Umweltschonende Sanierung des Wassernetzes in Gütersloh mittels modernem Relining-Verfahren


Artikel vom 30. Juni 2021
Umweltschonende Sanierung des Wassernetzes in Gütersloh mittels modernem Relining-Verfahren
Kleine Baugrube – große Wirkung: Mittels Seilzug und Winden wird das neue Innenrohr über eine Strecke von etwa 100 Meter unterirdisch in das bestehende Altrohr eingezogen. Viele Mitwirkende sind am Erfolg beteiligt: Ralf Koeper, Netzgesellschaft Gütersloh, Friedrich Dreier, Azubi Anlagenmechaniker Stadtwerke Gütersloh, Daniel Kerkstroer, Industriemechaniker Stadtwerke Gütersloh. Knut Bohlen, Bauleiter G + W Tief- und Rohrleitungsbau GmbH & Co.KG und Geschäftsführerin Anna Zielonka sowie Mitarbeiter Christian Strickmann (vorne). Foto: Stadtwerke Gütersloh

Die Sanierungsarbeiten laufen auf Hochtouren: In der Osnabrücker Landstraße zwischen Brombeerstraße und Lausitzer Straße erneuert die Netzgesellschaft Gütersloh im Auftrag der Stadt Gütersloh seit 
Mitte Mai die Hauptwasserleitung auf einer Länge von rund 600 Metern. Zum Einsatz kommt ein innovatives, umweltschonendes Verfahren - das sogenannte Relining (Rohr-in Rohr-System). Hierbei handelt es sich um eine Technik zur grabenlosen Kanalsanierung, bei dem die neue Wasserleitung in eine bestehende, alte Versorgungsleitung eingezogen wird.

Versorgungssicherheit und Umweltschutz im Fokus

Ein wichtiger Aspekt für die Sanierung der bestehenden Versorgungsleitung ist die Wahrung der hohen Trinkwasserqualität in Gütersloh. Im Bereich der Osnabrücker Landstraße wurde die alte Wasserleitung bereits 1981 gebaut, Teile der Leitung stammen sogar aus dem Jahr 1975. »Bei der Umsetzung der Sanierungsmaßnahme haben wir uns für das innovative Relining-Verfahren entschieden und damit sowohl für eine umweltschonende als auch für eine kostengünstige Methode«, erläutert Ralf Koeper, der bei der Netzgesellschaft für den Bau und Betrieb von Rohrmedien verantwortlich ist.

Technologie mit vielen Vorteilen

Beim Relining wird mittels Seilzug und Winden ein neues Innenrohr unterirdisch in das bestehende Altrohr eingezogen. Die Tiefbauarbeiten erfolgen nur etwa alle 100 Meter punktuell in jeweils einzelnen Teilabschnitten als Wanderbaustelle. Partner ist die Firma G + W Tief- und Rohrleitungsbau GmbH aus Rheda-Wiedenbrück. Da ein offener Rohrgraben über die Gesamtlänge entfällt, ist das Verfahren auch deutlich kostengünstiger. Das Rohr-in-Rohr-System schont zu dem die Umwelt: Bäume und Hecken werden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus fällt weniger Aushubmaterial an, das abtransportiert und entsorgt werden muss. Und nicht zuletzt bleiben die Anwohnerinnen und Anwohner vor unnötigem Baulärm verschont. »Dieses Verfahren hat viele Vorteile – wir setzen es momentan aber vorwiegend auf geraden Strecken mit möglichst wenig Abzweigungen ein«, ergänzt Ralf Koeper abschließend.

Während der gesamten Bauzeit ist die Osnabrücker Landstraße einseitig in Fahrtrichtung Lausitzer Straße zur Brombeerstraße gesperrt. Die Befahrbarkeit der Osnabrücker Landstraße in beide Richtungen bleibt mittels Baustellenampel bestehen. Ende August sind die Sanierungsmaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen.


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