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Run auf Thomas Rabes 100.000-Euro-Challenge


Das lange erste Mai-Wochenende hat einen Lauf-, Rad- und Ruderboom ausgelöst. Über 500 Sportlerinnen und Sportler haben schon mehr als 18.000 Kilometer geschafft und so bereits 70.000 Euro Spenden für Straßenkinder in Berlin »erarbeitet« …

Artikel vom 7. 5. 2020
Run auf Thomas Rabes 100.000-Euro-Challenge
Das lange erste Mai-Wochenende hat einen Lauf-, Rad- und Ruderboom ausgelöst. Über 500 Sportlerinnen und Sportler haben schon mehr als 18.000 Kilometer geschafft und so bereits 70.000 Euro Spenden für Straßenkinder in Berlin »erarbeitet«. Das Ziel der weltweiten Twitter-Fitness-Challenge von Thomas Rabe sind 100.000 Euro, die er zusagt. Wenn das so weiter geht, sicher kein Problem.

Gütersloh. Mehr als 500 Läufer, Ruderer und Radfahrer. Rund 18.000 Kilometer Strecke. 70.000 Euro Spenden. Es mag absehbar gewesen sein, dass die Fitness-Challenge von Thomas Rabe zugunsten von Straßenkindern in Berlin am langen Mai-Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes einen ersten Run erleben würde – aber so eine große Resonanz überrascht dann doch. Auch Rabe, der am Mittwoch vergangener Woche dazu aufgerufen hatte, für den Verein Straßenkinder Berlin zu laufen, zu fahren oder zu rudern, und der an jeden zurückgelegten Kilometer eine Spendensumme geknüpft hatte. Das Ziel: 100.000 Euro. »Ich freue mich riesig, dass wir nach gut einer Woche schon mehr als die Hälfte der Spende zusammen haben, mit der wir so wichtige Hilfe für Kinder leisten wollen, denen es aufgrund der Corona-Krise noch schlechter geht als ohnehin schon«, sagt Thomas Rabe. Voller Anerkennung ist der CEO und Initiator mit Blick auf die sportlichen Leistungen: »Die Distanzen und Zeiten, die da dokumentiert werden, sind beeindruckend«, zollt Rabe ihnen Respekt, »vor allem aber sieht man auf den Fotos, wie viel Spaß es den Sportlern macht, diese Challenge anzunehmen und so auch für sich selbst und die eigene Fitness etwas zu tun.«

Das machen die Sportlerinnen und Sportler in Parks und Häuserschluchten, auf Feldwegen und Asphaltpisten, mit Rudergeräten und Rennmaschinen. Allein oder mit Kindern oder Partnern. In einer Disziplin oder gleich einem persönlichen Spenden-Triathlon. Einmalig und stolz auf die Leistung oder wieder und wieder in der abendlichen Trainingsroutine. In New York oder Berlin. In Hamburg oder Oslo. Und immer wieder in Ostwestfalen. Denn so international die Challenge insgesamt ist, so klar liegt ihr Hotspot in der Heimat von Bertelsmann. Begeistert angenommen haben die Challenge auch viele Kolleginnen und Kollegen des Unternehmens, die dem Appell ihres CEO folgen. »Es freut mich natürlich ganz besonders, dass mein Aufruf, Fitness und Spenden zu verbinden, gerade bei vielen Bertelsmann-Beschäftigten so gut ankommt«, lobt Thomas Rabe den Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in aller Welt. »Die Strecken und Zeiten zeigen, wie fit sich viele Kolleginnen und Kollegen halten, und das ist derzeit vielleicht wichtiger als je zuvor.« Doch genauso wie über tolle Trainingszeiten freut sich Rabe über die Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die stundenlang mit dem Trekkingrad unterwegs sind, um Spenden zu generieren.

Der Vorstandsvorsitzende ist übrigens nicht nur als Spender sondern auch als Sportler in die Challenge eingetreten. In 3:09 Stunden ist er 42 Kilometer gerudert. Und er weiß wofür: Der Verein Straßenkinder Berlin kümmert sich um obdachlose Kinder in Berlin, geht gegen Kinder- und Bildungsarmut vor, setzt sich ein für die Integration von geflüchteten Mädchen und Jungen sowie den Schutz von Kindern vor Gewalt und sexuellen Übergriffen. »Ausgelöst durch die Corona-Krise erleben wir aktuell, dass Straßenkinder und von Kinderarmut betroffene Kinder, die sich ohnehin in einer ständigen Krisensituation befinden, zusätzlich in eine noch prekärere Lage kommen«, hatte Eckhard Baumann, Initiator und Vorsitzender des Straßenkinder, erklärt.

»Ich will diesen Kindern und dem Verein helfen«, sagt Thomas Rabe, »und ich möchte andere motivieren, dasselbe zu tun. Von der bisherigen Resonanz auf die Fitness-Challenge zugunsten von Straßenkinder Berlin bin ich begeistert. Aber es ist ein Spenden- Marathon – und ich hoffe auf viele weitere gefahrene, geruderte oder gelaufene Kilometer mit dem Ziel der 100.000 Euro-Spende vor Augen.«

Hier noch einmal die Disziplinen im Überblick

Laufen (Indoor/Outdoor): zehn Kilometer = 50 Euro, Halbmarathon = 200 Euro, Marathon = 500 Euro Rad (Indoor/Outdoor): 60 Kilometer = 50 Euro, 90 Kilometer = 200 Euro, 150 Kilometer = 500 Euro

Rudern (Indoor): zehn Kilometer = 50 Euro, Halbmarathon = 200 Euro, Marathon = 500 Euro

Als Nachweis reicht der Post eines persönlichen Fotos der Sportler nach erbrachter Leistung und eines Fotos vom Display ihrer Fitnessuhr, ihrer Rudermaschine oder des Fahrradtachos, auf dem die Strecke angezeigt wird, auf Twitter @ThomasRabe (#SupportStrassenkinderBerlin). Wer ganz ohne sportliche Aktivität Kinder und Jugendliche in Berlin unterstützen möchten, die in einer prekären Lage sind, kann dies selbstverständlich auch über eine Spende tun. Alle Daten dafür finden sich unter Strassenkinder-ev.de.

Quelle: Bertelsmann-Intranet (Mai 2020)

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