Neue Studios, neue Fitnesstrends in Gütersloh


Von Markus Käkenmeister …

Artikel vom 21. 7. 2021
Neue Studios, neue Fitnesstrends in Gütersloh

Im Vergleich zu früheren Tagen sieht man heute mehr Frauen im Hantel-Bereich der Fitnessstudios. Der Sportpark Elan in Gütersloh bietet Trainingsmöglichkeiten auf drei Etagen. Seit einiger Zeit benannt nach der Hausnummer in der Kahlertstraße: Das »studio84«. früher »Bernhards Gym«. Schwache Stromimpulse sorgen dafür, dass Muskeln kontrahieren und so stärker werden. EMS-Training ist in Gütersloh zum Beispiel bei Bodyintense möglich. Training ist 24 Stunden möglich. Das »FitX«, verkehrsgünstig gelegen und weithin sichtbar am Bahnhof Gütersloh.

Von Markus Käkenmeister

Während der Corona-Pandemie war Sport in geschlossenen Räumen – auch in Fitnessstudios – zeitweise gar nicht möglich. Der Wiedereinstieg, immer noch unter Schutzauflagen, ist wie ein Neuanfang. Vielleicht ein Moment, sich wieder mal umzusehen? Welche Studios gibt es denn so in der Stadt? Ein Blick in die Fitness-Szene zeigt: Es gibt eine riesige Auswahl in Sachen Fitness in Gütersloh.

So um die 13.000 Gütersloher dürften derzeit bei einem der Gütersloher Fitnessstudios angemeldet sein. Diese recht große Zahl ergibt sich, wenn man eine bundesweite Statistik zugrunde legt, nach der 13 bis 14 Prozent aller Deutschen in einem solchen Studio Kunden sind. Fitness gehört zum Lifestyle.

Fitness-Training als Lifestyle-Element

Es fehlte was: Nach Monaten behördlicher Auflagen und Schließungen kann nun jeder wieder an Maschinen und mit Hanteln für seine Fitness trainieren, so wie es vor Corona möglich war. Die Videoclips für ein Ersatztraining zuhause, die manche Studios ins Netz stellten, lieferten eher wehmütige Erinnerungen als Motivation.

Nun, nach der Covid-Zwangspause, wird für viele deutlich: Die Szene hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Das Angebot in Sachen Fitness ist vielfältiger geworden.

Die Gütersloher Fitness-Studios waren lange Zeit in der Regel inhabergeführte Betriebe mit einigen Mitarbeitern, teils fest, teils stundenweise beschäftigt. Die Studios »Ampano« in der Kattenstrother Eichenallee oder der »Sportpark Elan« an der Wiedenbrücker Straße gehören dazu. Leute, die in solchen Studios trainieren, mögen die sportliche Betätigung in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, man kennt sich.

Das dürfte auch für das »studio84« in der Kahlertstraße gelten. Das Studiogebäude war bis 2016 als »Bernhards Gym«, später »Fitness Gym« bekannt. Viele der aktiven Sportlerinnen und Sportler sind wie woanders auch mit dem Studio gereift. Man kennt sich, zumindest in den unterschiedlichen Subgruppen, die man in den Studios findet: Bodybuilder und Pumper, Cardiomonster, Groupfitness-Enthusiasten.

Nicht selten, dass in den Räumen neue Fitness-Geräte neben älteren stehen. Dabei können die Fitness-Geräte oder Kraftmaschinen von unterschiedlichen Herstellern stammen. Hier kommt die Trainingsphilosophie des Inhabers, der früher vielleicht selbst als Bodybuilder aktiv war, zum Tragen, vielleicht aber auch dessen Überzeugung, dass die klassische Maschine ja auch noch einen guten Job macht. So ganz von der Hand zu weisen ist die Entscheidung für eine herstellergemischte Gerätelandschaft nicht: Ein Produzent kann nicht bei jedem körperspezifischen Gerätetyp die technisch bestmögliche Version auf dem Markt haben. Allerdings bricht die Mischung ein wenig die Optik.

Motivation ist wichtig, von innen oder außen

Trainingsmotive und Fitness-Philosophien änderten sich mit der Zeit. Die 1980er-Jahre waren von einer Fitness-Szene geprägt, in der Rocky Rambo Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger die Ideale vermittelten. Jane Fondas Aerobic gab Fitness den weiblichen Shape und nahm das Martialische aus dem Fitness-Training. Sport in der Gruppe ohne Wettkampfaspekte.

Diese Aufteilung ist auch heute in den Studios noch typisch. Man findet immer einen mehr oder weniger großen Cardio-Gerätepark für Ausdauer- beziehungsweise Herzkreislauftraining vor, einen Bereich mit Maschinen für Kraftwiderstandstraining plus eine Anzahl von Hanteln sowie große, teils verspiegelte Räume, in denen zu bestimmten Zeiten Group-Fitness-Kurse stattfinden.

Fitness-Geräte kommunizieren mit Smartwatches

Wer als Anfänger im Studio auftaucht, wird nach der Unterweisung meist für zehn Minuten auf einen Stepper, das Laufbahn oder die Stairs geschickt. Anschließend gilt es, einen Plan mit fünf bis acht Kraftmaschinen zu durchlaufen. Am Ende werden gerne nochmal ein paar Minuten Cardio empfohlen. Neulinge bekommen in der Regel einen Trainingsplan an die Hand, auch um Trainingsfortschritte zu protokollieren.

Nicht nur in den klassischen Studios drücken die Trainer oder Trainerinnen Einsteigern meist einen Plan auf Papier in die Hand. Seltsam eigentlich, wo doch die Kundschaft heute mit Smartwatches und Fitness-Uhren antritt.

Viele der gängigen Cardio-Geräte wollen ohnehin per Bluetooth mit den Smartphones oder Watches der Trainierenden Kontakt aufnehmen. Das funktioniert so mit neueren Geräten, wobei in etablierten Studios der Gerätepark oft etwas älter ist und die Funktionen, etwa mit »Apple Health«, noch nicht bietet.

Trainingsapps und Performance Indikatoren

Leider kochen die Hersteller der Fitness-Geräte oft eigene Süppchen bei der Wahl von Kennzahlen, die eine Trainingseinheit einschätzen und vergleichen lassen.

Die einen generieren einen »PI-Index«, geben einen »VO2-Max-Wert« aus oder setzen auf das metabolische Äquivalent, das »metabolic equivalent of task«, kurz »MET«.

Die Größe MET ist aus dem Sauerstoffumsatz beim Training abgeleitet. So geht man bei einem MET von einem Umsatz von 3,5 Milliliter Sauerstoff pro Kilogramm Körpergewicht pro Minute bei Männern aus. Bei Frauen sind es nach diesem Modell 3,15 Milliliter pro Kilo Körpergewicht und pro Minute.

Ein MET dürfte Sitzen in Ruhe entsprechen, bei zehn MET hat man schon ganz gut zu arbeiten. Natürlich schätzen die Geräte den Sauerstoffumsatz nur über ein Näherungsmodell mit den Parametern Körpergewicht, Puls, Alter, Trainingszeit, Belastung. Standardmäßig zeigen die Geräte am Ende des Trainings den Energieverbrauch in Kilokalorien an.

Individuell oder in der Gruppe: A little bit more cardio

Die meisten Fitness-Sportler und Sportlerinnen, die die erste Schwellenangst überwunden haben und deren Trainingsmotivation die Anfangswochen übersteht, wachsen schnell über den anfänglichen Plan für die Fitness hinaus.

Es bilden sich Cliquen, Freundschaften, die beim Dranbleiben helfen. »Bei meinem ersten Bodycombat-Kurs damals in Herford habe ich dermaßen geschämt, weil ich überhaupt nicht kapiert habe, um was es hier geht«, erzählt eine aktive Fitness-Sportlerin aus Gütersloh. »Ich war so fertig und sagte zu meinem Bekannten, der mich da hingeschleppt hat: Das war das erste und das letzte Mal.« Aber es kam ganz anders. Heute feuert sie selbst mehrmals pro Woche Leute in Kursen an.

Schnell entwickeln die Trainierenden eine eigene Strategie in Sachen Fitness und entscheiden sich für einen Bereich, machen also im Schwerpunkt entweder Kraft- oder Ausdauertraining.

Es ist ein häufiger Kritikpunkt, den man von Fitness-Center-Kunden hört: Fragt man nicht aktiv nach, kümmert sich keiner mehr um dein Training oder die Technik. Grobe Ausführungsfehler werden zwar meist korrigiert. Doch dass jemand ohne Aufforderung den Trainingsplan aktualisiert, ist selten. An solchen Punkten lauert die Gefahr, in eine motivationale Sackgasse zu geraten. Man besucht das Studio seltener bis gar nicht mehr, wird zum Studiozombie, zahlt weiter bis man einmal den Kündigungstermin nicht verpasst.

In letzter Zeit betonen Fitness-Experten und Personal-Trainer die Wichtigkeit des Krafttrainings, dem immer noch der Ruf vorauseilt, dass hier nur die Bodybuilder und Pumper unterwegs sind, hauptsächlich um eine Show für das weibliche Klientel zu liefern. Bodybuilder fallen zwar auf, doch zahlenmäßig wird dieser Sport von sehr wenigen Menschen auf Wettkampfniveau betrieben.

Gerade auch dann, wenn Abnehmen das Ziel ist, hilft nach gängiger Lehrmeinung Krafttraining, weil Muskeln wachsen, die selbst in Ruhe mehr Energie verbrauchen. Heute trainieren mehr Frauen an Kraftmaschinen, die vor einiger Zeit noch Stunden auf dem Stepper zugebracht haben. Die Befürchtung, schnell zum weiblichen Hulk zu werden, ist unbegründet. Außerdem lieferten »Influencerinnen« wie Sophia Thiel eine andere Vision wie Fitness-Training für Frauen aussehen kann.

Cardio Groupies

Ein großer Bereich, neben Kraft und Cardio, ist Group-Fitness, das in klassischen Studios zum Standard gehört. Hier trainieren Menschen, die ihre Motivation aus der Gruppendynamik beziehen. Gewissermaßen als Standard hat sich die neuseeländische Firma Les Mills als Lieferant in Sachen Fitness etabliert.

BILD

Über ein Lizenzmodell bietet Les Mills viele Group-Fitness-Konzepte in sogenannten Classes an. Kunden sind Studios überall auf der Welt. 15.000 sollen es sein, in 80 Ländern. Gängig sind in Gütersloh Les-Mills-Classes mit Bodypump, Bodycombat, Bodybalance, Bodystep, LMI. Diese Classes unterscheiden sich in der Zielsetzung, so dass die Zielgruppen je nach Intensität und Zielsetzung unterschiedlich sind. Das Spektrum reicht von Balancetraining bis zum hochintensiven Intervalltraining, HIIT, mit einem Indoor Bike. HIIT ist seit einigen Jahren im Trend.

Die Instructors, also die Trainer- und Trainerinnen für diese Classes, hatten selber entsprechende Ausbildungskurse bei Les Mills belegt. Les Mills liefert nicht nur das Konzept, sondern – je nach Class – auch die Choreographie und die Playlist, also die Musik zu der in der Gruppe trainiert wird.

Die regelmäßigen Groupfitnessteilnehmer und -teilnehmerinnen entwickeln manchmal erstaunliche Bindung zum jeweiligen Instructor, egal ob männlich oder weiblich. Manche haben regelrechte Fangruppen.

»Keine Frage, die Kurse stehen und fallen mit dem Instructor«, so die Sportlerin, die einst als verzweifelte Bodycombat-Einsteigerin begann und nun seit mehr als fünfzehn Jahre als Trainerin wirkt. »Nach einiger Zeit finden sich sich die Leute zusammen, bilden Whatsapp-Gruppen, nicht nur in kleinen Studios, auch in größeren, wo deutlich mehr Fluktuation herrscht. Die Leute gehen gezielt in die Kurse, die von Instructors geleitet werden, die sie mögen, mit denen sie klarkommen. Sie fragen vorher gezielt danach, wer den Kurs hält.«

Überhaupt sind Fitnessstudios nicht nur ein Ort, um Sport zu treiben. Ziele sind nicht nur mehr Ausdauer, weniger Gewicht oder Optimierung des Körpers, auch Selbstdarstellung gehört dazu. Wo der Schwerpunkt liegt, ist von Studio zu Studio verschieden.

Und: Fitnessstudios sind wichtige Kontaktbahnhöfe. »Man kennt sich vom Training und trifft sich wieder auf der Tanzfläche der Weberei-Ü30 oder beim Gütersloher Weinfest. Klar, dass es da mal funkt«, so eine begeisterte Indoor-Cycling-Teilnehmerin aus Pavenstädt.

Mehr Fläche, mehr Geräte, 24 Stunden-Öffnung

Besonders große Fitnessanlagen finden sich heute seltener, besonders dann, wenn sie Sportarten boten, die sich im Verein offenbar besser organisieren lassen. In Gütersloh gab es mit dem Madison Fit Garden am Nordring eine mehrstöckige Anlage inklusive Squashcourts. Die Sportmühle in Ummeln setzt jedoch auch heute weiter auf die Kombination von Squash, Badminton, Group- und Individualsport an Geräten.

Eine für alle zugängliche Badmintonhalle haben wir in Gütersloh nicht mehr. Badminton spielt man eher in Vereinen, die meist Schulsporthallen nutzen. Michael Palfner, der zuletzt in seiner Halle noch Badminton-Courts anbot, hat sich auf Funsport fokussiert und offeriert kinderkompatible Sportarten wie Indoor Fußball, Beachsoccer, Lasergames.

Was Training im Studio kostet

Weil die Atmosphäre im Studio wichtig ist, das Publikum anspruchsvoller wurde und die Konkurrenz wuchs, haben manche Studios ihr Interieur thematisiert und geben sich als Wellnesstempel in einem Stil, der an das alte Rom oder Aztekenarchitektur erinnern soll. Das kann auch ins Kitschige abgleiten, genau wie platte »Carpe diem«-Wandtatoos in Funktionshallen.

Die Atmosphäre prägt sich in den Studios durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ganz besonders durch die Persönlichkeit der Inhaber. Die Chemie muss stimmen, sonst bleiben die Leute weg. Natürlich müssen trotz der loyalen Stammkundschaft immer neue Kunden und Kundinnen dazu kommen. Mundpropaganda ist wichtig. Ein Blick in die Google-Bewertungen kann dabei helfen, zu entscheiden, ob man sich in einem Studio wohl fühlen würde.

Je nach Jahreszeit, meist nach den Silvestervorsätzen, gibt es Neukundenaktionen mit einem vergünstigten Einstiegsangebot. Manchmal sind die ersten Monate billiger oder man erlässt Teile der sonst fälligen Neuanmeldekosten.

Die meisten Studios bieten Training zum monatlichen Pauschaltarif an: Neben dem Training im Gerätepark und Freihantelbereich gibt es eine bunte Auswahl an Kursen mit gelegentlichen Sonderaktionen. Je nach Tarif sind auch Wellness-Elemente enthalten, wie etwa die Saunanutzung.

Typischerweise kostet Training in Gütersloher Studios um die 30 bis 35 Euro pro Monat, wobei aber meist ein Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr abgeschlossen wird. Vertragspausierungen sind nach Absprache möglich. Überhaupt lässt sich mit dem Inhaber über das eine oder andere reden. Solarium, Massagen und speziellere Geräte wie Vibrationsplatten kosten bisweilen extra.

Um mit möglichst günstigen Monatspreisen werben zu können, aber am Ende dennoch genug Marge einzufahren, werden in dem einen oder anderen Studio in Intervallen zusätzliche Kosten fällig, die mit »Servicepauschale« oder ähnlichem benannt sind. Es wäre sicher kundenfreundlicher, statt dieser nervigen Zusatzkosten, deren Begründung einfach nur konstruiert wirkt, einen höheren Monatspreis zu nennen.

Um mit der Zeit zu gehen, versuchen sich die Studios ab und an neu zu erfinden. Dann werden die Wände neu gestrichen, das Logo modernisiert, manchmal auch der Name geändert und neue Flyer gedruckt. Das fordert von den Betreibern einen gewissen Spagat: Einerseits müssen sie neue Zielgruppen ansprechen, auf der anderen Seite soll das Stammpublikum nicht vergrault werden.

Fitness-Studio-Ketten: Von discount bis exklusiv

»Fitness First« geht hochpreisig in den Markt. Das nächste Studio dieser Kette gibt es in Bielefeld am Boulevard. Die Ausstattung ist deutlich exklusiver, aufwendiger. Dazu gehört ein größeres Kursangebot und ein ausgedehnter Pool- und Wellnessbereich. Das hat seinen Preis. Bei zwölfmonatiger Vertragsbindung kostet die Mitgliedschaft im Monat um die 65 bis 75 Euro, wobei die Preise auf der Website wöchentlich dargestellt sind.

Ganz anders agieren Discounterketten wie »McFit«, die mit Preisen um die 20 Euro pro Monat werben. Diese Studios sind 24 Stunden zugänglich. Die Szenerie in solchen Studios ist wesentlich nüchterner, funktionaler und auf individuelles Training ausgerichtet. Die zeitliche Flexibilität ist für viele ein großer Vorteil, gerade in städtischen Regionen mit vielen Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Hier muss man auch zu späterer Stunde nicht auf die Uhr sehen, um sein Training durchzuziehen.

In diesen Studios gibt es eine große Zahl identischer Geräte, damit auch zu den traditionellen Fitnesszeiten von 17 bis 21 Uhr ein Laufband oder Crosstrainer frei ist. Mit genügend innerer Motivation lässt sich auch in solchen Anlagen effizient trainieren.

Das kuschelige Gemeinschaftsgefühl, das man in inhabergeführten Studios kennt, gibt es da kaum, vielleicht entwickelt es sich nach einigen Monaten regelmäßigem Training. Die Groupfitnessangebote bei »McFit« sind virtuell, die »Group Workouts« werden über Bildschirme angeleitet.

Fitness Startups

2009 gründete Jacob Fatih in Essen die »FitX«-Kette und eröffnete seither 91 Studios in Deutschland, eines davon auch in Gütersloh. Das Erfolgsrezept war sicher, die typischen Abläufe von Kundenakquise bis Trainingsorganisation zu systematisieren. Damit ließ sich das Konzept breitflächig ausrollen. Nach dem Exit des Gründers 2019 gehört die Kette komplett der Schmidt-Gruppe, bislang bekannt als Betreiber von Spielhallen.

»FitX« verkörpert einen neuen Typus an Fitnessstudios. Bisher waren Studios, im Volksmund »Muckibuden« genannt, eher in den Randlagen der Stadtzentren zu finden. Nun ziehen Fitnesstudios auch in Einkaufszentren und Flächen in den Innenstädten ein: Verkehrsgünstig gelegen, nicht nur mit dem Auto erreichbar, 24 Stunden geöffnet, einheitliches Design, durchgestlytes Interieur in meist attraktiven Locations, durchdachte, zentrale Kundenkommunikation.

In Gütersloh befindet sich das »FitX«-Studio weithin sichtbar am Hauptbahnhof. Das neue Gebäude hebt sich sogar von der gängigen Gütersloher Weißer-Quader-Architektur ab. Der Preis liegt discoutermäßig bei 20 Euro im Monat. Der Vertrag muss mit einem Jahr Mindestvertragslaufzeit abgeschlossen werden. Verhandeln kann man hier nicht.

In jedem »FitX«-Studio stehen die gleichen Geräte der gleichen Hersteller, nämlich von Technogym und Hammer Strength im Kraftbereich. Groupfitnesskurse aus eigener Herstellung gibt es ebenfalls, zentral durchgetaktet und organisiert, aber mit Instructorpräsenz vor Ort. Die »FitX«-App bietet Übersicht über den Kursplan, hat ein Traningsprotokoll integriert, Selfcarefunktionen zur Verwaltung des Vertrags und eine Echtzeit-Auslastungsanzeige.

»FitX« gewährt großen Unternehmen Sonderkonditionen. Wer bei Miele, Bertelsmann oder in einem anderen, nicht zu kleinem Betrieb arbeitet, kann für 15 Euro pro Monat trainieren, wenn der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag abschließt. Das sind satte 25 Prozent weniger, wobei auch etablierte Studios gerne solche Rahmenverträge mit Vereinen oder Firmen abschließen.

Die Fluktuation der Beschäftigten bei »FitX« scheint hoch zu sein. Kleinere Konkurrenten sprechen hinter vorgehaltener Hand von eher prekären Beschäftigungsverhältnissen. Arbeitnehmerbewertungen auf Kununu stützen die Vermutung.

Trend zur Kette und Großfläche

Zwei weitere Trends lassen sich markieren: Die Flächen der Studios werden größer, man sieht mehr Platz für Freestyle Training oder mit TRX-Bändern. Neben dem Trend zur Größe erkennt man Bestrebungen zur Systematisierung und damit zur lokalübergreifenden Präsenz unter einer einheitlichen Marke.

Recht neu in Gütersloh ist eine international tätige Kette, Anytime Fitness, in der Carl-Miele-Straße mit einem ebenfalls zentralen Ansatz.

Seit einigen Jahren macht über Ostwestfalen-Lippe hinaus die »EuroFit«-Gruppe mit Sitz in Herford von sich reden. »EuroFit« ist ein Vertreter der neu entstandenen regionalen Fitnessketten mit Studios in Herford, Minden, Kassel, Osnabrück und Marburg. Preislich im Discounterbereich angesiedelt, ebenfalls mit 24-Stunden-Öffnung, bietet »EuroFit« etwas mehr Komfort als typische Discounter. Der Gerätepark stammt von SportsArt, die Indoor-Bikes von Tomahawk, das inzwischen auch »SportsArt« gehört, sowie Hammer Strength. Das Kursangebot ist Les-Mills-lizenziert.

Das ehemalige inhabergeführte Gütersloher Studio »Body Line Fitness« in der Wiesenstraße nahe der Berufsschulen hat sich in »Xtrasport Black Label« rebranded. Offenbar entwickelt sich »Xtrasport« zur regionalen Kette und hat Standorte in Bielefeld, Büren und Detmold.

Das bedeutet nicht, dass inhabergeführte lokale Studios nun chancenlos wären. Doris Franke-Voth hat den Schritt in die Fitness-Selbständigkeit gewagt und ein Jahr vor der Coronakrise ein eigenes Studio in Porta Westfalica eröffnet. »Ich setze auf Qualität, nicht auf Quantität, also auf einen wertschätzenden Kontakt zum Kunden«, sagt Doris über ihr Konzept. »Wir geben kontinuierlich Tipps zur Ausführung, zur Ernährung, zur Rehabilitation, etwa nach einer OP. Unser Ansatz ist ganzheitlich. Bei mir trainieren keine Pumper und auch keine Gaffer.«

Gesundheitsorientiertes Training

In den letzten Jahren entstanden auch in Gütersloh neue Studios, die sich einer enger definierten Zielgruppe widmen. Manche Studios sind exklusiv für Frauen zugänglich, wie »Lady Fair Fitness« in der Verler Straße. Wieder andere setzen auf Training durch Elektromuskelstimulation, kurz EMS.

Dabei werden Muskeln durch Stromimpulse zum Kontrahieren gebracht. Statt an Maschinen oder mit Gewichten zu arbeiten, legt man Manschetten um die entsprechenden Körperteile, die man trainieren will. Ein Steuergerät produziert die entsprechenden Intensitäten und Frequenzen. Diese Methode kommt ursprünglich aus der Physiotherapie. »Body Intense« und »Bodystreet« heißen zwei Studios in Gütersloh, die EMS anbieten.

»Soma.fit«, draußen an der B 61 nach Bielefeld hat sich komplett auf Medical Fitness, Diagnostik und Ernährungsberatung spezialisiert und setzt auf intensive Betreuung der gesundheitsbewussten Kunden und Kundinnen.

Im Bereich Medical-Fitness dominieren Geräte für Kraftwiderstandstraining, bei denen der Widerstand stufenlos einstellbar ist und die sich an die Leistungsentwicklung des Trainierenden über Zeit selbst anpassen können.

Der Trainingplan, der Umfang und die geleistete Arbeit wird wie die Sitzeinstellung des Geräts gespeichert. Das Gerät stellt sich in der nächsten Trainingssession automatisch wieder ein. Je nach Zielstellung wird versucht, die Leistungsfähigkeit weiter zu entwickeln, indem entweder mehr Wiederholungen oder intensiverer Widerstand vorgegeben werden. Eine individuelle Chipkarte identifiziert die trainierende Person.

Dieses Prinzip kommt auch beim bekannten »Milon-Zirkel« zum Einsatz. Milon ist der Hersteller der Geräte. Zirkeltraining ist ein meist sanfteres Gruppentraining im Kraftbereich und scheint insbesondere bei älteren Trainierenden beliebt zu sein. Das Prinzip ist, dass die unterschiedlichen Muskelgruppen durch verschiedene Geräte angesprochen werden, die typischerweise im Kreis aufgestellt sind.

Pro Gerät trainieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in diesem Zirkel für einen kürzeren Zeitabschnitt an jeweils einem Gerät und wechseln dann auf ein Signal hin ans jeweils nächste Gerät im oder gegen den Uhrzeigersinn. Diese Methode taktet das Training, aktiviert und motiviert. Das »Studio 84« und »ampano« bieten zum beispiel Traning im »Milon-Zirkel« an.

Bewegung im Markt

Ganzkörperorientiertes Crossfit- oder Functional-Training mit Kettlebells oder Medizin Bällen, bei dem man auf Maschinen verzichtet, scheinen aktuell im Trend zu liegen. Auch die Verzahnung von Fitnessgeräten im Studio und den digitalen Endgeräten der Nutzer wird nahtloser. Dieser Lebensbereich wird offenbar immer wichtiger und ist inzwischen so wichtig, dass Google vor kurzem das Fitnesstracker-Startup »Fitbit« geschluckt hat.

Insgesamt scheint die Wettbewerbsdichte zuzunehmen. Man beobachtet Bestrebungen in Richtung Diversifizierung als auch Kettenbildungen und einschlägige Franchisekonzepte.

Die existierenden Studios reagieren unterschiedlich. Eine Möglichkeit ist, sich individueller um die Trainierenden zu kümmern, entweder über die Apps und Geräte oder persönlich.

Dazu brauchen die Studios jedoch entweder Geld für Investitionen in neue Geräte oder qualifiziertes Personal – am besten beides. Es gibt durchaus Tendenzen zur Akademisierung. In den einschlägigen Onlinemagazinen für die Fitnessbranche erscheinen zur Zeit viele Jobangebote, in denen gezielt für eine Anstellung im Rahmen eines dualen Studiums geworben wird. Hochschule bieten Bachelor-Studiengänge in Sport und angewandter Trainingswissenschaft, Gesundheitssport und Rehabilitation oder Fitnessökonomie.

Wie Fitness-Enthusiasten von der Marktsituation profitieren

Gut möglich, dass die gewohnte lange Vertragsbindung von zwölf Monaten oder sogar zwei Jahren aufweicht und bald nicht mehr durchsetzbar ist. Eine Kette wirbt momentan mit einer monatlichen Kündigungsfrist, eventuell nur im Rahmen einer zeitlich befristeten Aktion.

Durch das breitere Angebot darf man auch auf Kundenseite mit stabil günstigen Preisen rechnen. Und weil die Konkurrenzsituation im Fitnessmarkt recht hoch ist, müssen sich die Betreiber immer etwas Neues einfallen lassen und in Geräte investieren. Den Fitness-Sportlern und -Sportlerinnen wird der Konkurrenzkampf preislich zu Gute kommen.

Klar ist aber auch: Training in komfortablen, exklusiveren Umfelder bleibt teurer. Ein Studio, das gezielt auf sehr betuchte Kunden setzt, haben wir in Gütersloh nicht.

Interessant auch: Die Kunden schauen heute auch auf die Hersteller der Geräte. Sie entscheiden markenorientiert ob sie hier oder dort unterschreiben, Damit sind die Gerätemarken fast so wie auf die Marke der Kleidung.

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