Leonardo bleibt in Dalheim – beliebte Ausstellung zum letzten Abendmahl bis zum 2. Januar 2022 verlängert


Artikel vom 8. September 2021
Leonardo bleibt in Dalheim – beliebte Ausstellung zum letzten Abendmahl bis zum 2. Januar 2022 verlängert
In der eindrucksvollen Atmosphäre der ehemaligen Klosterkirche setzt die Dalheimer Ausstellung »Leonardo. Das letzte Abendmahl« das weltberühmte Wandbild aus dem Kloster Santa Maria delle Grazie Mailand originalgetreu in Szene. Foto: Katharina Kruck, LWL

Lichtenau-Dalheim (lwl). Wer einen Blick auf ein Meisterwerk der Kunstgeschichte werfen möchte, hat dazu im ehemaligen Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) noch bis zum 2. Januar 2022 Gelegenheit. Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim verlängert seine erfolgreiche Ausstellung »Leonardo da Vinci. Das letzte Abendmahl« in der mittelalterlichen Klosterkirche. Die Wandmalerei, die seit 1980 zum UNESO-Weltkulturerbe gehört, kam als großformatige Reproduktion in Originalgröße nach Dalheim. Ursprünglich war die Ausstellung bis zum 21. November 2021 geplant.

Das letzte gemeinsame Mahl Jesu im Kreis seiner Jünger – auf einer Größe von neun mal 4,2 Metern hielt das Universalgenie Leonardo (1452 bis 1519) diesen Augenblick in Mailand fest. Die aufwendig gefertigte Reproduktion nimmt die gesamte Westwandbreite der Dalheimer Klosterkirche ein. 

Auf 360 Quadratmetren Ausstellungsfläche führt die Schau durch die Entstehungsgeschichte, Komposition und Rezeption eines Schlüsselwerks der Kunstgeschichte und zeigt, warum es noch heute zu den bekanntesten Gemälden der Welt zählt. 

»Diese Bilderwelt bietet unserem Publikum die einmalige Gelegenheit, die herausragende Darstellung dieses hochdramatischen Moments aus nächster Nähe auf sich wirken zu lassen«, erläutert Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky den Reiz der Ausstellung. »Während das Original in Mailand aus konservatorischen Gründen nur für fünfzehn Minuten besichtigt werden kann, können die Menschen hier in Ruhe und mit Muße in die Welt Leonardos eintauchen und die zahlreichen Details des Gemäldes erkunden.« Maßgeblich für das Gesamtkonzept der Schau sei der Ausstellungsort, sagt Grabowsky: »Wir haben das große Glück, Leonardos Meisterwerk in der besonderen Atmosphäre der Klosterkirche präsentieren zu können. So wird auch der klösterliche Kontext des letzten Abendmahls spürbar.«

Ein kostenloser Audio-Guide sowie eine ausführliche Begleitbroschüre bieten umfassende Informationen zur Ausstellung. Beide sind im Museumsfoyer erhältlich.

Öffentliche Führungen finden an Sonn- und Feiertagen um 16.30 Uhr statt und dauern zirka 30 Minuten. Eine Anmeldung ist am jeweiligen Veranstaltungstag im Museum möglich. Die Kosten betragen zwei Euro pro Person. Gruppen können im Vorfeld ihres Besuchs ebenfalls eine Kurzführung (zirka 30 Minuten) für 20 Euro buchen.

Mit einer Rallye zur Sonderausstellung nehmen Familien »Das letzte Abendmahl« unter die Lupe: Ausgestattet mit einem Entdeckerbüchlein im Wert von vier Euro lösen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren auf eigene Faust kleine Rätsel, entdecken falsche Räume, echte Typen, eine Diskussion ohne Worte und entlarven den Verräter im Freundeskreis Jesu. Die Rallye dauert ungefähr eine Stunde.

»Wir freuen uns, die Bilderwelt Leonardos noch länger präsentieren zu können«, erläutert Grabowsky. »Jetzt, wo das kulturelle Leben wieder Fahrt aufnimmt, möchten wir den Menschen im Kloster Dalheim die Möglichkeit eines einzigartigen Kunstgenusses geben.«

Museumsbesuch in Zeiten von Corona

Angesichts der Corona-Pandemie setzen Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Stiftung Kloster Dalheim Sicherheits- und Hygienemaßnahmen um: Für den Besuch des Museums und des Klosterwirtshauses ist der Nachweis eines der drei Gs (geimpft, genesen, getestet) verpflichtend. Bei schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen reicht das Vorlegen ihres Schülerausweises. In den Innenräumen muss ein Mund-Nasenschutz (OP-Masken oder Masken des Standards FFP2) getragen werden. Eine Voranmeldung sowie die Verpflichtung zur Angabe von Daten für die Rückverfolgbarkeit ist nicht erforderlich.

Beim Führungsangebot gilt ebenfalls der Nachweis der drei Gs. Die aktuell zulässige Gruppengröße liegt bei 19 Personen plus Museumsführer. Geimpfte und Genesene werden mitgezählt, Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt.


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