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Welt-Schlaganfalltag


Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfalltag. 70 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar, sagt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, insbesondere durch mehr Bewegung …

Artikel vom 18. 10. 2019
Welt-Schlaganfalltag
Miriam Mashkoori, Foto: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfalltag. 70 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar, sagt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, insbesondere durch mehr Bewegung.

Pro Jahr erleiden 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist noch immer die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Für mehr Prävention spricht, dass viele Schlaganfälle zu verhindern wären – durch ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Verzicht auf das Rauchen und regelmäßige Kontrolle der persönlichen Risikofaktoren.

»Jeder Schritt zählt!« lautet das Motto, das die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Welt-Schlaganfalltag 2019 ausgibt. Denn Bewegung dürfte wohl der wichtigste »Gesundmacher« sein. »Weil körperliche Aktivität nicht nur die Gefäße gesünder macht, sondern auch weitere Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen und Übergewicht reduziert«, erläutert Miriam Mashkoori, Präventionsexpertin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

Das Motto »Jeder Schritt zählt!« soll deutlich machen: Es geht nicht um sportliche Spitzenleistungen. Für eine gute Schlaganfall- Prävention kann es zum Beispiel ausreichen, an fünf Tagen in der Woche 30 Minuten zu walken. »Wer 150 Minuten pro Woche moderaten Sport treibt, der macht schon sehr viel richtig. Das entspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO«, sagt Mashkoori.

Weltweit liegt das Risiko, in seinem Leben einen Schlaganfall zu erleiden, bei erschreckenden 25 Prozent. Das ist das Ergebnis der »Global Burden of Disease Study«, die seit 1992 regelmäßig durch die WHO gemeinsam mit der Weltbank und der Harvard University durchgeführt wird.

Präventionskampagnen sind wenig erfolgsträchtig, wenn sie mit der Angst werben, statt Motivation zu schüren. Deshalb hat die Schlaganfall-Hilfe die Rechnung umgedreht und verkündet die gute Botschaft: »3 von 4 erleiden KEINEN Schlaganfall«. Zum Welt- Schlaganfalltag gibt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe konkrete Handlungsempfehlungen, wie es gelingen kann, ein gesünderes Leben zu führen.

Mehr Informationen im Internetportal der Schlaganfall-Hilfe: schlaganfall-hilfe.de/welt-schlaganfalltag …

Drei Fragen … an Präventionsexpertin Miriam Mashkoori (Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Bild)

Warum kann man als Einzelner so viel gegen den Schlaganfall tun?

»Weil die meisten Schlaganfälle durch Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Gefäßverkalkungen entstehen. Denen können wir oft gut vorbeugen durch einen gesunden Lebensstil und regelmäßige Arztbesuche.«

Was verspricht den größten Erfolg?

»Vermutlich die Bewegung. Wer 150 Minuten, also 2 1/2 Stunden pro Woche moderaten Sport treibt, der macht schon sehr viel richtig. Und es ist nie zu spät für einen neuen Anfang, Bewegung verbessert auch im Alter noch die Gesundheit.«
Und wie überwinde ich meinen »inneren Schweinehund«?

»Wer es allein nicht schafft, sucht sich einen Partner, das motiviert und sorgt für Verbindlichkeit. Eine Alternative können Sportkurse sein, wie sie zum Beispiel viele Fitness-Studios für alle Altersklassen anbieten.«

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