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»Tigges trifft …«


Raphael Tigges bei der Procast Guss GmbH in Gütersloh …

Artikel vom 17. 10. 2019
»Tigges trifft …«
Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (rechts) mit Procast-Guss-Geschäftsführer Sebastian Sieber in der Gießerei des Unternehmens an der Brockhäger Straße in Gütersloh.
Im Rahmen seiner Besuchsreihe »Tigges trifft …« hat der heimische Landtagsabgeordnete Raphael Tigges das auf Maschinenformguss spezialisierte Unternehmen Procast Guss GmbH in Gütersloh besucht. Das Unternehmen ist eine aus der 1948 gegründeten Claas Guss GmbH hervorgegangene Gießerei mit drei Standorten in Deutschland. Die Firma, die am Standort der zentralen Verwaltung in Gütersloh rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, verfügt insgesamt über eine Fertigungskapazität von 40.000 Tonnen Gussprodukten im Jahr.

Bei einem Firmenrundgang bekam Tigges Einblicke in den eigenen Modellbau des Unternehmens, die Gießerei, die Qualitätskontrolle und die mechanische Bearbeitung. »Es ist beeindruckend zu sehen, wie hier individuelle Lösungen für eine Vielzahl von Branchen entworfen und bis zum fertigen Eisengussbauteil umgesetzt werden«, sagte Tigges nach dem Rundgang. Beim anschließenden Gespräch mit Geschäftsführer Sebastian Sieber ging es unter anderem um Fragen des Tarif- und Arbeitsrechts. Besonders interessant für Tigges als Mitglied der Enquetekommission des Landtags waren die Einschätzungen zum Thema Brexit. Laut Sieber ist es schwierig für ein einzelnes Unternehmen, sich auf den Brexit einzustellen. Sorgen herrschten bei Procast Guss vor allem hinsichtlich längerer Fristen bei der Verzollung. Problematisch sind für das energieintensive Unternehmen auch die Erhöhung der Energiepreise sowie steigende Umweltstandards. »So ist es zum Beispiel zunehmend schwierig, Deponien für belastete Abfälle zu finden, von den enorm steigenden Kosten einmal abgesehen«, so Sieber. Auch die steigenden Brandschutzanforderungen seien für die Firma problematisch.

An die Politik gewandt erwartet der Geschäftsführer, dass sie angesichts der verschlechterten Wirtschaftslage die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Politik dürfe sich nicht nur um die Interessen der Großunternehmen wie Bosch, Thyssen oder Air Berlin kümmern. Entscheidend sei nach wie vor auch der Bürokratieabbau. Störende Auflagen, die die Arbeit der Wirtschaft behindern, müssten beseitigt werden.

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