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In-vitro-Fleisch


Wenn In-vitro-Fleisch aus ethischer Sicht unproblematisch ist, was wäre dann mit In-vitro-Menschenfleisch? Ersteres zeigt, dass die Frage, ob wir aus ethischer Sicht Tiere essen dürfen, an der Kreatur hängt. Und das ist ja auch die Überzeugung der meisten Veganer: Sie essen kein Fleisch, weil damit Tierleid verbunden ist und weil dafür Tiere getöte …

Artikel vom 14. 3. 2021
In-vitro-Fleisch
Wenn In-vitro-Fleisch aus ethischer Sicht unproblematisch ist, was wäre dann mit In-vitro-Menschenfleisch? Ersteres zeigt, dass die Frage, ob wir aus ethischer Sicht Tiere essen dürfen, an der Kreatur hängt. Und das ist ja auch die Überzeugung der meisten Veganer: Sie essen kein Fleisch, weil damit Tierleid verbunden ist und weil dafür Tiere getötet werden müssen. Und weil mit der Massentierhaltung zahlreiche Implikationen verbunden sind. Oder weil Fleisch vermeintlich ungesund ist. Nur wenige dürften sich dann noch die Frage stellen, ob wir aus ethischer Sicht überhaupt Tiere essen dürfen. In-vitro-Menschenfleisch würde wohl niemand essen, obwohl jedem klar sein dürfte, dass wir es hier mit keiner Kreatur zu tun hätten. Sondern lediglich mit einer Idee davon, was dann zu dem Gefühl des Kannibalismus führte. Offenbar ist der ethische Gedanke, kein Fleisch essen zu dürfen, in erster Linie mit menschlichen Kreaturen verbunden, nicht mit tierischen. Schon gar nicht mit pflanzlichem Leben, da Pflanzen ja nicht als Kreaturen gelten. Obwohl manche Anti-Veganer – wohl als Witz – darauf abstellen. Wobei man dann über Frutarier nachdenken kann. Oder auch über Pescetarier, die wahrscheinlich immer noch dem Irrglauben unterliegen, Fische könnten nicht leiden. Wenn man konsequent wäre, müsste man tatsächlich In-vitro-Menschenfleisch züchten …

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