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Mit dem E-Auto Strom sparen im Stadtverkehr – Tipps zur energieeffizienten Fahrweise Nissan Leaf im ADAC-E-Leasing zu Sonderkonditionen


Moderne Elektroautos mit einer Reichweite von 300 Kilometern und darüber sind keine reinen Stadtmobile. Dennoch spielen E-Autos ihre Vorteile, vor allem durch effiziente Rekuperation, lokale Emissionsfreiheit und wenig Geräusch, im Stadtverkehr und innerhalb von Metropolregionen gut aus. Der Autofahrer in Deutschland legt im Durchschnitt …

Artikel vom 9. 6. 2021
Mit dem E-Auto Strom sparen im Stadtverkehr – Tipps zur energieeffizienten Fahrweise Nissan Leaf im ADAC-E-Leasing zu Sonderkonditionen
Den Nissan Leaf gibt es für ADAC-Mitglieder zu Sonderkonditionen im Leasing – mit dem E-Auto Strom sparen im Stadtverkehr – Tipps zur energieeffizienten Fahrweise – Nissan Leaf im ADAC e-Leasing zu Sonderkonditionen. Foto: ADAC SE
München (ots) Moderne Elektroautos mit einer Reichweite von 300 Kilometern und darüber sind keine reinen Stadtmobile. Dennoch spielen E-Autos ihre Vorteile, vor allem durch effiziente Rekuperation, lokale Emissionsfreiheit und wenig Geräusch, im Stadtverkehr und innerhalb von Metropolregionen gut aus. Der Autofahrer in Deutschland legt im Durchschnitt rund 40 Kilometer am Tag an Strecke mit dem Pkw zurück – ein durchaus passendes Einsatzszenario für ein E-Auto. Kurzstrecken haben beim batteriebetriebenen Fahrzeug zudem keinen Einfluss auf Verbrauch und Verschleiß – ganz im Unterschied zu Pkw mit Verbrennungsmotoren. Aber: Entscheidend ist immer auch die individuelle Fahrweise.

Im Rahmen der Leasing-Kooperation zwischen ADAC SE und Nissan wurde der vollelektrische Nissan Leaf e+ mit der 62-Kilowattstunden-Batterie im urbanen Umfeld gefahren. Empfehlungen zum stromsparenden Fahrstil …

Vorausschauende Fahrweise

Generell gilt, dass gleichmäßiges und vorausschauendes Fahren mit Abstand zu den Vorausfahrenden Energie einspart.

Beschleunigungsverhalten

Gerade im Stadtverkehr, im Stop-and-Go-Rhythmus, sanft beschleunigen. Das schont Verbrauch und Batterie eines Elektroautos.

Rekuperation nutzen

Bremsen als Möglichkeit der Energiegewinnung: Sobald im Elektroauto »vom Gas« gegangen wird, wird der Motor zum Generator und speist so die Bremsenergie wieder in die Batterie ein. Erfahrene E-Mobilisten können in der Stadt durch Rekuperation 20 Prozent mehr Reichweite erzielen.

One-Pedal-Driving nicht unterschätzen

Der rechte Fuß reicht aus, um die Geschwindigkeit und Verzögerung ausschließlich über das Fahrpedal zu steuern. Die Stufen der Rekuperation können so eingestellt werden, dass möglichst viel Energie zurückgewonnen werden kann. Entsprechend stark ist dann der Bremseingriff des Motors/Generators. Das Fahren mit einem Pedal sollte also weder bezüglich seiner energiesparenden Wirkung noch in seiner oft abrupten Bremswirkung unterschätzt werden.

Let it roll

Die optimale Form des energiesparenden Fahrens ist das sogenannte Segeln, also das freie Rollen lassen des Autos. Dabei wird die Schwungenergie des Pkw genutzt und die Rekuperation deaktiviert.

Weitere elektrische Verbraucher und das Heizen

Verbraucher wie Innenraum-, Sitz- und Lenkradheizung, Klimaanlage etc. sollten bewusst eingesetzt oder ausgeschaltet werden.

»Klassische« Spar-Tipps

Es sollte kein unnötiges Gewicht im Kofferraum oder auf dem Dach transportiert werden. Auf den korrekten Reifendruck ist zu achten. Der kann zur Verbrauchsoptimierung bis zu 0,2 bar über der Herstellerempfehlung liegen.

Gewichtiges Argument

Die für das individuelle Mobilitätsverhalten passend dimensionierte Batterie ist entscheidend. Ist man nur in der Stadt und im Umland unterwegs, genügt oft eine moderate Akkugröße. Zu bedenken: je größer die Batterie desto schwerer das Fahrzeug und desto höher der Stromverbrauch.

Bilanz der Probefahrt: 46 Kilometer wurden mit dem Nissan Leaf e+ (62 Kilowattstunden) im innerstädtischen Verkehr zurückgelegt, auch ein kurzer Abschnitt Stadtautobahn war dabei. Es wurde nach den obigen Maßgaben energiesparend gefahren. Elektrische Verbraucher wie Heizung, Sitzheizung und Klimaanlage waren nicht die gesamte Fahrt aktiviert, sondern wurden nach Bedarf und zur Probe an- und wieder abgeschaltet. Nach Rückkehr waren 15 Prozent der Akkukapazität verbraucht.

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© Christian Schröter AGD