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Stadt fördert jetzt auch Solaranlagen


Neues Förderprogramm zur energetischen Altbausanierung ab 2020 …

Artikel vom 7. 2. 2020
Stadt fördert jetzt auch Solaranlagen
Mit einem Photovoltaik-Modul: Mit einem zusätzlichen Förderangebot für Solaranlagen wollen (von links) Helmut Hentschel (städtischer Klimaschutzbeauftragter, Fachbereich Umweltschutz), die städtische Umweltdezernentin Christine Lang und Andrea Flötotto (Fachbereich Umweltschutz) einen Anreiz für Altbaubesitzer schaffen, ihr Haus energetisch zu sanieren.
Gütersloh (gpr). Mehr als 15.000 ältere Wohngebäude müssten in Gütersloh saniert werden, um energieeffizient und damit zukunftssicher zu sein. Seit 20 Jahren unterstützt die Stadt deshalb mit einem eigenen Förderangebot Hauseigentümer bei Sanierungsmaßnahmen. Jetzt ist es erweitert und vereinfacht worden. Neu aufgenommen wurde die Förderung von Solaranlagen – sowohl von Photovoltaik- als auch von Solarthermieanlagen zur Erzeugung von heißem Wasser zur Heizungsunterstützung und als Brauchwasser.

»Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist eine 2019 vom Stadtrat beschlossene Schwerpunktmaßnahme«, so die städtische Umweltdezernentin Christine Lang. »Das unterstützen wir zeitnah mit diesem Förderangebot.« Dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Helmut Hentschel ist wichtig, dass nach Osten und Westen ausgerichtete Solaranlagen mit einem erhöhten Satz gefördert werden. Diese Anlagen erzeugen etwas weniger Strom als nach Süden ausgerichtete, die Erzeugung passt aber sehr gut zum Verbrauch eines Haushalts. Der direkte eigene Verbrauch und die Einspeisung von Überschüssen in das Stromnetz sorgen für einen attraktiven Mischpreis. Nach wie vor förderfähig sind die Energieberatung, eine Wärmedämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke sowie der Sanierungslotse. Vereinfacht wurden die Standards für die Förderung des Fensteraustauschs.

50.000 Euro Fördermittel stehen zur Verfügung. »Das könnte 20 bis 30 Aktionen zum Fensteraustausch oder die Errichtung von 60 Solaranlagen anstoßen«, so Helmut Hentschel. Christine Lang ist sich sicher, dass die Mittel schnell vergeben werden sein. Sollte der Bedarf darüber hinausgehen, könnte die Politik gegebenenfalls zusätzliches Geld bewilligen.

Das Antragsformular und die Förderrichtlinie sind auf der Internetseite www.klimaschutz.guetersloh.de (dort unter Energieberatung und Förderangebote) abzurufen. Im städtischen Fachbereich Umweltschutz stehen Andrea Flötotto Telefon (05241) 82-2250, und Helmut Hentschel, Telefon (05241) 82-2129, als Ansprechpartner zur Verfügung.

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