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Erste Schritte auf dem Weg zur Geschichtswerkstatt


Historisch Interessierte tauschen sich aus …

Artikel vom 8. 11. 2019
Erste Schritte auf dem Weg zur Geschichtswerkstatt
Austausch in der Runde der historisch Interessierten zur Ausgestaltung der Geschichtswerkstatt.
Gütersloh (gpr). Wie kann eine Geschichtswerkstatt für Gütersloh aussehen? Wie soll ein inspirierender Austausch von historisch interessierten Gütersloherinnen und Güterslohern vonstattengehen und welche Ergebnisse könnten sinnvoll sein und sichtbar werden? 16 Interessierte haben sich jetzt dazu im Stadtmuseum ausgetauscht und sich außerdem über Angebote des Museums, des Stadtarchivs und des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh informiert. Hauptanliegen dieses ersten Treffens waren jedoch das gegenseitige Kennenlernen und erste Gespräche, wie eine Geschichtswerkstatt aussehen könnte.

Die Vertreter von Stadtmuseum, Stadtarchiv und Fachbereich Kultur wollten die Initialzündung zur Geschichtswerkstatt geben und als gemeinsame informative Basis dienen, wollen den Kreis künftig jedoch nicht anleiten, sondern bei Bedarf unterstützen und begleiten. Das sahen auch die Teilnehmenden so: Die Themen sollen die eigenen historischen Interessen widerspiegeln, und man will – im Vergleich zu ersten Initiativen dazu in den 1980er-Jahren – unabhängig und demokratisch agieren können.

Angesprochen wurde die Schwierigkeit, gemeinsame Themen zu finden. Als positiv wurde die Chance gesehen, als »gemeinsame Marke« mehr Gehör für historische Belange zu finden, bessere Recherchemöglichkeiten zu erhalten und sich gegenseitig als Spiegel für die eigene historische Arbeit zu verstehen. Die thematische Offenheit könnte auch besondere Chance sein – entscheidend seien die Motivation der Einzelnen sowie eine gute Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten. Außerdem wurde der Wunsch nach Weitergabe von Erlebtem und eigenem Wissen geäußert sowie nach einer möglichst umfassenden Einbindung der jüngeren Generation, die ihre Interessen und Kommunikationswege einbringen soll.

Um konkreter werden zu können, bedarf es nun der Gedanken eines jeden, und man hat sich auf ein nächstes Treffen im Frühjahr verständigt. Der Termin wird für weitere Interessierte offen sein, die sich gern auch schon jetzt bei Kirsten Reckeweg vom Fachbereich Kultur melden können (E-Mail: kirsten.reckeweg@guetersloh.de).

Eingeladen sind alle an Kultur in Gütersloh Interessierten außerdem zum nächsten Runden Tisch der Kultur (»Kultur – wie GehT‘s«) am Donnerstag, 14. November, 18.30 Uhr, in der Stadthalle, Raum K 21. Der Fachbereich Kultur erläutert erste Ideen und Projekte zum Thema Erinnerungskultur. So soll es zum Beispiel Erzählcafés geben. Vorgestellt wird auch das Urban.Art.Bingo als praktisches Beispiel für den Einbezug von Kunst im öffentlichen Raum. Rückblicke auf eine Rundtour zu Skulpturen sowie auf die erste Geschichtswerkstatt sind ebenfalls geplant. Eine Diskussion und Ideensammlung zum Thema Kunst im öffentlichen Raum in Gütersloh rundet den Abend ab. Anmeldung bei Kirsten Reckeweg: kirsten.reckeweg@guetersloh.de.

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