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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen


Mitmachaktion »Wir brechen das Schweigen« …

Artikel vom 14. 11. 2019
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Gütersloh machen auf die Nummer des Hilfetelefons aufmerksam (von links): Nora Breuer, Inge Trame, Eva Sperner, Jutta Duffe, Angela Wüllner, Monika Edler-Rustige, Bettina Ruks, Andrea Buhl und Sabine Heethey. Foto: Kreis Gütersloh
Von Lena Baron

Frauen, die von Gewalt betroffen sind, können jederzeit beim bundesweiten Hilfetelefon »Gewalt gegen Frauen« anrufen. Das Hilfetelefon ist unter der Nummer (0800) 116016 zu erreichen. Dort wird Betroffenen ebenso wie Angehörigen, Bekannten oder Fachkräften eine anonyme und kostenfreie Beratung – auch in anderen Sprachen – angeboten. Um die Telefonnummer bekannter zu machen, startet am 15. November die Mitmachaktion »Wir brechen das Schweigen«. Auch die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh beteiligen sich an dieser bundesweiten Kampagne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November.

Für viele betroffene Frauen ist es ein erster Schritt hinaus aus der Gewalt, wenn sie sich jemandem anvertrauen können. »Das bundesweite Hilfetelefon ist auch für die Arbeit gegen Gewalt an Frauen vor Ort wichtig, weil damit 24-Stunden am Tag ein erster anonymer Kontakt ermöglicht wird«, erklärt Angela Wüllner, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh. Bei Bedarf leiten die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons die Anruferinnen an die örtlichen Beratungsstellen oder das Frauenhaus weiter.

Ab Freitag, 15. November, können alle Bürgerinnen und Bürger die Aktion in den Sozialen Medien »liken« und sogar teilen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Selfie mit dem Aktionsschild auf Facebook, Instagram oder Twitter? Alle Teilnehmenden, die ihren Post mit dem Hashtag #schweigenbrechen versehen, finden ihren Beitrag in der Fotogalerie auf der Homepage des Hilfetelefons.

Auch ohne Selfie kann an der Aktion teilgenommen werden, indem kostenloses Informationsmaterial beispielsweise an Infoständen oder in Wartezimmern ausgelegt werden. »Ein großes Projekt besteht aus vielen kleinen Einzelteilen. Deshalb ist jeder Beitrag wichtig und hilft bei der Umsetzung der Aktion«, betont Wüllner.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen und hofft, dass das Hilfetelefon durch die Kampagne eine höhere Bekanntheit erfährt. Die Aktionsmaterialien und weitere Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme gibt es unter: www.hilfetelefon.de/kampagnen-aktionen/aktionen/schweigen-brechen. Fragen beantwortet das Partnerbüro des Hilfetelefons per Mail partnerbuero@hilfetelefon.de oder telefonisch unter (030) 700186727.

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