Finale in Suhl: 30. MDR-Musiksommer endet mit Dirigentinnen-Debüt

Von Bayreuth nach Suhl: Die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv leitet nach ihrem umjubelten Debüt bei den Bayreuther Festspielen

Artikel vom 1. September 2021

Finale in Suhl: 30. MDR-Musiksommer endet mit Dirigentinnen-DebütOksana Lyniv. Foto: Marco Borggreve

Von Bayreuth nach Suhl: Die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv leitet nach ihrem umjubelten Debüt bei den Bayreuther Festspielen am 4. September 2021 im Congress Centrum Suhl das Abschlusskonzert beim diesjährigen MDR-Musiksommer. Für ihr erstes Konzert mit dem MDR-Sinfonieorchester und dem MDR-Rundfunkchor dirigiert sie Musik von Beethoven, Mendelssohn und dem zeitgenössischen Komponisten Laniuk. Aufgrund der großen Publikumsnachfrage hat der MDR kurzfristig sein Platzkontingent Corona-konform erweitern können. Das Konzert wird zudem aufgezeichnet und ist ab 9. September 2021 in der ARD-Mediathek abrufbar.

Nach mehr als elf Wochen endet am 4. September 2021 die Jubiläumsausgabe des MDR-Musiksommers. Zum Finale mit MDR-Rundfunkchor und MDR-Sinfonieorchester wird erstmals Oksana Lyniv am Pult stehen und unter anderem Beethovens 6. Sinfonie und dessen Kantate »Meeresstille und glückliche Fahrt« dirigieren. Das Abschlusskonzert ab 17 Uhr wird aufgezeichnet und ist ab dem 9. September 2021 in der ARD-Mediathek und am 9. September 2021, um 23.10 Uhr, im MDR-Fernsehen zu sehen. Zudem überträgt »MDR Klassik« das Konzert am 10. September 2021 um 20.05 Uhr im Radio. Begleitend gibt es ein ausführliches Video-Interview mit Oksana Lyniv auf mdr-klassik.de, das bereits am 4. September 2021 um 9.35 Uhr bei »MDR Klassik« zu hören sein wird.

Oksana Lyniv, ist mit 43 Jahren eine Ausnahmeerscheinung in der immer noch männerdominierten Star-Dirigenten-Szene, die dieses Jahr bereits in Bayreuth Geschichte geschrieben hat: Als erste Frau in 145 Festspieljahren leitete sie die Eröffnung. Die jetzt folgende erstmalige Verpflichtung der Musikerin für das MDR-Musiksommer-Abschlusskonzert unterstreicht das MDR-Engagement für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Diversität.

Geschichte geschrieben hat auch der MDR-Musiksommer, der dieses Jahr bereits zum 30. Mal stattfand. Trotz aller Corona-Beschränkungen waren internationale Musikstars und die Ensembles des Mitteldeutschen Rundfunks in nahezu allen Regionen des Sendegebietes unterwegs. Damit unterstreicht der MDR seinen Anspruch als verlässlicher Partner für Kultur und Kunst in Mitteldeutschland.

Die Jubiläumsausgabe überraschte zugleich mit einer Premiere: Erstmals hatte der MDR alle Orte in Mitteldeutschland eingeladen, sich für das stimmungsvolle Eröffnungskonzert mit den MDR-Ensembles zu bewerben. Das letzte Wort hatten die mehr als 22.000 Konzertfans, die im Online-Voting zwischen Hoyerswerda, Merseburg und Torgau wählen konnten. Die meisten Stimmen holte die Stadt in der Lausitz. So stand die Jubiläumseröffnung mit Filmmusik unter dem Titel »Hollywood in Hoyerswerda« vor der imposanten Kulisse der Energiefabrik Knappenrode. Programmlich begleitet wurde das Konzert von einer vierteiligen Dokumentation, die in der Mediathek abrufbar ist.

30. MDR-Musiksommer

Über elf Wochen hinweg hat der MDR den Sommer in seiner mitteldeutschen Heimat mit Musikerlebnissen bereichert, in großen und kleinen Spielstätten, auf dem Land und in der Stadt und unter Einhaltung der jeweiligen Hygieneregelungen. Für unvergessliche Konzert-Erlebnisse sorgten neben den eigenen MDR-Ensembles Gäste wie Simone Kermes, Bodo Wartke, Max Mutzke, Max Müller, Valer Sabadus, Avi Avital oder Ragna Schirmer. Bereits seit 1992 bietet der MDR mit seinem Festival Künstlerinnen und Künstlern von nah und fern eine Bühne und damit erstklassige Konzerterlebnisse für alle Musikbegeisterten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am 12. September 2021 startet dann die neue Konzertsaison der MDR-Ensembles im Leipziger Gewandhaus mit dem Chefdirigenten des MDR-Sinfonieorchesters Dennis Russel Davies.


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