andenken an das Fest mit nach Hause genommen werden.

Das Bastelangebot findet von 13.30 bis 17 Uhr in und an der Laubhütte im Innenhof des LWL-Landeshauses statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Grünflächen um die Sukka herum laden zum Verweilen und zum Picknicken ein.

Anmeldung und Corona

Für die Teilnahme am Puppentheater ist die digitale Anmeldung notwendig, die über das Online-Portal von localticketing.de oder über die Website der LWL-Kulturstiftung erfolgen kann.

Der Innenhof des LWL-Landeshauses ist über drei Eingangstore zu erreichen: an der Fürstenbergstraße 15 sowie der Karlstraße 3 und 11. 

An den Veranstaltungstagen gelten die aktuelle Coronaschutzverordnung. In den Innenräumen LWL-Landeshauses gelten - neben üblichen Hygieneregeln sowie der Verpflichtung, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – die 3G-Regeln zum Schutz vor dem #Corona-Virus. Besucher:innen müssen nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren brauchen keinen Nachweis.

Hintergrund

Anlässlich des bundesweiten Themenjahres »#2021JLID – jüdisches Leben in Deutschland« begehen die LWL-Kulturstiftung und die Jüdische Gemeinde Münster das Laubhüttenfest, das sogenannte Sukkotfest, gemeinsam, wozu erstmalig eine Laubhütte (Sukka) im Innenhof des Landeshauses des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster errichtet wurde. Für alle Interessierten zugänglich bildet sie vom 20. bis zum 26. September 2021 das Zentrum für ein vielseitiges Kulturprogramm mit fünf Veranstaltungen. Damit beteiligt sich die LWL-Kulturstiftung am bundesweiten Festival »Sukkot XXL«, zu dem Kultureinrichtungen, Institutionen und jüdische #Gemeinden mehr als 30 Laubhütten im öffentlichen Raum platzieren und mit Angeboten bespielen. Initiator des Festivals ist der Verein »321–2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«, der ebenso das deutschlandweite Festjahr »#2021JLID – jüdisches Leben in Deutschland« koordiniert. Die LWL-Kulturstiftung fördert aus Anlass des Themenjahres 24 Kulturprojekte in Westfalen-Lippe, die in mehr als 100 Veranstaltungen den Blick auf jüdisches Leben der #Region richten.


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