Gastro-Websites in Gütersloh


Artikel vom 8. August 2021
Gastro-Websites in Gütersloh

Trotzdem wir ja nun alle wissen und es tagtäglich vor Augen geführt bekommen, wie es um die »Digitalkompetenz« in Deutschland bestellt ist, gibt man sich generell beratungsresistent. Das gilt insbesondere für ganz kleine und ganz große Firmen. Natürlich nicht für alle, aber für die Allermeisten. Der Mittelstand ist da tendenziell empfänglicher. Thomas Middelhoffs Kernproblem bei Bertelsmann? Ich schätze, es war so (seinem Bericht zufolge war es so): Bezos war in Gütersloh zu Besuch … alle sagten sinngemäß: »Was will der Spinner denn?« … Middelhoff hat hingegen gesagt: »Tja, Leute!« … Feierabend. Weg. »Es geht nicht mehr, Thomas« …

Alex

Das Alex Gütersloh findet auf der Website des Franchisegebers statt. Es gibt viele Detailfunktionen. Was irritiert: Der Websity-Body ist sehr schmal ausgelegt. Warum? Die Website ist natürlich responsive. Eine Onlinereservierung ist möglich. Alles in allem wirkt die Website recht unstrukturiert – überall Buttons, Menüs, überall kann und muss man klicken. Nett wäre eine Galerie. Und mit einem Stellenangebot (Stand 23. Juli 2021) aufzumachen, ist sportlich.

Altdeutscher Hof Beckord

Die Website ist responsive und wird auf deutsch und englisch angeboten. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt. Alles in allem ein gut gemachter Onepager. In Sachen Typographie: Das Währungssymbol gehört vor den Preis, nicht dahinter. Die Einbindung von Google Maps ist in dieser Form datenschutzrechtlich bedenklich.

Amal Damaskus

Die Website ist responsive und bietet mäßige Inhalte und eine mäßige Gestaltung. Mit einem E-Mail-Formular kann man offenbar einen Tisch reservieren. Das Logo ist natürlich viel zu klein, es ist kaum erkennbar. Wenn man sich ein wenig umschaut, stellt man fest, dass es einen Lieferservice gibt. Einen Shop gibt es nicht. Die Speisekarte ist in einem Image-Slider versteckt.

Bankery

Die Website wirkt professionell und ansprechend, die Speisekarten werden als PDF-Download bereitgestellt. Allein die Buttons auf dem Startbild hätte man weglassen können, zumal sie redundant sind. Die Fotos in der Galerie sind gelungen, man sieht sogar mal ein volles Lokal. Alles in allem wird in erster Linie auf das einzigartige Konzept und die Immobilie abgestellt, weniger auf die Speisen.

Bermpohl

Die Website ist responsive. Die Idee mit den vier großen Buttons ist nett, aber was dann kommt, wenn man draufklickt, erfüllt die Erwartungen nicht. Die Speisekarte wird relativ versteckt als Bilder angeboten, die Wochenkarte wird als Foto von der Kreidetafel angeboten. Die Idee ist gut. Die Umsetzung der Website ist recht frugal. Was dringend fehlt sind schöne Fotos des schönen Hauses, People, Food … wenn man irgendwo draufklickt, wird kein Logo mehr angezeigt. Das geht nicht. Zumal das Logo sehr gut ist. Die Breadcrumps sind auch hier sinnlos. Auch die Suchfunktion ist sinnlos. Auch ein paar nette Texte wären schön. Hier sei nur einmal exemplarisch gesagt: Wenn ich auf »Leckere Speisen und Getränke« klicke, dann erwartet ich genau das. Nicht einen Schnappschuss eines leeren Tisches. Dann lieber gar kein Foto, gar keinen Text, sondern nur die Speisekarte. Die kann ja auch für sich selbst sprechen.

Blue Fox

Die Website ist responsive, plain, allerdings erschlagen die großen Bilder im oberen Bereich alles. Man muss immer erst runterscrollen. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt. Den Fuß der Website sollte man etwas absetzen, beispielsweise dunkler hinterlegen, und die Schrift etwas kleiner machen. Die Bilder ließen sich hinsichtlich der Dateigröße noch optimieren.

Burger King

Über die Websites von Burger King oder McDonald’s müssen wir nicht sprechen. Das sind internationale Großkonzerne, die mit Gütersloh nichts zu schaffen haben. Die Websites sind natürlich hochprofessionell und elaboriert. Lediglich Burger King bindet ein Youtube-Video datenschutzrechtlich bedenklich ein.

Burgerme

Burgerme ist ein Burger-Franchise. Die eigene Website ist ein wenig hakelig und hat Bugs. Wenn man beispielsweise ein Menü bestellt und das Getränk ausgewählt hat, gibt es kein Zurück mehr. Das Getränk lässt sich dann nicht mehr ändern. Man will bei den ganz Großen mitmischen, müsste aber bei der Website an Details arbeiten. Im Grunde genommen gibt es viel zu viele Optionen, was – wie Experimente gezeigt haben – die Kauflust mindert. Bei Lieferando ist Burgerme parallel präsent.

Casa Miorita

Inhaltlich werden vor allem Fotos geboten sowie eine direkt umgesetzte Speisekarte, die auch auf deutsch angeboten wird. Ansonsten spricht man hier rumänisch. Die Website ist responsive. Das Startbild zeigt einen eingedeckten Tisch, aber keine Speisen und leere Gläser, auch keine Leute. Etwas typisch Rumänisches müsste man gegebenenfalls herausarbeiten. Die Außenansichten sind ein wenig trostlos.

China-Restaurant Kaisergarten

Die Website ist responsive und schlicht gestaltet. Bis auf das Logo wirkt hier nichts chinesisch. Die Fotos vom menschenleeren Lokal sind sehr unschön. Die Speisekarte wird als scrollbare Bildergalerie präsentiert, man kann sie auch als PDF-Datei herunterladen.

China-Restaurant Mandarin

Die Website wurde mit Wix erstellt, was peinlicherweise oben eingeblendet wird. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt. Fotos gibt es nicht, lediglich ein Stockphoto, offenbar von der Chinesischen Mauer. Das Restaurant ist der klassische Chinese in Gütersloh. Wenn man seine Website selbst zusammenbastelt, freut man sich sicherlich auch über Leute, die zu Hause selbst kochen.

Da Carmelo

Die Website wirkt ansprechend und plain. Sie besteht im Grunde genommen aus einem gut funktionierenden Onlineshop und ist responsive. Die Fotos sind allerdings nicht authentisch. Einziger Kritikpunkt: Die Wordcloud als Speisekarten-Hauptmenü ist ein wenig verwirrend. Ein Pulldownmenü ganz oben im Menü wäre besser. Ansonsten sehr schön umgesetzt.

Die »Lokal Liebe«

Auf den ersten Blick erwartet den Besucher ein nett gemachter, ansprechender Startbildschirm. Die Website ist responsive und prima gemacht. Schöne Fotos, die Inhaber stellen sich vor, man sieht Gerichte, die Speisekarte ist gut umgesetzt. Eine winzige Kritik ist die Schriftart der Menüpunkte unter »Navigation« am Fuß der Seite. Die fällt aus dem Rahmen. In die Galerie könnte man noch mehr Fotos einbringen … nicht nur Details, sodass man einen besseren Eindruck des Lokals gewinnt. Eine der besten wenn nicht die beste lokale Gastro-Website.

Ellinadiko

Ein bekannt wirkendes Template, aber alles in allem nett gemacht. Responsive. Die Bilder könnten besser komprimiert werden, sodass die Ladezeit verkürzt wird. Die Speisekarte wird als PDF-Datei bereitgestellt. Ein paar mehr Food-Fotos wären schön. Es fehlen »Zurück«-Links oder Buttons.

Fabrick

Bis auf die manierierte Schreibweise des Namens ist die Website responsive und prima. Nette Fotos von Gerichten, von der Location und auch der Inhaber präsentiert sich. Das ist gut und wichtig. Die Speisekarten werden leider nur als PDF-Dateien angeboten. Die Einbindung eines Youtubevideos und von Google Maps ist datenschutzrechtlich bedenklich. Das Video ist prima, leider werden auch hier wieder leere Räumlichkeiten gezeigt. Die Food-Fotos sind sehr schön und machen Lust auf mehr.

Fachwerk, Restaurant, Bistro, Biergarten

Die Seite lädt schnell mit Fotos aus dem (leider leeren) Lokal und dem Biergarten und dem Logo in der Mitte. Unten gibt es ein klares Menü, das dann nach oben wandert, wenn man etwas anklickt. Die Speisekarte wird in Form von Bilddaten eingeblendet und ist »blätterbar«. Leider nicht zoombar – die kleinen Texte sind kaum zu lesen. Inhaltlich frugal. Google Maps werden ohne erneute, explizite Zustimmung eingeblendet. Leckeres griechisches Essen und Geselligkeit werden leider nicht gezeigt, also das, worum es ja eigentlich geht.

Flussbett-Hotel

Das Menü ganz oben gehört eigentlich nach ganz unten. Das große, ausgegraute Startfoto mit dem Text und den Buttons wirkt unmotiviert und erschlägt alles, es wechselt auch nicht. Das eigentliche Menü ist darunter angeordnet. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt. Interessanterweise werden die Preise als Kästen dargestellt. Alles in allem wirkt die Website eher »quick and dirty«. Aber das Logo ist sehr schön. Nette Fotos gibt es leider nicht, dabei gäbe die Location einiges her. Auch Speisen sieht man nicht.

Food Panic

Die Website ist responsive. Im Vordergrund steht das Logo mit einer klaren Aussage. Die Speisekarte ist als PDF-Datei umgesetzt. Es werden nette Fotos gezeigt, die von Talent zeugen. Ein klassischer Onepager.

Fritz – das Restaurant

Auf den ersten Blick sieht man große Fotos, die aber von großen Textmessages verdeckt werden, die aber angenehm gestaltet sind. Die Ladegeschwindigkeit ist gut. An der linken Seite gibt es ein klares Menü. Was positiv auffällt: Die Speisekarte steht nicht nur als PDF-Download zur Verfügung. Was negativ auffällt: Wenn man im Menü etwas anklickt, wird im rechten Bereich wild herumgescrollt und es gibt einige Animationseffekte wie Überblendungen, Scrollen, Ladebalken, »fliegende Texte«. Wenn man auf eine Speisekarte geklickt hat, fehlt ein »Zurück«-Link. Eine Onlinereservierung ist möglich – umgesetzt mit »Resmio«. Es gibt einige grobe, typographische Fehler. Bei der Datenschutzerklärung wird auf die des Parkhotels verlinkt. Dort ist allerdings weder die Rede von Openmaps sondern von Google Maps, noch ist die Rede von den Social-Media-Links, vor deren Anklicken man sich dort ausloggen muss, wenn man nicht getrackt werden will.

Gasthaus Roggenkamp

Dafür, dass im Slider nette Filmchen gezeigt werden, ist die Ladezeit sehr gut. Insgesamt wirkt die Website traditionell und bodenständig. Klickt man auf »Ambiente« wird’s allerdings etwas wild. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt und mit Fotos angereichert. Ich würde das trennen. Gordon Ramsay sagt: »Whenever I see pictures in a menu, I run away as fast as I can«. Die animierten Unterstreichungen der Unterrubriken sind eine unnötige Spielerei.

Green’s

Plain, responsive, ein originelles Foto der Gütsler »Kneipenmeile« – so wirkt der Startbildschirm. Wenn man runterscrollt, wird es ein wenig wild. Die Speisekarte wird als PDF-Datei bereitgestellt. Ebenso aus einem unerfindlichen Grund die Philosophie des Lokals und die Datenschutzerklärung. Die Food-Fotos wirken teilweise ein wenig »bonbonfarben«. Die Animationen sind Spielerei. Es gibt eine Google Maps Tour. Die Einbindung in dieser Form ist datenschutzrechtlich bedenklich. Es werden Cookies gesetzt, es gibt aber offenbar kein Cookiebanner.

Gütersloher Brauhaus

Das Gütersloher Brauhaus hat eine neue Website und ein neues Logo. Optisch sehr schön, allerdings überhaupt nicht traditionell. Die Fotos sind sehr schön, lassen sich aber leider nicht zoomen. Das Video ist sehr professionell gemacht. Wie die meisten Wordpress-Sites ist sie recht langsam. Die Karussell-Galerien sind ein wenig aus der Zeit gefallen. Das war in den 90ern mal eine Erfindung von Apple. Die Speisekarte wird leider nur als PDF-Download angeboten. An Inhalten mangelt es, man erfährt nichts über die Historie oder übers Brauen. Immerhin gibt es mit dem Video auch mal Gäste zu sehen.

Gül Ocakbasi UG

Eine Website von »Restaurant Guru«. Nothing more to say. Man interessiert sich offensichtlich nicht großartig für das Thema »Internet«.

Haus Reilmann

Solide gemacht, leider nicht responsive. Die Bildsprache der Homepage ist nicht übel, leider typographisch nicht ausgereizt. Die Abholkarte ist direkt umgesetzt. Die »normale« Speisekarte wird nicht gezeigt. Datenschutz und Impressum sollte man nicht oben ins Hauptmenü setzen.

Hellweg Steaks und mehr

Die Website ist nicht responsive und mit Kästen aufgebaut. Sie hat eine Suchfunktion, die aber ebenso sinnlos wie nicht funktionierend ist. Wenn ich »Steaks« eingebe, finde ich auf Platz Zwei die Speisekarte. Auf Platz Eins kommt das Restaurant an sich. Die Fotos sind nicht besonders schön. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt. Allerdings relativ unschön – die Preise flattern herum. Entweder setzt man sie konsequent nach rechts oder direkt neben oder unter die Gerichte. Aber nicht so. Klickt man auf »Feiern«, so sieht man einen leeren, dekorierten Tisch und rechts einen Kasten, in dem »Feiern« steht.

Hotel Appelbaum

Die Website ist professionell gemacht und sehr umfangreich. Onlinereservierungen sind möglich. Die Speisekarte wird als Bild angeboten. Außerdem gibt es einen kleinen Shop. Offensichtlich gibt man sich hier Mühe. Professionell ist es, dass die Website auch auf englisch angeboten wird. Auch die Inhaber stellen sich vor. Alles in allem könnte die Website ein wenig »plainer« sein.

Hotel Müther

Die Website ist responsive, plain, nette Food-Fotos und – wie meistens – Fotos von leeren Räumen. Immerhin wirken die Fotos recht professionell. Das Motto der westfälischen und saisonalen Küche spiegelt sich wider. Ein klassischer Onepager. Es gibt ein Onlineformular für eine Übernachtungsanfrage, die Speisekarte wird als PDF-Download bereitgestellt.

Hotel Restaurant Am Mohns Park

Die Website wirkt traditionell, ist responsive und farblich gewagt. Die Fotos in der Galerie sind leider unprofessionell. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt.

Hotel Stadt Hamburg

Sehr plain, ansprechende und professionelle Fotos, kaum Inhalte. Müsste überarbeitet werden.

Khazana Restaurant

So wie viele Bestellfolder von indischen Lokalen aussehen, so sieht auch die Website aus. Wild. Aber immerhin ein eigener Onlineshop. Warum es nun beim Inder Pizza, Pasta und Burger geben muss, ist rätselhaft. Der Shop funktioniert gut und man kann auch per Paypal bezahlen. Über das Lokal selbst wird nichts gesagt, über die indische Küche auch nicht. Fotos gibt es nicht. Die Website ist responsive.

Kim Long China-Imbiss

Die Website wirkt sehr nach den 90er-Jahren und ist nicht responsive. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt. Fotos gibt es nicht. Aber es gibt alles auch auf englisch.

La Trattoria

Die Website ist schwarz in schwarz. Links gibt es ein klares Ausklappmenü. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt. Es gibt einen Menüpunkt »Presse« ohne Inhalt. Was soll dort passieren? In der Galerie gibt es dann endlich schöne, authentische Fotos, die sich leider nicht zoomen lassen. Was es übrigens nicht gibt: Einen Home-Link. Responsive ist die Website. Insgesamt hat dort jemand gebastelt und mein Logo verhunzt: Man kann nicht sagen »La Trattoria« und dann »Ristorante« drunterschreiben. Eine Trattoria ist eben kein »Ristorante«.

Mam’s Burger

Auf der Website sieht man die Speisekarte mit einem Bild zu jedem Produkt, man kann sie als PDF-Datei herunterladen, und es gibt den »Kind’s Club« in Harsewinkel und ein Formular, um sich für einen Job zu bewerben. Auf der Homepage werden Burger durchgescrollt. Das Ganze sieht recht professionell aus, es dreht sich allerdings nur um die Produkte. Über die Lokale erfährt man nichts. Das Logo wirkt ein wenig »fimschig«. In einem Onlineshop, der in einem neuen Fenster geöffnet wird, kann man Burger vorbestellen und dann abholen. Peinlich: Dort heißt es »Berlinerstraße«, diese schreibt sich allerdings »Berliner Straße«. Unklar ist auch der Name – eigentlich müsste es »Mum’s« oder »Ma’am’s« heißen … das Wort »Mam« gibt es im Englischen nicht.

Mendoza Steakhouse

Die Website ist responsive, und jawoll: Man öffnet sie und sieht Steak. Die Holzoptik ist urig und passt zum Thema. Die Speisekarte ist zum einen direkt umgesetzt, zum anderen steht sie als PDF-Download zur Verfügung. Prima. Typographisch und vom Layout her ein wenig bedenklich. Aber grundsätzlich passend.

Mio, Restaurant, Steinofen

Die Seite lädt schnell, wirkt aber grau in grau und erschlägt einen auf der Homepage mit Text. Oben gibt es ein klares Menü. Das Logo ist oben, unten aber auch nochmal, dort sogar noch größer. Klickt man im Menü auf »Steinofen«, so scrollen Textblöcke durch, den Steinofen sieht man indes nicht so richtig – man sieht einen Blick durchs Ofenloch auf einen Gasbrenner. Die »Responsiveness« wurde mit einer Erkennung des Devices umgesetzt. Die Speisekarte ist gut umgesetzt. In der Galerie muss man runterscrollen, dann scrollen nette Food-Fotos durch. Eine Google Map wird ohne explizite Einwilligung eingeblendet. Die Datenschutzerklärung kommt von »Activemind« und scheint nicht auf die Website zugeschnitten zu sein.

Miran Pizza Döner

Die Website ist responsive und besteht aktuell praktisch nur aus einem Onlineshop im Stil der 90er-Jahre. Zwischenzeitlich hatte man mal einen Lieferando-Shop als Website.

Parkhotel

Die Website lädt schnell und ist klassisch gestaltet: Menü, Slider, darunter viel Text. Bei der »Responsiveness« hakt’s ein wenig. Das Popup »Online Buchen« verschwindet teilweise unter dem Menü. Es gibt 360-Grad-Rundgänge, die aber unschön eingebunden sind. Die Speisekarten stehen als PDF-Downloads zur Verfügung. Inhaltlich hat die Website viel zu bieten. Optisch wirkt sie teilweise überfrachtet und zerstückelt. Wenn man auf »Angebote« klickt, kommen unmotiviert angeordnete »Cards« (früher sagte man »Kacheln«). Klickt man auf »Frühstücksbuffet«, kommt nur Text. Schön wäre ein schönes Foto vom Frühstücksbuffet. Die Headlines kleben an den Breadcrumps, die im Grunde genommen überflüssig sind.

Pastis Gütersloh

Die Website ist klar strukturiert und responsive. Man setzt ganz auf Food-Fotos. Das Lokal selbst wird nicht gezeigt – weder von innen, noch von außen. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt.

Pizza Mona Lisa

Ein reiner Onlineshop von »pizzeria.de« …

Pizza Pizza

Zwischenzeitlich gab es hier einmal eine neue Website mit einem Shop, aktuell gibt es wieder eine uralte Website mit einem Shop. Optisch mal was anderes. Allerdings nicht responsive, das war aber zu der Zeit, als diese Website enstand, auch noch kein Thema. Das dürfte vor 20 Jahren gewesen sein.

Pizza- und Pasta-Land

Eine Lieferando-Website. Nothing more to say.

Pizzeria Ristorante Marco Polo

Ein klassischer Onepager, plain, gut gemacht. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt, die Open-Street-Map vorbildlich eingebunden. Wünschenswert wären mehr Fotos in der Galerie, auch ein paar Foodfotos.

Pizzeria Rucola

Die Pizzeria Rucola ist die angesagte Pizzeria in der Innenstadt. Die Website ist plain, ein klassischer Onepager. Die Speisekarte direkt aber optisch unschön umgesetzt … die alternierenden Hinterlegungen sehen eher nach einer Tabellenkalkulation aus. Das könnte man schöner machen. Die Galerie ist Stand 23. Juli 2021 leer. Wieder wird eine Google Map datenschutzrechtlich bedenklich eingebunden. Die Einbindung der Facebookseite im unteren Bereich ist seltsam. Ein weißer Kasten, von dem ein Teil vom Facebook-Seitentitel eingenommen wird … und man kann auf »Gefällt mir« klicken. Die üblichen Icons wären angebrachter.

Restaurant und Hotel Waldklause

Responsive scheint die Website nicht zu sein. Ansonsten: Oben ein Menü, darunter ein Foto, unten nochmal vier Buttons. Inhalte und nette Fotos sind da, wenn auch bei den Fotos keine einheitliche Linie erkennbar ist. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt. Die Ladezeit ist in Ordnung, auch wenn die ganz großen Fotos nicht optimiert sind und teilweise etwas lange laden. Es gibt einige Onlineformulare für Anfragen, Tischreservierung und Bewerbungen. Was stört, ist, dass man nach jedem Klick erstmal runterscrollen muss, um dann die Inhalte zu sehen.

Restaurant Bonne Vie

Auf den ersten Blick leider nicht sehr ansprechend. Responsive auch nicht. Das Menü ist links angeordnet. Die Speisekarte wird nicht angeboten. Die Fotos scheinen selbst gemacht zu sein. Meiner Erfahrung nach wird die Website dem Lokal überhaupt nicht gerecht.

Restaurant Da Vinci

Hier gibt es nicht viel zu sagen: Eine Lieferando-Website. Sie besteht praktisch nur aus einer Speisekarte samt Bestellmöglichkeit. Über das Lokal selbst wird nichts gesagt.

Restaurant Ilias

Die Website ist responsive und solide gemacht. Die Speisekarte ist direkt umgesetzt. Leider kann man nicht aufs Logo klicken. Das ist eigentlich Standard – das Logo ist ein Home-Button. Man könnte mit Fotos und Texten etwas über die griechische Küche erzählen. Über das Lokal selbst erfährt man wenig und sieht auch nichts.

Restaurant Maharaja

Die Farbgebung passt zum Thema, oben wird ein Foto von Gewürzen gezeigt, wovon die indische Küche bekanntlich lebt. Inhalte werden praktisch nicht angeboten. Unter dem Menüpunkt »Speisekarte« werden Bilder vom Speisekarten-Folder angezeigt, die leider nicht zoombar sind. Man kann sie lediglich in einem neuen Fenster öffnen und dann selbst zoomen. Die Website ist responsive. Es wird auch geliefert. Allerdings kann nicht online bestellt werden.

Restaurant Syrtaki

Logo, Menü, Slider mit netten Fotos, allerdings eher von Getränken. Klassisch strukturiert. Das Menü ist ebenfalls klar strukturiert. In der Galerie würde man sich zusätzlich Food-Fotos wünschen. Die Speisekarte wurde direkt umgesetzt.

Sakura

Die Website besteht aus einer »Raw-HTML-Seite« ohne alles (Stand 23. Juli 2021). Man kann die Speisekarte als PDF-Datei herunterladen und unten findet das Logo statt. Ein Impressum oder eine Datenschutzerklärung gibt es nicht. Es gibt kein Menü, kein Layout, keine Fotos, nichts.

Schaui’s – Dein Imbiss

Die Website ist responsive. Die Kästen im Kopfmenü sind unglücklich. Die Speisekarte wird als Bild dargestellt. Das Logo ist prima. Die Anordnung der Fotos in den Inhalten wirkt ein wenig willkürlich. Hier könnte man mit klaren Strukturen arbeiten. Die Website ist eine der wenigen wenn nicht die einzige mit einem Gästebuch. Der erste Vorschlag wäre es, den Hintergrund weiß zu machen anstatt grau. Ansonsten steht die Personality im Vordergrund, was zum Namen passt. Alles wirkt sehr authentisch.

Schenkenhof

Die Website ist responsive und wirkt auf den ersten Blick professionell gemacht. Auf den zweiten Blick gibt es jedoch kein Menü und keinerlei Inhalte. Im kleinsten Viewport erscheint ein Hamburgermenü, beim Klicken darauf kommt jedoch nichts. Zumindest gilt das alles für Safari, Firefox und Chrome unter Macos.

Sieweke’s Restaurant Amadé

Die Website lädt schnell und ist auf den ersten Blick klassisch gestaltet: Menü, Foto, Text. Die Bildergalerie ist schlecht umgesetzt. Wenn man auf ein Bild klickt, wird einfach nur das Bild geladen. Eine Lightbox ist eigentlich kein Problem. Die Speisekarte scheint gar nicht angeboten zu werden. Mit schönen Fotos ließe sich noch mehr herausholen.Die Breadcrumps sind überflüssig. In die Fotos hätte ich keine Headlines gesetzt, schon gar nicht in einer völlig anderen Schriftart als auf dem Rest der Website verwendet wird. Responsive ist die Website leider nicht.

Thai-Restaurant Little Bangkok

Auf den ersten Blick eine Website im Stil der 90er-Jahre. Responsive ist sie nicht. Die Inhaber präsentieren sich auch. Die Speisekarte wird als PDF-Download angeboten.

Tonis Pizza-Express

Ein reiner Onlineshop, powered by »pizza-taxi.de« …

Wohnzimmer Hollen

Die Website ist leider nicht responsive, wirkt aber sehr plain. Gut gemacht. Das Logo ist prima. Die Speisekarte wird in Form von Bildern dargestellt, das ist in Ordnung. Allerdings für Google nicht sichtbar. Unter dem Menüpunkt »Essen« erwarten einen ein paar nette Fotos und kleine Abbildungen der Speisekarte, alles ein wenig durcheinander. Unter »Trinken« das Gleiche. Und unter »Sein« eine kleine Fotogalerie. Die Idee der Menüpunkte ist sehr gut. Denn darum geht es: Essen, Trinken, Sein. Leider erfährt man nichts über den Inhaber und sieht auch nichts von außen.

Fazit

Das sind natürlich nur erste, oberflächliche Eindrücke, gegebenenfalls müsste man ins Detail gehen. Es fehlen sicherlich auch einige Lokale und deren Websites. Aber der durchschnittliche Besucher beschäftigt sich ja auch nicht intensiv bis ins Detail mit einer Website. Man müsste dann auch die Zielsetzung analysieren: Will man mit der Website neue Gäste gewinnen? Alte binden? Sich einfach nur präsentieren? Speisen verkaufen? Tischreservierungen anbieten? Aktuelles präsentieren? Den Gästen Service bieten?

Es gibt viele Möglichkeiten, digitale Kanäle zu nutzen. Ob auf E-Mails reagiert wird und ob Bestellungen klappen, kann ich natürlich auf die Schnelle nicht testen. Zwei Websites stechen besonders heraus: Die vom »Lokal Liebe«, sie ist nahezu perfekt, und die vom Gütersloher Brauhaus – vor allem wegen des schönen Films. Viele andere bedürfen einer Überarbeitung, eines »Makeovers«, womöglich eines »Relaunches«.

Viele Websites sehen selbstgemacht aus. Im Zeitalter der Digitalisierung glauben ja viele, alles zu können. Andererseits beklagen gerade Gastronomen gerne, dass ungelernte Leute sich gastronomisch betätigen. Zweifellos zu Recht. Das geht natürlich nicht zusammen. Im Einzelfall ließe sich jedenfalls oft mehr herausholen. Offensichtlich nimmt man das Thema »Internet« (noch) nicht ernst, manche Lokale haben gar keine Website, einige haben nur eine Facebookseite, manche sind nur bei Lieferando präsent. Ebenso stören die meist offenbar selbstgemachten Fotos. Einige Gastronomen haben ein Talent für die Fotografie, andere nicht. Was man natürlich sagen muss: Die Klagen, es gäbe in Gütersloh zu wenig Gastronomie, stimmen überhaupt nicht. Suchmaschinenoptimierung ist ein generelles Thema, teilweise mehr oder weniger gelungen. Das müsste man im Einzelfall intensiv analysieren. Ebenso die Social-Media-Buttons.

Blicke in leere Lokale und Biergärten sind zwar üblich, aber halt unschön. Natürlich ist es nicht einfach, Fotos mit Leuten zu bringen – man bräuchte von jedem Gast das Einverständnis. Teilweise scheinen Google Analytics eingesetzt zu werden. Man fragt sich, wozu? Diese lassen sich im Grunde genommen sowieso nicht datenschutzkonform einsetzen. Gar nicht. Und Google Maps sind auch problematisch. Normalerweise werden sie aktuell – wenn überhaupt – so eingebunden, dass man nochmal explizit der Einblendung zustimmen muss. Sie bieten ohnehin nur einen Pseudomehrwert und sehen nett aus.

Generell sollte gelten: »Keep it plain and simple«. Typographische Fehler sind weit verbreitet. Wozu nun auf den allermeisten Gastro-Websites Cookies notwendig sein sollen, ist rätselhaft. Viele Lieferdienste und »Pizzataxis« sind bei Lieferando und teilweise gleichzeitig auch auf anderen Plattformen präsent. Wobei allenthalben über Lieferando geflucht wird, vor allem wegen der 13 Prozent (?) Provision, die die Plattform kassiert. Wenn Lieferando selbst liefert, sollen es sogar 30 Prozent sein. Ob das aber der tatsächliche Grund ist? Oder vielmehr der Umstand, dass dann nichts mehr … nun ja … nicht verbucht wird?

Was bei der Google-Suche ein wenig nervt, sind »Klugscheißer-Websites« wie »speisekarte.de«, »speisekarte.menu«, »gastroguide.de« oder ähnliche, die bei den Suchergebnissen weit vorne auftauchen, in denen dann aber oft doch nichts Vernünftiges zu finden ist. Dass die meisten Lokale prima Lokale sind, die man gerne besucht, ist natürlich ein ganz anderes Thema. Hier geht es nur um die Websites, um das Thema »Digitalisierung«.


Kommentar von Heinrich Meier, 24. Juli 2021, 8.30 Uhr

Die Seite von der Lokalliebe ist wirklich top

Kommentar von manfred, 24. Juli 2021, 8.13 Uhr

Die neue Homepage vom Brauhaus ist super!

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