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Für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes von Pflegebedürftigen im Kreis Gütersloh


AOK-Pflegekasse zahlte 2018 mehr als 929.000 Euro …

Artikel vom 25. 10. 2019
Für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes von Pflegebedürftigen im Kreis Gütersloh
Wenn die Treppe zur unüberwindbaren Barriere wird, können Zuschüsse der Pflegekasse Versicherten im Kreis Gütersloh helfen, das Wohnumfeld entsprechend anzupassen. Foto: AOK/hfr.
Damit Pflegebedürftige in den eigenen vier Wänden bleiben können, zahlte die AOK NordWest als größte gesetzliche Pflegekasse in 2018 mehr als 929.000 Euro an ihre Versicherten im Kreis Gütersloh für die barrierefreie Umgestaltung ihrer Wohnung. Nach einer aktuellen Auswertung waren dies über 25,5 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. »Mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen helfen wir Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause zu bleiben. Dies bedeutet für die Betroffenen mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter, da das soziale Umfeld erhalten bleibt und eine selbständige Lebensführung möglich ist«, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Insgesamt 328 Versicherte im Kreis Gütersloh erhielten im vergangenen Jahr eine solche Maßnahme. Zurückzuführen sei dies laut Wehmhöner auch auf die zunehmende Transparenz über die Leistungen der Pflegeversicherung und die kontinuierlich steigende Zahl der Pflegebedürftigen.

Insgesamt zahlen die gesetzlichen Pflegekassen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger 4.000 Euro je Maßnahme. Voraussetzung für die Förderung ist, dass durch die Wohnraumanpassung die Pflege zu Hause ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Auch sanitäre Anlagen können zum Problem werden. Begehbare Duschen, höherverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im Bad besser zu bewegen. Wichtig ist auch, Stolperfallen zu vermeiden und auf Rutschfestigkeit zu achten, um Stürzen vorzubeugen.

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Auf Wunsch kommen die Pflegeberater der AOK auch nach Hause, um über die Leistungen der Pflegeversicherung zu informieren und den Pflegebedarf zu analysieren.

Weitere Infos im Pflegeportal der AOK unter www.aok.de/nw, Rubrik Gesundheit.

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